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36. Niederdorfelden. Den Kinder und Er. den des Johannes Schilling zuNiederdorfelden soll Schulden halber nachgenanntes, in der dorti­gen Gemarkung gelegenes Grundstück:

Pmb. 4- 1 V. 6 R. Acker im Unterfeld, am neuen Schlag, öffentlich meistbietend verkauft werden, und ist da­zu erster Termin auf

den 3- November, eventuell zweiter Termin auf

den 1. Dezember

und dritter Termin aus

den 29. Dezember d. I.,

Vormittags 9 bis 11 Uhr, hierher anberaumt worden, was Kauflustigen zur Nachricht dient, etwaigen weiter» Pfandgläubi­gern aber mit der Aufforderung bekannt gemacht wird, ihre Ansprüche unter den Rechtsnachtheilen des Ausschlusses im Falle des erfolgenden Zu­schlags, bzw. der Benachrichtigung von dem Verfahren auf ihre Kosten, in dem ersten Ver­kaufstermine anzumelden und unter Vorlage der betreffenden Urkunden gehörig zu begründen.

' Windecken am 8. September 1848.

Kurfürstliches Justizamt.

Fleck.

vt. Degen.

37. Salmünster. In Sachen der ledigen Bar­bare Hummel zu Salmünster, Klägerin, gegen die Elisabeth Hummel daselbst, Beklagte, wegen For­derung, ist auf Antrag der Verklagten der ander­weite Verkauf des dem Joseph Hummel dahier durch Bescheid vom 24- Januar L I. adjudizirten nachbeschriebenen Wohnhauses:

Kr.-^. Nr. 251- 7|| 9?. identisch mit einen hal­ben Wohnhaus mit Zubehör von Wilhelm Hum­mel Nr. it9- 2 kr. 3 hlr- 96 St.-Spl., soweit es der Elisabeth Hummel zustand, aus Ge­fahr und Kosten des Adjudikatars Joseph Hum­mel erkannt, und hierzu erster Verkaufstermin auf

den 9. Novem der d. I., eventuell zweiter Verkaufstermin auf

den 7. Dezember d- I.

und dritter Verkaufstermin auf

den 11. Januar k. I., jedesmal Morgens 9 Uhr, in hiestqcö Gerichcszimmer anberaumt worden. Kaufliebhabern dient dieses zur Nachricht, etwai­ge Pfandgläubiger aber werden aufgefordert, ihre Ansprüche an dem zu verkaufenden Hause im er­sten VerkaufSrcrmine, bei Meiduna des Verlusts ihres Pfandrechts, bzw. der Benachrichtigung in» skribirter Pfandgläubiger auf ihre Kosten, anzumel- den und zu begründen.

Salmünster am 11. September 1848.

Kurfürstliches Justizamt.

U d § t. vt. Simon-

38. Horbach. In Sachen der Wittwe des Rent­ners Franz Nickel, Marie, geb. Beck, zu Hanau, Klägerin, gegen bin Johann Heinrich Klein ir zu Horbach, Verklagten, Hyporhekforderung betr., ist durch Bescheid von heutigen Tag der öffentli­che Verkauf der nachgenannten, in der Gemar­kung Horbach gelegenen Unterpsandöstücke, als:

I u n k e r b e r g s s e l d:

1) Pag- 83. 1 V. 3 R. 1 S. auf dem Wie- belöberg, an Christian Müller; 2) Pag. 53- 35 R.

6 S- auf dem steiniaten Acker, an Jvhs. Keßler; 3) Pag. 17. 1V- 9R. 1S auf das kleine Frau- enwäldchen, an Landschöff Keßler.

Langfeld:

4) Pag. 133- 30 R. 6 S. vor den 9 Morgen, an Johannes Seikels Erben; 5) Pag. 152. 1 V

3 R. 8 S. auf den 5 Ruthen, an Heinrich Heil­mann und Christoph Geist-

B a st e n f e l d:

5) Pag. 233. 2 V. 33 R. 2 S. auf dem Mühl- acker, an Michael Heilmann, erkannt, und dazu erster Termin auf ,

d e n 6- N o v e m b e r d. I., eventuell zweiter Termin auf

den 4. Dezember d. I., jedesmal Vormittags 11 Uhr, in das Amtslokal dahier, und dritter Termin auf den 2- Januar k- I.,

Vormittags 10 Uhr, nach Horbach anberaumt worden, welches mit dem Anfügen hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß etwaige sonstige Pfandgläubiger ihre Rechte, bei Meldung des gemeinrechtlichen Nach­theils, bezüglich der speziellen Ladung auf ihre Kosten, im ersten Verkaufstermin dahier anzuzei- gen und urkundlich zu begründen haben.

Gelnhausen am 11. September 1848. Kurfürstliches Justizamt.

du Fais. vt. Busch.

39. Hütten. Nicht bezahlter Kaufgelder hal­ber sollen folgend«, dem Viertelbauer Nikolaus Koch zu Hütten vorhin gehörige und dem Bau­er Johannes Müller daselbst adjudizirte, in pa- siger Gemarkung gelegene Immobilien, alef:

1) Nr. 66. Meßb. ». 16 M- 21 R- 3 S- Hut­weide am Gerschenberg, neben seinem Acker, Mar­tin OchS und der Gemein­de;

2) 104. m. 3s M. 34 R. 4 S-^Ack.r- 309. s. 3| 34 4 » s ftld

hinter dem Gerschekiberg, theils in Fuldifcher Ge­markung, liegt an der Gren­ze, neben dein Oberkalba- cher Pfade, sich selbst und Johannes Wäß,