Einzelbild herunterladen
 

494

den zu verkaufenden Immobilien unter dem Rechts­nachtheile der Ausschließung, im ersten VerkaufS- termine geltend zu machen und zu begründen.

Meerholz am 10. April 1849.

Kurfürstl. Gräflich Jsenburg. Justizamt.

D o s ch.

vt. Mengcr.

26. H a n a u. Zur Eröffnung des dahier hin­terlegten Testaments der Wittwe des Bäckermei­sters Jakob Bei siegel Elisabeth, geb. Weiß­beck, von hier ist Termin auf

den 9- M a t d. I.,

Morgens 10 Uhr, anher bestimmt worden, wozu Betheiligte hierdurch geladen werden.

Hanau am 18- April 1849.

Kurfürstliches Landgericht.

Miller,

vt. Kahler.

27. H a n a u. Zur Eröffnung und Verkündi­gung der von Amtöwegen zu eröffnenden dahier hinterlegten legten Willen:

des Handelsmanns Engel Michel Herz (vorn 7. März 1796);

der Wittwe des Seidenstrumpfwebers Jakob Vichet, Katharine Elisabeth, geb. Grüne- wald (vom 28. April 1796);

des Seidenstrumpfwebers Peter Hart nnd dessen Ehefrau (vom 21. Januar 1793);

deS PortechaisentragerS Friedrich K n ö p p e r (vom 16. Januar 1796);

des Christoph Labarre (vom 14. Februar 1793);

der Ehefrau des Buchbinders Steigerwald, Marie Henriette, geb. Richter, (vom 29. November 1795);

der Ehefrau deS Küfers Joh. Matthias Schu­bert, Marie Elisabeth, geb. Hofmann, (vom 17. März 1796);

der Ehefrau des Küfermeisters Georg Schade, Elisabeth Margarethe, geb. Anspach, (vom 9. August 179h);

der Ehefrau deS Schuhmachers Joh. Philipp Will, Marie Justine Christiane Petronelle, geb. Krack, (vom 8. Februar 1793);

des Rathsverwandten Markus Wagner (vom 24. August 1795),

ist Tagefahrt auf

den 2. Mai d. I.,

Morgens 9 Uhr,

bestimmt, wovon den Betheiligten hierdurch Nach­richt gegeben wird.

Hanau am 7. April 1849.

Kurfürstliches Landgericht.

Gillcr.

. - vt. Kahler.

28. B urghaun. Adam Heil von Rotenkirchen wird hiermit aufgefordert, sich innerhalb 4 Wo­chen, bei Meidung steckbriefücher Verfolgung, zur Vernehmlassung in der wegen Fälschung gegen ihn anhängigen Untersuchung dahier zu sistiren.

Burghaun am 18. April 1849.

Kurfürstliches Justizamt.

Hennin g.

vt. Berndt.

29. Gudensberg. Nachdem die nachgenannter Personen, als:

Johannes Wein and von hier; Joh. Hein­rich Schäfer von Gleichen und Joh. Friedrich B oh ne von Lohne,

von Kurfürstlichem Verwaltungsamte zu Fritzlar zur Anzeige gebracht worden sind, daß sie bei der Militairaushebung de 1849 nicht erschienen sind, so wird nach Ansicht des §. 64 deS Rekrutirungs- geseßeS vom 29. September 1848 jeder der Vor­genannten in eine Geldstrafe von 5 Thaler, even­tuell in 3 Tage Gefangn iß strafe verurrheilt und bedeutet, daß wenn sie durch dieses Urtheil sich beschwert halten sollten, binnen unerstrecklicher Frist von 8 Tagen bei dem unterzeichneten Gerichte auf Anberaumung eines Verhandlungstermins anzu- tragen oder die Vollziehung des Urtheils, unter Ausschluß eines vor einem höheren Gerichte an« zubringenden Rechtsmittels, zu gewärtigen habe. Gudensberg am 17. April 1849. ^41 . Kurfürstliches Justizamt,

B o e d i ck e r.

vt. Gößmann.

Dies Strafmandat wird hierdurch zur öffentli­chen Kunde gebracht.

Gudensberg am 18. April 1849.

Der öffentliche Ankläger- D i e t r i ch.

30- U n t c r re i ch e n b a ch. Nachdem in Sachen des Mühlarztes Johannes Eichelmann von Lan- genselbold, Klägers, gegen den Müller Wilhelm Ey ring in Unterreichenbach, Beklagten , Forde­rung betreffend, durch Erkenntniß vom heutigen Tage der Verkauf nachfolgender Grundstücke ver­fugt und erster Versteigerungötermin auf d e n 8. J u n i d. I.,

Vormittags 10 Uhr, in das Gerichtozimmer, für den Fall aber, daß der Zuschlag in diesem Termine nicht zu ertheilen steht, zweiter Versteigerungstermin auf

den 6. I uli d. I.,

Vormittags 10 Uhr, dahin, sowie nöthigenfallS dritter VersteigerungS- termin auf

de n 3. A u g u st d. I., Vormittags 11 Uhr,

nach Unterreichenbach angefeyt worden ist, so wird