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dem wir zugleich zu recht zahlreicher Theil­nahme auf.

Agenten an allen Amtsorten des Lan­des sollen sofort bestellt und öffentlich be­kannt gemacht werden.

Cassel am 15. Juni 1848.

Die Direktion der Kurhess. Leih- und

Kommerz-Bank.

Bärthel, Becker, Duysing, Hauptmann. Hofrath. Geheimer Finanzrath, von Meyer, Geheimer LegatwnSrath.

2. Der Militairpflichtige Philipp Quehl aus Hat- terobe, welcher bei der legten Rekrurirung durch seinen Vater beim Looseu vertreten worden war und durch diesen die LooSnummer 15 gezogen hat, ist zufolge einer Benachrichtigung Kurfürstlichen Kriegsministeriums vom 9. d. M- weder in dem diesjährigen Musterungstermin erschienen, noch hat sich derselbe späterhin sistirt.

Der genannte Militairpflichtige wird hierdurch aufgefordert, bei Vermeidung der in dem §. tu des Rekrutirungsgesetzes vom 25- Oktober 1834 bestimmten Strafen und Nachtheile binnen 3, be­züglich 6 Monaten seiner Militairpflicht ein Ge­nüge zu leisten.

Zugleich werden alle Polizeibehörden ersucht, diesen Ungehorsamen im Betretungsfalle verhaften und anher abliefern zu lassen.

Ziegenhain am 21. Juni 1848.

Das Kurfürstliche Kreisamt. Renne r.

3. Friedrich Wilhelm Hensel aus Nauheim be­absichtigt nach Ortenberg, im Großherzogthum Hessen, überzuziehen, was in GemäßHeic bestehen­der Vorschrift hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.

Hanau am 3. Juli 1848.

Kurfürstliches Kreisamt. Rauh, k. A.

4. Nachgenannte, im diesjährigen Muster» ngÄer- mine zurückaebliebene und auch bis jetzt noch nicht erschienene Militairpflichtige, als:

1) Sebastian Heipel aus Fulda,

2) Karl Wilhelm Justin aus Maberzell, und

3) Franz Möller aus Eichenried, werden hierdurch aufgefordert, sich annoch binnen 6 Monaten zur Erfüllung ihrer Militairpflicht da- hier zu sistiren oder die im §. 111 des Rekruti- fungsgesetzes vom 25. Oktober 1834 gedachten Strafen zu gewärtigen.

Zugleich werden die Polizeibehörden ersucht, die Genannten im Betretungsfalle verhaften und hier­her abliefern zu lassen.

Fulda am 26- Juni 1848.

Kurfürstliches Kreisamt. Braun.

5. V e r z e l ch n i ß

der im 2, Quartal d. I. bei dem vereinigten evangelischen Waisenhause dahier eingegangenen

Liebesgaben.

1848.

April. A. An Geld: fl. kr.

20. Bon einem Freunde der Waisen aus der Altstadt........ 30 Mai.

10. Von Herrn M. dahier.....1

12. Von einem Freunde der Waisen. - 5

18- Von einer Freundin der Waisen aus

Mittelbuchen mit der Bitte, die bei­den Lieder:Wer nur den lieben Gott läßt walten rc." u.:Verborgener Gott, dem nichts verborgen rc." sin­gen zu lassen.........1

26. In einem Papierchen mit der In­schrift :In daS hiesige Waisen­haus sende ich 35 kr. für die Wai­senkinder, mit der Bitte, die zwei Lieder singen zu lassen:Ich habe viel gelitten icac. und:WaS Gott thut, das ist wohlgethan rc. rc-"" 35 Juni.

12. Lou Hrn. Goy aus Roßdorf, mit der Bitte, das Lied:Wer nur den lieben Gort läßt walten rc." zu sin­

gen ...........1

17. Von einem Freunde der Waisen mit der Bitte, die Lieder 578 und 579 zu singen.........1

18. Von Marie Stein aus Wächters bach 21

Juli.

2 Von einer ungen- Freundin der Wai­sen aus Hochstadt, für die Waisen zu Kaffee und Brödchen, mit der Bitte, das Lied:Wer nur den lie­ben Gott läßt walten rc rc." zu sin­gen . ..........2 42

I. In der Büchse im Hausarn desWaisenhauses:

8. Bloß gelegen ........- 19

II. Im Opferstock daselbst:

1) In einem Papierchen mit der In­schrift :Mit dem Wunsch das Lred: Was Gott thut, das ist wohlge­than rc- rc." zu singen ...-. 35