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1848.
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Haua«, Donnerstag den 86. Oktober 1848.
Ernennungen und Beförderungen.
Sein« Königliche Hoheit der Kurfürst haben dem vorhirmigen Karabinier Böhm vom zweiten Husa- renregiment, genannt Herzog von Sachsen Meiningen, das silberne Verdienstkreuz allergnadigst zu verleihen geruht.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnädigst geruhet:
dem Obersten Hiller im K. K- Oesterreichischen Generalstabe das Ritterkreuz des Hausordens vom goldnen Löwen allerhuldreichst zu verleihen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller, gnädigst geruhet:
den Oberzolldirektor Pfeiffer zum Obersteuer- ’ kollegium, und
den Oberfinanzkammerdirektor vonSchmerfeld zur Oberzölldirektion in gleicher Eigenschaft zu versehen ;
dem Direktor der II. Abtheilung der Oberfinanzkammer, Lvmetsch, zugleich die Stelle eines Ober, finanzkammerdirektors zu übertragen, und
den Buchhalter Wei bemann bei der II. Abtheilung der Obersinauzkammer zum Rentmeister in Homberg zu ernennen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller« gnädigst geruhet:
die erledigte Vikariatpfarrei Obermelsungen, in der Klasse Messungen, dem Rektor und außerordentlichen Pfarrer Karl Eduard Z ü lch in Messungen zu übertragen, und
dem Dr. med. Otto Georg Ludwig Eduard Neurer zu Cassel die ärztliche, wundarztliche und ge-
burtshülstiche Praxis, sowie dem Dr. med. Friedrich Wild daselbst die ärztliche Praxis, beiden mit dem Wohnsitze in Eassel, zu gestatten.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Untergerichtsanwalt Karl Kornemann in Volkmarsen zum Amtsaktuar in Fronhausen provisorisch zu ernennen.
Allgemeine Verfügungen der Oberbehörden.
1. Durch den erfolgten Tod des Seminarlehrers, Rektors Weber zu Schlächtern, ist eine Lehker- sielle an dem Seminar daselbst erledigt. Indem wir dieses hierdurch bekannt machen, fordern wir Bewerder um die gedachte Stelle auf, ihre bezüglichen, mit den erforderlichen Zeugnissen versehenen Bewerbungsgesuche binnen 4 Wochen dahier ein- zureichen.
Hanau am 7. Oktober 1848.
Kurfürstliche Regierung daselbst.
R o m m e l.
vt. Groß.
2. Die Gastwirthschaft in dem Gasthause zu Wilhelmshöhe nebst dem dazu gehörigen Mobiliarinventar und dem Wirthsgarten soll vom 1. April k. I. an auf weitere 6 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden.
Pachtliebhaber können sich daher in dem hierzu auf
Sonnabend den 4. November d. I.,
Vormittags 11 Uhr,
in das OberhvfmarschallamtSlvkal anberaumten Termin einfinden und nach Anhörung der Pachtbedingungen ihre Gebote zu Protokoll geben.