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des hiesigen Verwaltungsamtes, als - Wilhelm Weber aus Bürzel; 2) Johs. Gab aus Goßfel- den; Heinrich Gümbel von da; Ludwig Bach­mann, Heinrich Bersch, Ernst Friedrich Bindewald, Heinrich Debus, Heinrich Ellenberger, Hermann Ludwig Görke, Joseph Heinrich Herrmann, Joh. Philipp Kopp, Heinrich Kraus, Johann Wilhelm Otto, Hermann Pabst, Nikolaus Scheidt, Rudolph Joh. Wilhelm Schuhmacher, Ernst Wilhelm Tas- siuS und JohS. Weber aus Marburg; Kaufmann Spier aus Wittelsberg; Ludwig Laucht aus Holz- Hausen; Johs. Grau aus Ebsdorf; Joh. Heinrich Anton Wagner aus Hassenhausen und Johannes Schneider auS Marburg,

werden in Gemaßheit des §. 68 des Nekrulirungs- gesetzes vom 29. September 1848 aufgefordert, sich bei Meidung der in den §§. 69 und 70 desselben Gesetzes angedrohten Strafen und Nachtheile bin­nen 3 Monaten zur Erfüllung ihrer Militair- pflicht dahier zu sisttren.

Zugleich werden alle Polizeibehörden ersucht, bzw. die Ortsvorstande des hiesigen Kreises auf ihre Dienstpflicht angewiesen, die oben verzeichne­ten Militairpflichtigen im Betretungöfalle sofort zu verhaften und anher abliefern zu lassen. In­sofern aber die Ortsvorstände von dem Aufenthalte derselben an einem andern Orte Kenntniß erhal­ten, so ist hiervon binnen 24Stunden der unter­zeichneten Behörde Anzeige zu machen.

Marburg am 23. März 1849.

Kurfürstliches Verävaltungsamt. Schulz.

34. Mittwoch den H. k. M., Vormittags 11 Uhr, soll vor hiesigem Verwaltungsamt ein ausrangir- tes Gendarmeriepferd, 6 Jahre alt, Stuw, dunkel­braun, gegen gleich baare Zahlung öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden, was Kauf­lustigen zur Nachricht hierdurch bekannt gemacht wird.

Hanau am 30. März 1849.

Kurfürstliches Verwaltungsamt- Rauh.

35. Die bei der diesjährigen Militairausnahme nicht erschienenen Militairpflichtigen aus dem Be­zirke des hiesigen Verwaltungsamtes, als:

1) Georg Karl Kuchenbecker von Geißmar; 2) Johann Wiegand Schneider von Viermünden; 3) Johannes Stahle, 4) Wilhelm Zurmühl, 5) Ju- ftus Hartmann Huhn sämmtlich von Frankenberg; 6) Johannes Neuschäfer von Friedrichshausen; 7) Konrad Dvrnseif, 8) Konrad Finger, 9) Andreas Maus, sämmtlich von Rengershausen; 10) Johan­nes Nohde von Somplar; 11) Johann Heinrich Bickhard von Grüßen; 12) Jakob Löb Marx von da; 13) Christian Wilhelm Schäfer von Kloster Haina; 14) Hermann Seibel von Halgehausen; 15) Johann Kaspar Störmer von Hüttenrode;

16) Johannes Schmit von Löhlbach; 17) Johan­nes Engelland, 18) Johannes Hamel und 19) Georg Schulz sämmtlich von Rosenthal, werden in Gemaßheit des §. 68 des Rekrutirungs- gesetzes vom 29. September v. I. aufgefordert, sich bei Meidung der gesetzlich angedrohren Strafen von Einhundert Thalern, bzw. sechsmonatlicher Freiheitsstrafe, binnen drei Monaten zur Erfül­lung ihrer Dienstpflicht dahier zu sistiren. Frankenberg am 29. März 1849.

Der Landrath.

L o ß b e r g.

Erledigungen von Schullehrerstellen.

1. Geeignete Bewerber um die erledigte Scbulleh- rerstelle zu Schlierbach werden aufgefordert, ihre deshalbigen MeldungSgesuche mit den erforderlichen Sitten- und Befähigungszeugnissen binnen 3 Wo­chen dahier oder bei dem Herrn Metropolitan Theys zu Jesberg einzureichen- Fritzlar am 22. März 1849.

Kurfürstliches Verwaltungsamt- v. B u t t l a r.

2- Durch die Versetzung des seitherigen Lehrers zu Bernbach ist die dasige Schulstelle erledigt. Geeigneten Bewerbern hierum wird dies mit der Aufforderung bekannt gemacht, ihre Gesuche nebst Qualisikations- rc. Zeugnisse binnen 3 Wo^ chen dahier oder bei dem Herrn Pfarrer Mennin- ger zu Somborn einzureichen. Gelnhausen am 23. März 1849. Kurfürstliches Verwaltungsamt. Boch.

3- Die zweite Lehrerstelle an der katholischen Mäd­chenschule zu Volkmarsen ist durch die freiwillige Entfernung des Lehrers Hunrath erledigt.

Bewerber haben ihre Meldungsgesuche unter Anschluß der erforderlichen Sitten- unb Befähi­gungszeugnisse binnen 3 Wochen bei der Unter­zeichneten Behörde einzureichen.

Volkmarsen am 19. März 1849.

Der Vorstand der katholischen Stadtschule. Daube. Hoffman n, Pfarrer.

Gerichtliche Bekanntmachungen.

1. Ostheim. Dem Einwohner Nikolaus Jost zu Ostheim soll Schulden halber nachgenanntes, in der dasigen Gemarkung gelegenes Grundstück: Pmb. 284. 36. R- im Rebling, neben Heinrich Brodt und Adam Scharff, öffentlich meistbietend verkauft werden, und ist da­zu erster Termin auf

d en 11. M a i, eventuell zweiter Termin auf