Einzelbild herunterladen
 
  

1103

che jenen Anspruch zu begründen beabsichtigen, nach Inhalt der §. 21 bis 25, 55, 56, 57 des Gefttzes vom 29-September 1848 und des §. 22 der V er» ordnung vom 5. Oktober 1848 gehörig ju bedeu­ten.

Rotenburg am 9- Dezember 1848.

Kurfürstliches Kreisamt.

W a g e n e r-

Berehelichte, Geborne und Gestorbene

in hiesiger Stadt.

17 rn h el iM t f.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 10. Dezember. Johann Adam Valentin, Orts­bürger zu Breitenborn und Strumpfweber dahier, mit Jungfrau Katharine Elisabeth Vial von hier.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 6. Dezember. Johann Daniel Wilhelm Merz, Seifiger und Teppichweber, mit Jungfrau Katha­rine Ruth von Langendiebach.

In der katholischen Gemeinde.

Den 10. Dezember. August Lüer, Bürger und Gold­arbeiter, mit Jungfrau Friederike EmilieDemmert.

G e b o v n e.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 13. Oktober. Johann Thomas, unehel- S. Den 16- November- Eduard Karl Georg, des Land- gerichtsaktuars Karl Georg Jakob Duncker, S- Den 20. November. Karl Theodor, des Bürgers und Golkarbeiters Karl Donch, S- Den 21. November. Friedrich Gustav, unehel- S.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 5. November. Emma Luise, des Beisikers und Taglöhners Johann Matthias Kleb, T- * Den 8. November. Susanne Wilhelmine, des Bür­gers und Metzgermeisters Johannes Fuchs, T. Den 30. November. Friedrich Wilhelm August, u«- chel. S-

G e st g x b - n e.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 2. Dezember. Jungfrau Marie' Eleonore, des verlebten Bürgers und Seidenfabrikanten Wilhelm

Heinrich Michel nachgel. T-, alt 66 J. 11 M- 23 T.

Den 3. Dezember. Jungfrau Johanne Marie Si» bitte, des Bürgers und Bierbrauermeisters Daniel Schlingloff, T., alt 28 I. 1 M- 16 T-__________

Gemeinnützige Nachrichten.

Wein -, Baum- und Spalierpsahle gegen Faulniß zu schützen.

(Aus der landw. Zeitung für Kurheffen, 1. Ql.-Heft 1848).

Pfähle von alten Nadelhölzern und von Eichen und Akazien erhielten sich, in nachstehender Weise behandelt. 8 Jahre unverändert.

Die längste Dauer versprechen die'zwei Linien dick angebranncen und 3- oder 4mal mit warmen Theer aus Nadelholz oder Steinkohlen dick betriebenen Pfahle.

Diejenigen Pfähle, welche mit Oelfarbe bestrichen und mit Blech so beschlagen wurden, daß sie 6 Zoll über der Erde und 5 Zoll unter der Erde standen, hatten in 8 Jahren von der Faulniß nicht im min­desten gelitten.

Das Anbrennen der Pfähle, wenn der angebrann- te Theil 1' über und 1' in die Erde kommt, sowie das mehrmalige Bestreichen der gebrannten Stelle mit Stein- oder Holzkohlentheer erscheint als das beste und wohlfeilste Mittel zur Verwahrung der Dauer des in die Erde gesetzten Holzes. Zu empfeh­len ist noch, den Anstrich mit Theer alle 5—6 Jah­re zu erneuern, und um die Pfähle gegen das An­dringen der Feuchtigkeit zu schützen, sie alsdann mit Koaksmehl (Mulm von abgeschwefelten Steinkohlen) zu überziehen, nachdem der Anstrich 8—14 Tage an der Luft und Sonne getrocknet, werden die Pfähle nochmals in flüssigen Theer getaucht, wieder getrock­net und dann verwendet.

«Keine Kartoffelkrankheit mehr.«

i.

Unter dieser Ueberschrift theilen die „ökonomischen Neuigkeiten und Verhandlungen" von diesem Jahre (Nr. 3) nachstehende Bemerkung mit.

„Nach dem Journal des-Debats hat der Gutsbe­sitzer Hr. J. Gerard in der Gegend von Wesel ein Mittel erfunden, um nicht nur die Kartoffeln vor der Fäule zu verwahren, sondern auch ihren Ertrag um das Doppelte zu steigern. Die günstigen Resul­tate dieses noch geheim gehalten Mittels sollen ge­richtlich (?) erhoben (bekräftigt) worden sein''').

*) Es wird dies das in öffentlichen Blattern angepriesene Geheimmittel des Hrn. Johann Gerhard von der Trappen in Wesel sein, dessen Wirksamkeit gegen bie Kartoffelkrankheit von einigen Landwirthen und Garten­freunden dortiger Gegend nach den von demErssndec nach­gewiesenen vorjährigen Anwendungsversuchen bestätigt wurde.