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36. Hanau- Auf freiwilligen Antrag der Erben des Franz Wilhelm Schmidt und dessen Ehe­frau, Anne Katharine, geb. Kronhard, dahier soll die denselben im Quartierbuch instribirte Be­hausung Nr- 533. in der Webergasse der Neustadt, zwischen OchS und Stengel, nebst dazu gehörigem WaUgelanke im Termin

den 25. k- M.,

Vormittags 11 Uhr, im Landgerichtslokal öffentlich an den Meistbieten­den verkauft werden, was Kaufilebhabern zur Nachricht dient.

Hanau am 29- September 1848.

KurfttrWches Landgericht- Geller.

vt. Kahler.

37. Lau grnfelbold. Auf den Antrag eines immitlirttn Gläubigers ist der öffentliche Verkauf nachstehender, dem Ortsbürger Konrad Mohn und dessen Tochter, Eüsabeche Mohn von hier, gehörigen Immobilien:

1) Pag. 45- 23 R- HauSplatz, Garten, Hof- raum, nebst einem einstöckigen Wohnhaus und Viehstall, neben Jakob Hübener.

Aecker im WeiertSfeld:

2) Pag. 216. 29 R- am Lichenberg, neben Konrad Lerch; 3) Pag. 372. 201 N. an der Gelnhäuser Straße, neben Johannes Wink ; 4) Pag. 307. 184 R. unterm HeuHergraben, neben Johannes Schnei­der.

A ecker im Brückelsfeld:

5) Pag. 460. 2l R. im Eulenberg, nebelt Scbweins- berger; 6) Pag. — 18 N. hinterm Kloster, neben Jakob Ruth; 7) Pag. — 18 R. hinterm Kloster, neben Heinrich Ruch; 8) Pag — 12 N. Wein­berg am Knuß, neben Peter Schleucher; 9) Pag. 236. 20 R. Wiese in der Trabrich, neben Wilhelm Roth.

Grab lau der:

19) Pag. — 4 R. im Holzarten, neben Wilhelm Roth; 11) Pag. — 3 N. daselbst, neben Johan­nes Mantel; 12) Pag. — 12 R, daselbst, neben Jakob Losink; 13) Pag. — 12 R. daselbst, neben Johannes Bach,

erkannt, und zu dessen Vollzug erster Verkauferer- min auf

den 16- November l. I., eventuell zweiter auf

den 15. Dezember l. J.

und etwaiger dritter auf

d en 12. I a n ua r k. J., jedesmal Morgens 10 bis 12 Uhr, in das Gerichtslokal anberaumt.

Etwaige weitere Pfandgläubiger haben ihre An­sprüche im ersten Lerkaufötermine, bei Meldung

des Ausschlusses, bzw. Benachrichtigung aus eigne Kosten, anzumelden und zu begründen.

Langenselbold am 21. September 1848- Kurfürstl. Fürstlich Jsenburg. Justizamt.

Schmidt.

vt. Scherer.

38- Gudensber g. Der wegen ungehorsamen Zu­rückbleibens vom Auöhebungstermine 1848. und weil er der vorschriftsmäßig bewirkten Ediktalla- dung ungeachtet der MOtairpssicht auch jetzt noch keine Genüge thut, zur Anzeige gebrachte Militair- pflichtige Heinrich Schulz von hier ist durch Er­kenntniß Kurfürstlichen ObergericktS, Kriminalfe- nats zu Cassel vom 12. September 1848 in die gesetzliche Strafe von Einhundert Thalern oder in Ermanglung von Vermögen zu einer sechsmonat­lichen Gefängnißstrafe und 1 Thaler 2 Sgr. 6 Hlr. Kosten verurtheilt worden.

Zur Eröffnung dieses Erkenntnisses wird der Heinrich Schulz von hier zum Termin

den 26. Oktober d. I.,

Morgens 9 Uhr,

hierher vorgeladen und dasselbe im Falle des Aus­bleibens für publizirt erachtet- Wenn der Verur- theilte gegen obiges Erkenntniß die Berufung er­greifen will, so muß er dieses Rechtsmittel binnen 3 Tagen dahier anzeigen und binnen 3 Wochen rechtfertigen.

Gudensberg am 26. September 1848.

Kurfürstliches Justizamt- F ul d a.

vt. Goeßmann-

39. Hintersteinau- Wegen einer hypothekari­schen Schuld soll das dem Wilhelm Bernhard zu Hintersteinau zugeschriebene, überhaupt53 Mor­gen t Ruche haltende klösterliche Laßgut zwangs­weise verkauft werden, und es ist dazu erster Ter­min auf ■

den 24. November d. I., eventuell zweiter auf

d e n 22. Dez einher d. J. und dritter auf den 19- Jan u a r k. I.,

jedesmal Nachmittags 2 Uhr.,. hierher angefetzt worden.

Indem Kaufliebhaber hierzu eingeladen werden, ergeht an etwaige weitere.Hypothekargläubiger die Aufföroderung, ihre Ansprüche in dem ersten jener Termine, bei Meldung des gemeinrechtlichen Nach­theils, resp, der besondern Benachrichtigung auf ihre Kosten, anzumelden und zu begründen.

Steinau. am 29. September 1848.

Kurfürstliches Justizamt.

M ü lhM s e.

vt. Keitz.

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