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Den 1. Februar. Johann Adam, des Feldwebels im dritten Infanterieregiment Heinrich Wiegand, S-

Den 7. Februar. Johann Ludwig, deS Bürgers u. SteindeckermeisterS Johann Ludwig Brög, S-

In der französischen Gemeinde.

Den 8. Februar. Früdmique Jacobine, des Bür­gers und Kaufmanns Frederic JaqueS Ha^feld, T.

In der katholischen Gemeinde.

Den 8. Februar. Elisabeth, unehel. T.

Gestorbene.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 7. Februar. Des Bürgers und GoldarbeiterS Karl Hercel (vor der Taufe gestorbene) T., alt 7 T-

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 15. Februar. Johanne Marie, unehel. T-, alt 4 M.

Den 17. Februar. Heinrich Bender, auSGinnheim, . alt 46 J.

In der niederländischen Gemeinde.

Den 16. Februar- Jean Peter, deS Bürgers und Schlossermeisters Konrad Albert Schlobohm, S-, alt 2 M. 21 T.

In der katholischen Gemeinde.

Den 17. Februar. Margarethe Katharine, des Gendarmen Georg König, T., alt 4 I. 9 M. 28 T.

Gemeinnützige Nachrichten.

Ueber den dermaligen Mangel an Schweinen und Die Theuerung derselben.

(Fortsetzung auS Nr. 7 d. Bl.)

Jedenfalls wäre es der Mühe werth und interes­sant, Näheres, wo möglich Sicheres, über die eigent­liche Herkunft der f. g. Schlappohren, und dann weiter zu erfahren, warum man sie eben die Lip- P e'lche Rune nennt. Ich glaube, man trifft die Wahrheit, oder kömmt ihr wenigstens sehr nahe, wenn man das korsische (oder maltesische) und das Lippe'fche Schwein für ein und dieselbe Ratze

stimmt, die höchst wahrscheinlich über England und Hannover nach dem Fürstenthum Lippe kam, wo man ihre Vorzüge bald genug erkannte *).

Sobald also auch unsere bäuerlichen Züchter und Gemeinden im Besitz einer genügenden Anzahl von Zuchtsauen und Ebern dieser Raoe waren, die man ferner nur unter steter Berücksichtigung des entsprechenden Alters zur Begattung zu-, und da­neben die übrigen, zwar weniger wesentlichen, doch immerhin erforderlichen uud jedem Züchter hinläng­lich bekannten, Regeln nicht auS den Augen ließe dann würde eine der ersten, vielmehr die Haupt- bedingung zur nachhaltigen Verbesserung unserer Schweinezucht sicher erfüllt sein.

Der erste wesentliche Gewinn, den die Züchter durch diese Erfüllung sicher erlangen müßten, würde in der Erzeugung einer gesunden, kräftigen und auch wohlgebauten Nachzucht junger Ferkeln bestehen; und diese nun zu künftigen und eben so tüchtigen Schlachtschweinen, wie rheilweise zur Fortpflanzung der Zuckt, heran zu ziehen, das käme nur auf das cinzuschlagende Verfahren der Züchter an. Aber auch hierin begehen sie wieder sehr bedeutende Fehler. Ja, sie begingen sie auch hierin schon langst. Be­reits vor etwa 50 Jahren wurde ein, in unserem vorliegenden Gegenstände höchst kundiger und intel­ligenter, Mann von seiner Regierung abgesendet, um über den lokalen Stand der Schweinezucht rc. in den meisten Landern Eurvpa's Erfahrungen zu sammeln. Er sagt unter Andern:

Die Schweine werden im Allgemeinen so be- »händelt, daß sie nur wenige Früchte tragen. Gleichgültigkeit in Ansehung guter Ra,-en und einer richtigen Paarung derselben, Nachürsfig, keit in Ertheilung einer angemessenen Fücte- rung, Behandlung und Pflege dieses Hauö- thieres sind die Ursachen, daß unsere Schweine klein sind, viel Futter bedürfen und nur eine geringe Ausbeute geben."

Spricht dieser Mann nicht volle Wahrheit? und dürfen wir unü verhehlen, daß. sein Urtheil auch auf unserehierländische bäuerliche Schweinezucht überhaupt paßt? Die ersten Verstöße gegen die junge Zucht macht man dadurch, daß man die Säugezeit zu sehr verkürzt. Nur allzu viele Züchter sondern die sau­genden Ferkel schon nach 3, längstens 4 Wochen von der Mutter ab und füttern sie nun karg heutig aus. Sie sagen:das lange Säugen nehme die Mutter AU sehr mit" Sie bedeuten aber nicht, daß Mutter­milch die beste und gedeihlichste Nahrung für die Nachzucht aller Säugethiere der ganzen Schöpfung ist;. sie bedenken nicht, daß sie durch zu frühzeitige

*) Auch mag dort die Zucht wohl stark betrieben werden. Bor etwa 4 Jahren wurden durch Hersfeld mehrere Haufen von 40 bis 50 Stück dieser ausgezeichneten Thiere als Schtachtschweine nach Frankfurt und Mainz getrieben, die aus dem Lipxc'schen kamen. W.

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