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Verehelichte, Geborne und Gestorbene in hiesiger Stadt.

>7 e r e h e l i ch t e.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 16. Oktober. Johann Heinrich Jüngling, Bei­sitzer und Taglöhner, mit Anne Margarethe Hau von hier.

G e ü o r n e.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 8- September. Karl Maria, deö Bürgers und Musikmeisters Heinrich Lucan, S-

Den 18. September. Jakob Philipp Wilhelm, des Bürgers und Bierbrauermeisters Wilhelm Rehfeld, S.

Den 1. Oktober. Johann Philipp, des Bürgers und Schuhmachermeisterö Johannes Klee, S- Den 1. Oktober. Johann Heinrich Karl, des Bei­sitzers zu Dörnigheim und GoldpresscrS dahier Heinrich Haupt, S- Den 4 Oktober. Karoline Auguste, unchel. T. Den 10. Oktober. Des Bürgers und Etuifabrikan­ten Johann Karl Gottschalk, (todtgeb.) T.

In Der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 6. Oktober. Friedrich Karl EraömuS, unehel.

In der französischen Gemeinde.

Den 16. September. Daniel Edouard, des Bürgers und Juweliers Jean George ErbS, E.

G e s 1 o r b c n e.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 10. Oktober, Des Bürgers und Etuifabrikan­ten Johann Karl Gottschalk, (todtgeb.) T-

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 8. Oktober. Anne Marie Starenfanger, aus Lützelhausen, Amts Gelnhausen, alt 47 J. Den 12. Oktober. Emilie, des Bürgers und Schuh­machermeisters Heinrich Alt, T-, alt 1 J. 7 M. 22 §.

Den 12. Oktober- Friederike Elisabeth, des verleb­ten Schutzverwandten und Zimmermanns Jakob Becker nachgel- T., alt 41 I. 1 M- 28 T-

In der katholischen Gemeinde.-

Den 7. Oktober. Marie Margarethe, des Ortsbür­gers zu Flieden und Weißbinders dahier Michael Weber, T-, alt 9 M. 7 D

In der israelitischen Gemeinde.

Den 10- Oktober. Baruch Eschwege, Bürger und Hauptkollekteur, alt 63 I. 5 M-

Gemeinnützige Nachrichten.

Ueber einige, vorzüglich in jetziger Zeit empfehlungswerthe Feld- , namentlich Hackfrüchte.

(Fortsetzung aus Nr- 41 d- M.)

Ferner ist das Neinhalten des Welschkorns durch Hacken desselben erforderlich, welches geschieht, wenn es die Höhe von einigen Zollen erreicht hat. Ist der mit Welschkorn bepflanzte Acker sehr zu Unkraut ge­neigt, so wird es zweimal behackt, und wenn dassel­be ungefähr die Höhe von 2 Fuß erreicht hat, an ge­häufelt ; wobei dann gleichzeitig daö Dichtstehende weg­geschnitten wird. Hat man die Körner in Löcher ge­legt, so bleiben 3, höchstens 4 Stengel beisammen, und wenn dieselben in Reihen (Rinnen) gelegt wur­den, so laßt man alle 6 8 Zoll entfernt von ein­ander einen Stengel stehen. Das Weggeschnittene wird vom Rindvieh begierig gefressen, und wirkt bei den milchenden Kühen sehr günstig auf den Milcher­trag.

Nach Verlauf von 4 6 Wochen wird das Mais­feld noch einmal durchgegangen und die Pflanzen werden gegeizt, d. h. Die Nebenausschlage der Haupt­stengel, und falls sich mehr als 1 höchstens 2 Kol­ben an einem Stengel befinden, die untersten Kol­ben, sowie die Stengel, welche noch gar keine Kol­ben zeigen, sämmtlich weggeschnitten und dies Alles ebenfalls als Viehfutter verwendet.

Verfahren beim Ei »sammeln und Äus- bewahren. Gegen Ende September, wo ge» wohnlich das Reifen des Welschkorns eintritt, wel­ches sich durch weiß-gelbliche Blätter und feste Kör­ner zu erkennen gibt, werden, wenn es nicht gleich­zeitig reift, 1 2mal die reifsten Kolben ausgebro­chen, bevor die Haupternte beginnt.

Beim Einfahren ist besonders darauf zu sehen^ daß es nicht auf allzu große Haufen (mehrere Wa­gen voll) geworfen wird, oder wenigstens nicht lange in solchen Haufen liegen bleibt, indem sich dasselbe leicht erhitzt und auswächst; sodann daß dasselbe als­bald abgeblättert wird. Dieses Abblättern geschieht in der Weise, daß von dem daran befindlichen Stiele ein Stück abgebrochen und ein Theil der Blatter ab»

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