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Den 3. Dezember. Johann Anton, deS Bürgers, Bürstenmachers und Handelsmanns Joh. Georg Kalb, S.

Den 5. Dezember. Johann JtistuS, deS BeisixerS und TaglöhnerS Johann Peter von der Au, S.

Den 10. Dezember. Friedrich Wilhelm, des Haupt- mannS un dritten Infanterieregiment Karl Emil von Apell, S.

In der niederländischen Gemeinde.

Den 26. November. Johann Peter, deS Bürgers und Schloffermeisterö Konrad Albert Schlobohm, S.

Gestordenr.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 19- Dezember. Johann Heinrich, des Beisißers und WollenspinnerS Philipp Spahn, S-, alt l M. 5 T-

Den 20. Dezember. Johann Thomas, unehel. S-, alt 2 M. 7 T-

Den 21. Dezember. Susanne Marie Auguste, des Bürgers und Chirurgen Johann August Boh, T., alt 2 M. 16 T-

Den 22. Dezember. Frau Katharine Marie, des verlebten Bürgers und Schreinermeisters Friedrich Boye nachgel. Wittwe, geb. Diane, alt 66 I. 3 M. 3 T-

In der evangel. Gemeinde der Iohanneskirche.

Den 18. Dezember. Johann Friedrich, des Bürgers zu Carlsruhe und Eisenhändlcrö dahier Heinrich Koch, S-, alt 1 I. 7 M. 13 T.

Den 18. Dezember. Karl Albert, des Bürgers und Kaufmanns Ludwig Eduard Rößler, S-, alt 1 J. 5 M. 12 T.

Den 19. Dezember. Emilic Elisabeth Helene Her- mine Karoline Albertine, des Bürgers und Por- zelanmalers Christian Stephan, T-, alt 2 I tt M. 19 T-

Den 2t. Dezember. Johann Friedrich Wilhelm, un- ehel- S-, alt 1 J. 10 M. 19 L.

Gelneinnützige Nachrichten.

'Keine Kartoffelkrankheit mehr.»

(Fortsetzung aus Nr. 51 d. Bl.)

Hemmung der Blattmetamorphose ist: die Unter­brechung der von der Natur gebotenen Umwandlung der Blatter in Kelche, Blumenkronen, Staubgefäße

und Stempel, welche auf Kosten der in der Pflanze angesammelten nährenden Stoffe geschieht, die durch Aufhebung dieser Blattmodifikationen der Knollen- entwickelung zu Gute kommen.

Von diesen Ansichten geleitet, machte ich im Jahre 1846 an einzelnen Kartoffelstauden, die ich mir ge­nau bezeichnete, Versuche mit dem Einstutzen der äußersten Zweigspitzen,

Sie zeichneten sich in ihrem weiteren WachSthume so vortheilhaft vor den benachbarten Stauden, na­mentlich durch eine stärkere Verästelung, größere und dunklere Belaubung aus, daß es in der That keiner Bezeichnung von meiner Seite zur Wiederer- kennung derselben bedurft hatte. ,

Der Ertrag an Knollen war reichlich, legiere vollkommen gesund, wahrend die daneben stehenden Stauden, an denen dieMinipulation nicht verrichtet wurde, durchgängig einen geringern Ertrag lieferten, und die Knollen derselben auf der Oberfläche uneben und häufig von der grassirenden Seuche befallen waren.

Dieser Versuch war unvollständig, ohne sicheres Resultat, aber ermuthigend für Mich.

Mitte April des Jahres 1847 wurde dieser Ver­such auf einem niedrig gelegenen Stück Ackerlandes mit den weißen, runden, hier häufig kultivirten Knollen, weiche nur wenig von der im Jahre 1845 hier zuerst grassirenden Krankheit zu leiden hatten, gemacht; sie wurden in der üblichen Art von einem der Sache kundigen Bauernknechte gelegt.

Nachdem sie Ende Mai vom Unkraute gereinigt waren, erneuerte ich an den Stauden der je zweiten Reihe durch Einstutzen der äußersten Zweigspitzen meine Versuche, und wiederholte dieselben zu Ende des Monats Juni.

Der Erfolg übertraf alle Erwartungen.

Die Stengel der ungepflegten Stauden waren lang, mager und spärlich belaubt, die Blätter selbst klein und von heller Farbe.

Auf dem benachbarten Acker war von derselben Saatknolle an demselben Tage auSgesetzt. Das Kraut davon blieb der Natur überlassen; es zeigte sich in den ersten 6 Wochen gesund, ja kräftig, be- kam dann nach und nach ein kräftigeres Anfehen, je näher die Zeit der Blüthe und Fruchcreife heran- rückte, und verhielt sich genau wie das Kraut in den Reihen der nicht eingestutzten Stauden deS AckerS, auf welchem ich meine Versuche angestellt hatte.

Der Anfang der Ernte auf den benachbarten Ackerstücken begann Mitte August. Sie fiel leyt mittelmäßig aus. Die Knollen waren durch,chnittna) kleiner als gewöhnlich, feix pockig und in der ripherie der Aecker in einem mindereiz, Grade von der nassen Fäule ergriffen.

(Fortsetzung folgt.)

Gedruckt und verlegt in der Buchdruckerei deS vereinigten evangel. Warenhauses.