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Dieser Frevel wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, mit der Zusicherung einer Be­lohnung von 10 Thalern für Den, welcher zur Entdeckung des Thäters führende Angaben zu machen im Stande ist.

Hanau am 14. März 1849.

Der Zustruktionsrichter.

Z i n ck.

197. Hanau. In der Nacht vom 12. auf den 13. d. M- sind dem Wilhelm Schmidt von Hellstein aus dessen unverschlossenem Hühnerhaus 8 Hühner und ein Hahn entwendet worden." Hanau am 16- März 1849.

. Der Staatsprokurator.

S ch ü l e r-

Gesehen: Wetzell.

198. Hanau. Am 9. d. M., Abends gegen 8 Uhr, ist dem Ortsbürger Johannes Kreuzer zu Streit­berg ein weißes Murrerschaaf, mit gelben Ohren und dergleichen Ringen um die Augen, aus einem unverschlossenen grade entwendet worden.

Hanau am 14. März 1«49.

Der Staacöprokurator- Schüler.

Gesehen: Wetzest-

199. Hanau. In der Nacht vom 12. auf den 13. d. M. sind dem Nikolaus Oestreich von Hellstein 10 Hühner und ein Hahn entwendet worden. Hanau am 16. März 1849.

Der Staatsprokurator-

S ch ü l e r-

Gesehen: Wetzell.

200- Bergen- In der Nacht vom 3- auf den 4- d. M, sind den Gemeinderarhsmitaliedern Valen­tin Fritzel und Georg Hmtel zu Massenheim am Rostweg zwei junge Äepfelbäume abgeschnitten worden-

Spuren deS Thäters sind alsbald zur Anzeige zu bringen.

Bergen am 16- März 1849.

Der untergerichtliche Ankläger.

M i ch a e l.

201. Birsiein. Dem Ortsbürger Konrad Muth zu Wettges sind in der Nacht vom 4. auf den 5.

Januar l- I. 3 Schock, 4 Fuß lange-, schmale Wetterbretter von Buchenholz entwendet worden.

Dieser Diebstahl wird unter der Aufforderung zur öffentlichen Kenntniß gebracht, Spuren Des Thäters dahier oder bei der nächsten Staatsbehörde anzuzeigen,

Birstein am 16- März 1849.

DeHöffentliche Ankläger- Schmiucke, k. A-

Fahudungsschreiben und Steckbriefe.

202. C a sse l- Alle Polizeibehörden werden ersucht, die beiden hierunter signalisirten, sehr gefährlichen Verbrecher Heinrich Liebreich aus Fürstenberg und Konrad Daume aüö Jmmighausen, im Fürstenthume Waldeck, welche Gelegenheit gefun­den, aus der Strafanstalt, Schloß Waldeck, zu entweichen, im BetretungSfalle verhaften und an das unterzeichnete VerwaltungSamt oder direkt an das Fürstl. Waldecksche Kriminalgericht zu Sach- fenhauscn durch die Verbindungspatrouille der Gendarmerie abliefern zu lassen-

Cassel am 8. März 1849.

Kurfürstliches VerwaltungSamt daselbst. B o ck w i tz.

Signalement

1) d e s Heinrich Liebreich:

Alter 44 Jahre, Größe 5'5" 3"', Haare schwarz und gelockt, Stirn frei, Augenbraunen schwarz, Augen grau, Nase spitz, Mund ordinär, Zähne gesund, Bart schwärzlich, Kinn und Gesicht rund, Gesichtsfarbe gesund; besondere Kennzeichen: am Mittelfinger der rechten Hand eine Narbe.

2) des Kvnrad Daume:

Alter 44 Jahre, Größe 5' 7", Haare blond, Stirn bedeckt, Augeubraunen blond und stark, Augen hellgrau, Nase aufgestutzt, Mund gewöhn­lich, Zähne gesund, Bart blond und stark, Kinn und Gesicht rund, Gesichtsfarbe gesund; besondere Kennzeichen: der Zeigefinger der linken Hand ist im zweiten Gelenke steif und verwachsen.

203. Marburg. Alle Staats- und Polizeibehör­den des In- und Auslandes werden unter dem Erbieten zu Gegendiensten ersucht, Die heute Abend aus dem hiesigen Stockhause. entwichenen Eisen­sträflinge Gebrüder Heinrich und Johannes Reh­bein aus MottgerS, VerwaltungsamteS Schläch­tern, im BetretungSfalle verhaften und durch die Gendarmerie anher abliefern zu lassen.

Marburg am 16. März 1849.

Der Staatsprokurator. Scheffer.

Signalement

1) deS Heinrich "Reh dein:

Alter 40 Jahre, Größe 5' 2", Haare hellblond, Stirn hoch, schmal, Augen blau, Augenbraunen blond, Nase breit, dick, Mund groß, Zähne gut, Kinn breit, Bart röchlich, Gesicht breit, Farbe gesund, Statur gesetzt; besondere Kennzeichen: der kleine Finger linker Hand krumm, auf dem linken Unterarm ein Herz mitHr. Nehbein 1809" roth eingeätzt.