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Ernennungen und Beförderungen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnädigst geruhet:
die Kandidaten der Wundarzneikunst Friedrich Bauer aus Simone bürg und Karl Leibrock aus Messungen zu Kompagniewundarzten erster Klasse, Ersteren im Leibgarderegiment, Letzteren im ersten Infanterieregiment (Kurfürst^ sowie
den Dr. der Medizin Prosper Wilhelm Franz Wenderoth aus Cassel zum Assistenzarzt im zweiten Infanterieregiment, provisorisch zu ernennen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnadigst geruhet:
den Geheime Negierungsrath Christian Göß- mann dahier zum Mitgliede des Lehenhofes zu Cassel, und
den Obersinanzrath Friedrich Wilhelm du Fais zu Cassel zum Mitgliede der Direktion der Landeskreditkasse ; ferner
den ordentlichen Professor der Theologie, Dr. Henke zu Marburg, zugleich zum Ephoruö der Stipendiatenanstalt daselbst zu ernennen, und
den Hülfserpedienten Heinrich Theodor Wilhelm Fischer zum Kanzlisten bei der Generalbrandver- sichcrungokommission provisorisch zu bestellen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnadigst geruhet:
den Justizbeamten Johann Christian Klein- hans von Spangenberg in gleicher Eigenschaft zum Justizamte in Ziegenhain, und
den Amtsaktuar Karl Adams zu Bischhausen in den Ruhestand zu versetzen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnadigst geruhet:
dem Reviersörster H ü h n e r zu Brotterode die Stelle eines Brigadiers in der Oberförsterei Schmal- kalden zu übertragen;
den Revierförster Kleyen sie über zu Neuhof auf das Forstrevier Mittelsinn,
den Rentmeister Deichmann zu Dorheim zur Renterei Windecken mit der Verpflichtung, zur ferneren Verwaltung der Renterei Dorheim in gleicher Eigenschaft, und
den Rentmeister Haas zu Naumburg wegen hohen Alters in den Ruhestand zu versetzen; auch
den vom Erblandpostmeister, dein Herrn Fürsten von Thurn undTariö, zu Qberpostamtssekretairen zu Cassel vorgeschlagenen bisherigen Oberpostamts- assistenten Bösser, Gunst, v. Slurmfedcr, Dietrich, v. Schmied und Kersting I.
deu zu Oberpostamtsassisten ten zu Cassel vorge- schlagenen bisherigen Postpraktikanten H asten -- Pflug, Briede, Möller, Jänecke und Bach- m a n n ,
dem zum Postamtsassistenten in Hanau vorgeschlagenen Postpraktikanten Kersting H. zu Cassel, und
den zu Oberpostamtsassistenten zu Cassel vorgeschlagenen Postpraktikanten Lins und Hojsmei« st er die allerhöchste landesherrliche Bestätigung, sowie der Versetzung des Postassistenten Lagreze von Hanau nach Marburg und des Postassistenten Beckmann von Marburg als OberpostamtSassistent nach Cassel die allerhöchstlandesherrliche Genehmigung zu ertheilen.
Allgemeine Verfügungen der Oberbehörden.
1. In Gemaßheit des §. 27 der Depositenordnung vom 29- September 1823 werden hierdurch Diejenigen , welche dem Justizbeamten C oest e r in SchwarzenfelS, in seiner Eigenschaft als Depositar des Justizamres daselbst, Gelder oder geldwerthe Sachen zur Aufbewahrung übergeben und den ordnungsmäßigen Hinterlegungsschein oder im Falle bereits verfügter Herausgabe die hinterlegten Gegenstände noch nicht erhalten haben sollten, hierdurch aufgefordert, ihre deshalbigen Ansprüche binnen drei Monaten bei der unterschriebenen Behörde anzumelden, widrigenfalls der Direktion'der Landeskreditkasse die Mittheilung gemacht werden wird, daß kein die Zurückgabe der vom genannten Amtsdepositar geleisteten Dienstbürgschaft hindernder Anspruch geschehen sei.
Hanau am 21. März 1849. ,
Kurfürstliches Obergericht, Ordnungskammer. M a ck e l d c y.
2. Durch Beschluß Kurfürstlichen Ministeriums des Innern vom 7. d. M-, zur Nr. 5241 P. d. I., sind in Anwendung der Vorschrift des §. 2 des Gesetzes vom 30- Oktober 1834 über die Abtretungen zu öffentlichen Zwecken die Bezirksdirektoren mit der Befugniß bekleidet worden, bezüglich der Abtretungen von Eigenthum, Rechten oder Gerechtsamen zu solchen öffentlichen Zwecken zu entscheiden, deren Pflege zum Geschäftsbereiche der Bezirksdirektoren gehört-
$1RW am 17. April 1849.
Der Bezirksdirektor Rothe.
3 Durch das Ableben des Pfarrers zu Oberkalbach, in der Klasse Schlüchtern, ist die dasigePfarr- stelle erledigt worden, was mit dem Anfügen, daß Bewerbungsgesuche um dieselbe binnen 4 Wochen dahier einzureichen sind, hierdurch zur öffent, liehen Kenntniß gebracht wird.
Hanau am 18. April 1849.
Kurfürstliches evangel. Konsistorium daselbst. Rothe.
vt. Spangenberg.