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Polizeiliche Nachrichten.

Nr. 8. Hanau am 22. Februar. 184V.

Vergehen und Verbrechen.

127. Hanau. Am 6. d. M. wurden an einem hiesigen Hause- 9 Stück Ladeneinhängeeisen aus­gerissen uno elwender.

Spuren des Thäters oder der gestohlenen Sachen sind alsbald zur Anzeige zu bringen.

Hanau am 8. Februar 1849.

Der öffentliche Ankläger bei Kurfnrstnchem Landgericht-

H e n g s b e r g e r, k. A-

128. Hanau- Am 7. d. M. wurde von dem Vorplatz eines hiesigen Hauses eine grünkattunene, weißgebiümte Schurze und ein blaubaumwollenes Taschentuch entwendet-

Spuren des Thäters oder der gestohlenen Sachen sind alsbald zur Anzeige zu bringen.

Hanau am 10. Februar 1849.

Der öffentliche Ankläger bei Kurfürstlichem Langericht-

H e n g s b e r g e r, k. A-

129. Hanau- Vor circa 3 Wochen sind aus einem hiesigen Gasthaus 2 silberne Eßlöffel und ein silberner Theelöffel, jeder A. F. gezeichnet, ent­wendet worden.

Spuren des Thäters oder der gestohlenen Sachen sind alsbald zur Anzeige zu bringen.

Hanau am 9. Februar 1849-

Der öffentliche Ankläger bei Kurfürstlichem Landgericht.

Hengsberger, k- A.

130- Hanau- Am 7. d. M- wurde von der Thüre eines hiesigen Hauses der messingene Drücker mittelst Abschraubung des s. g. Kloben entwendet- Spuren des Thäters oder des gestohlenen Drückers sind alsbald zur Anzeige zu bringen- Hanau am 9. Februar 1849.

Der öffentliche Ankläger bei Kurfürstlichem Landgericht- Hengsberger, k. A-

131. Hanau. In der Nacht vom 11. auf den 12. d. M- ist dem Ortöbürger Friedrich Sauer von Bieber aus dessen verschlossenem Keller «in Sack voll Kartoffeln gestohlen worden.

Hanau am 15. Februar 1849.

Der Staatsprokurator- Schüler.

Gesehen: Wetzest-

132. Hanau. Am 17. d. M., Nachmittags, ist aus dem Gouze'schen Hause ein damastenes Hals,

tuch von schwärzlichem Grunde mit lillafarbigen Blumen entwendet worden.

Spuren des Thäters oder der gestohlene Sache sind alsbald zur Anzeige zu bringen.

Hanau am 19. Februar 1849-

Der untergerichtliche Ankläger.

Hengsberger, k. A-

133. Hanau. In der Nacht vom 15. auf den 16. d. M- sind dem Konrad Kaiser 4t zu Rüdigheim vier Aepfelbäume und ein Zwetschenstamm abge­brochen worden.

Dieser Frevel wird mit der Aufforderung zur Kenntniß gebracht, Spuren deö Thäters alsbald zur Anzeige zu bringen-

Hanau am 19. Februar 1849-

Der untergerichtliche Ankläger- Hengsberger, k. A-

134. Hanau. Am 18- d- M. wurden aus einem hiesigen Privathause ein Paar graublaue wollene Strümpfe, R. 4 gez, und 2 Paar grauwollene Strümpfe, G. k gez., entwendet.

Spuren des Thäters sind alsbald zur Anzeige zu bringen.

Hanau am 20. Februar 1849.

Der öffentliche Ankläger bei Kurfürstlichem Landgericht.

He n gsb erger, k. A.

135. Schlüchtern. Dem Bürgermeister Kraus­haar zu Hütten sind auf seinem Acker in den Schlägen wahrscheinlich im Laufe des vorigen Mo­nats frevelhafter Weise fünf Obstbaumchen (zwei Birn- und drei Aepfelbäumchen) abgeschnuten worden.

Es wird dies mit dem Bemerken zur öffent­lichen Kenntniß gebracht, daß der Beschädigte 1 Rthlr- Belohnung Dem zugesichert hat, welcher^dei unterzeichneten GerichtSbehörde oder ihm den Thä­ter angibt.

Schlächtern am 15. Februar 1849-

Die Staatsbehörde Hierstlbst- Marth, k- A-

136. Wiesbaden. In der Nacht vom 23. bis 24. d- M wurden aus einem hiesigen Landhause mittelst Einbruchs und EinsteigenS folgende Gegen­stände entwendet:

eine grünliche Tafeluhr von Bronze mit Ver­goldungen, die Figur der Uhr, einen Hund mit einem Huhn vorstellend, war circa 1s Fnß hoch;