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des §. 44 der Verordnung vom 5. Oktober 1848, die Rekruckrung betreffend, hierdurch aufgefordert, sich innerhalb drei Monaten, bei Meidung der durch den §. 69 des angezogenen Rekrutirungs- gesetzes für das Austreten angedrohten Nachtheile, bei der unterzeichneten Behöroe zu sistiren, um ihrer Militairpflicht zu genügen- Schlüchtern am 19. März 1849.

Kurfürstliches Verwaltungsamt- Schlott.

4. Die in den am 17. und 19. v. M. dahier ab- gehaltenen Aushebungsterminen nicht erschienenen und sich l»S jetzt nicht sistirten Militairpflichtigen, als:

August Wegge aus Eberschütz, Georg Heinrich Eichenberg, Konrad Simon Hilke, Konrad Bern­hard Müller, Karl Wilhelm Schade, Johannes Karl Adam Theodor Scheele und Johann Chri­stoph Karl Schilling aus Hofgeismar, sämmt­lich aus der Altersklasse 1828; Abraham Levi a. Hümme, Altersklasse 1828; Heinrich Wilhelm Schaberick aus Sielen, Altersklasse 1828; Chri­stian Friedrich Wilhelm Ernst von Cöln aus Carlshafen, Altersklasse 1824; Eduard Baddaky und Philipp Jmke von da, Altersklasse 1828; Eduard Fremder, Georg Koch und Heinrich Chri­stoph Thiele aus Deisel, Altersklasse 1828; Karl Heinrich George, Karl Ludwig Lindemeyer u. Jo­hann Friedrich Schüßler auS Helmarshausen, Al­tersklasse 1828; Joh. Friedrich Wilhelm Hellen­brecht aus Stammen, Altersklasse 1828; Johann Georg Schulz aus Jmmenhaufen, Altersklasse 182-5; Daniel Walter aus Mariendorf, Alters­klasse 1824; Hans Vorenberg aus Meimbressen, Altersklasse 1828; Ludwig Holzapfel aus Uden- hausen, AlterSkasse 1828; Georg Karl Wilhelm Ackerhauns auSArenborn, Altersklasse 1828; Kon- rad Friedrich Lips aus Gortsbüren, Altersklasse 1828; Friedrich Wilhelm Ellas aus Heisebeck, Altersklasse 1828; Joh. KonradHellwig ausHolz- hausen, Altersklasse 1828; HanS Heinrich Volmar von da, Altersklasse 1828; Wilhelm August Diet­rich aus Veckerhagen, Altersklasse 1828, werden hiermit in Gemaßheit deS §. 68 des Ge­setzes vom 29. September 1848, die Rekrutirung betreffend, aufgefordert, sich binnen drei Monaten zur Erfüllung ihrer Militairpflicht, bei Meidung der auf das AuStreten gesetzten Strafe, dahier zu stellen.

HofgeiSmar am 14. März 1849. Der Landrath Wachs.

5. Die bei der diesjährigen regelmäßigen Aushe­bung nicht erschienenen und für ungehorsam er­klärten Militairpflichtigen des hiesigen Amtsbe­zirks, als:

KlauS Heinrich Schluck von Frielendorf; Ja­kob Knauf von Steina; Konrad Köhler von Gilserberg; Werner Göbel von Neukjrchen; Jo­hann Friedrich Döring von Schreckvbach, und Konrad Marr von Schwarzenborn,

werden hierdurch in Gemaßheit des §. 68 des Re- krutirungsgesetzes vom 29. September v. I. auf­gefordert, sich noch binnen 3 Monaten zur Er­füllung ihrer Militairpflicht, bei Meidung der aus das Austreten gesetzten Strafe, zu stellen.

Ziegenhain am 21. März 1849-

Kurfürstliches Verwaltungsamt- Klinge lhöffer-

6. Schulnachricht.

Da nach Ablauf der Osterserien sowohl in der Realschule als in den stadt isch en Schulen dahier am 16. April ein neuer UnterrichtskursuS beginnt, so sind neu eintretende Schüler und Schü­lerinnen am 13. und 14. April unter Vorlegung eines Taufscheins bei dem Unterzeichneten zur Aufnahme anzumelden.

Hanau am 26. März 1849.

Schulinspektor Roeder.

7. Die bei der diesjährigen Militairaushebung und auch spater nicht erschienenen Militairpflichtigen, als:

Wilhelm Deichmann und Joh. Georg Talke aus Wolfhagen; Johann Heinrich Gerhold von Jstha; Aegid Behrens, Ferdinand Krakenberg und Heinrich Joseph Ohle von Volkmarsen; Philipp Hilgenberg und Konrad Wilhelm Käsc- berg von Zierenberg, sämmtlich aus der Alters­klasse 1828,

werden hierdurch nach Vorschrift des §. 68 deS RekrutirungSgesetzes vom 29. September 1848 aufgeforderr, sich noch binnen 3 Monaten zur Ge- nügeleistung ihrer Militairpflicht, bei Meidung des gesetzlich angedrohten Verfahrens, dahier zu stellen. Die Polizeibehörden werden zugleich ersucht, die verzeichneten ungehorsamen Mililairpflichtigen im Betretungsfalle anhaltcn und hierher weisen zu lassen.

Wolfhagen am 19. März 1849.

Kurfürstliches Verwaltungsamt- Daube.

8- Nachdem wir die durch den Tod des Spezial- Rechnungsführers, Botenmeisters Groß zu Ha­nau erledigte Spezial- Rechnungsführerstelle der Civil - Wittwen- und Waisengesellschaft für die Provinz Hanau, in Gemäßheit des §. 4. der Ver­ordnung vom 29. März 1827, dem Leihbankkassner Groß zu Hanau übertragen haben, wird solches den sämmtlichen Mitgliedern der Civil-Wittwen- und Waisengesellschaft, sowie den mit der Kürzung der Beiträge an dem Gehalte beauftragten Kassen-