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Hegen ihn wegen Diebstahls anhängigen Unter- juchungssache dahier zu sichren.

Marburg am 4- April 1849-

Der Staatsprokurator Scheffer.

Gesehen: Lotz, k. A.

16. Marburg. Der Schreinergeselle Karl Cr i so n auö Berlin, dessen dermaliger Aufenthaltsort 0a» hier unbekannt ist, wird hierdurch bei Meldung steckbrieflicker Verfolgung vorgeladen, sich inner­halb vier Wochen dahier zur Vernehmung in einer gegen ihn anhängigen Untersuchungösache zu sichren.

Marburg am 4- April 1849.

Der StaatSprokurator Schef f e r.

Gesehen: Lotz, k. A.

17. Oberkalbach. Auf den Antrag eines Pfand- glaubigerö sollen dem Hüttner Nikolaus Hack zu Kiliansberg folgende, in der Gemarkung von Ober­kalbach gelegene Immobilien, als:

1) Seite 378 des Katasters s. 2 M- 1 R- eine Wiese in der Brei- tenfirst, neben der Fuldaischen Grenze und JohS. Lamb.

2) « s. 4 M. ein Acker daselbst, in seiner

Wiese, zwangsweise öffentlich versteigert werden, und ist erster Verkaufötcrmin auf

den 5- Juni d. I., eventuell zweiter auf

d e n 3. I u l i l. I- und dritter auf

den 31. Juli d. I-, jedesmal Morgens 9 bis 12 Uhr, vor unterzeichnete Gerichtsstelle bestimmt worden.

Etwaige weitere Pfandberechtigce haben ihre An­sprüche, bei Strafe der Ausschließung, beziehungs­weise Benachrichtigung auf ihre Kosten, im ersten Steigerungstermine anzumelden und unter Vor­lage der betreffenden Urkunden gehörig zu be­gründen-

Schlüchtern am 3- April 1849.

Kurfürstliches Justizamt.

Hartert.

vt. Thomas.

18. K i l i a n städ te n. In Sachen des HandelS- manuS Aron Oppenheim zu Windecken, Klägers, gegen. den Wagner Wilhelm Baumann zu Ki- lianstadten, Beklagten, wegen Kaufzeld, ist der Zwangsverkauf des dem Kläger verpfändeten Grund­vermögens in der Gemarkung Kilianstädten, als:

Pmb. 19. 1 V- Acker, im Hunzenfurterfeld im Lerchesgrund, neben Altmünster Lehn, erkannt, und erster SteigerungStermin auf den t. Juni, eventuell zweiter und dritter auf

den 29. Juni und

27. Juli d. I.,

Vormittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle bestimmt, was Kaufliebhabern zur Nachricht, Pfandgläubigern aber mit der Auf­forderung bekannt gemacht wird, ihre Ansprüche bei Meidnng des gemeinrechtlichen Nachtheils im bestimmten ersten Vermin anzumelden und zu be­gründen.

Hanau am 3. April 1849.

Kurfürstliches Landgericht. Giller.

vt. Kahler.

19. WachterSba ch. Zur öffentlichen Verhand­lung über die Anzeigen in Forst-, Jagd- und Fischereistrafsachen ist nach vorgangiger Rücksprache nur der untergerichklichen Staatsbehörde der vierte Montag in jedem Monat für das unterfertigte Gericht bestimmt worden, welches hierdurch nach Vorschrift zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.

Wächtersbach am 3. April 1849.

Kurfürstl. Gräflich Jsenburg. Justizamt.

K r ö b e r.

vt Harcke.

20- Nüdlghei m. In Sachen des Prokurators Georg Theodor Osius in Hanau, Klägers, gegen 6en Ortsbürger Ehrichair M iiller und dessen Ehefrau, Elisabeth, geb. Brack, zu Rüdigheim, Verklagte, wegen Hypothekschuld, ist zum Zwangs- verkauf deS dem Kläger verpfändeten, in der Be-" kanntmachung des unterzeichneten Gerichts vom 18. November 1847 speziell genannten Grundver­mögens in der Gemarkung Rüdigheim statt des umgegaugenen dritten Steigerungscermins ander­weit solcher aus

d en 11. k. M.,

Vormittags 11 Uhr, iuk() Rüdigheim bestimmt.

Hanau am 5. April 1849.

Kurfürstliches Landgericht- Giller-

vt. Kahler.

21. Cassel. Zum Zweck endlicher definiti­ver Erledigung der von Lindau'fchen Debitsache im Wege gutucher Vereinbarung über die Große ihrer Forderungen werden sämmt­liche Gläubiger der Debitmasse, soweit sie nicht be­reits befriedigt, bzw. zuletzt durch Verfügung vom 27. März 1847 ausgeschlossen worden sind, auf Montag den 14. Mai 1849, Morgens 8 Uhr Kontumaz,rzeit, auf das Stadtgerichtslokal vorgeladen.

Bevollmächtigte haben, soweit es nicht bereits geschehen, spezielle Vergleichsvollmacht vorzulegen- Cassel am 10- April 1849.

Der von Lindau'sche Kommissar- K l i n g e l h ö f e r, Stadtgerichts» Assessor.