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Verehelichte, ©eherne und Gestorbene in hiesiger Stadt.

>7 erehelirht c.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 22. Mai. Johannes Blankard, Bürger und Goldarbeiter, mit Jungfrau Ludovike Petronelle Hahn von hier.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 23. Mai. Johann Christoph Albert Scheffer, Regimentsarzt im dritten Infanterieregiment, mit Jungfrau Jiaroline Beatrir Schindler auS Mar­burg.

G e d o r n c.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 5. Mai- Wilhelm Emil, des Bürgers und Schuhmachermeisters Christian Lettre, S-

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 21. April. Marie Karoline Auguste, des Dr. und ordentlichen Lehrers am Gymnasium dahier Friedrich Ludwig Heinrich Münscher, T- Den 25- April. Karl Wilhelm, des Stadtsekretars und ObergerichtSanwaltS, wie auch Kirchcnaltesten an der Gemeinde der Johanneskirche dahier Cä­sar Blum, S.

Den 29. April. Karl Friedrich Wilhelm, unehel. S- Den 2. Mai. Johannes Roman uö, des Beisitzers und StrumpfweberS Johann Wilhelm Paulson, S. Den 3. Mai. Margarethe, unehel. T-

Den 11. Mai. Georg Adam, unehelicher S-

In der israelitischen Gemeinde.

Den 13. Mai. Derz, des Bürgers und Handels­manns Michael Bauer, T-

Gestorbene.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 13- Mai. Friederike Karoline, des BeisiberS und TabaksarbeiterS Friedrich Ihm Ehefrau, geb. Battenhausen, alt 41 I. 29 T.

Den 15- Mai. Martha Rübenstahl, auS Friesen- Haufen, alt 19 I.

Den 18. Mai. Johanne Marie Christiane, des Bürgers und Bäckermeisters Johann Georg Ap- pd, T-, alt 2 I. 1 M. 18 T-

Den 18. Mai. Jakob Schlee, Beisitzer und Kutscher, alt 64 I. 3 T-

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 17. Mai. Susanne, des Bürgers und Hut­machers Georg Schneider, nachgel. T-, alt 62 J. 5 M- 28 T.

Den 20. Mai. Georg Streck, Bergmann, aus Wäch­tersbach, alt 26 I.

Den 21. Mai. Johannes Schrot, Schneidergeselle, aus Gelnhausen, alt 27 J.

In der französischen Gemeinde.

Den 19. Mai. Jsaac Lagneau, Bürger und Sei- denstrumpfweber, alt 73 J.

In der katholischen Gemeinde.

Den 18. Mai. Frau Franziska des Feldwebels in Königl. Würtemb- Diensten Philipp Kegler, nachgel. Watwe, geb. Reiß, aus Stuttgart, alt 75 J.

Berichtigung: In Nr. 20 des Wochenblattes S. 419 lese man unter den Gestorbenen in der ka­tholischen Gemeinde: „Jungfrau Marie M a g d a l e n e Hei {."

Gemeinnützige Nachrichten.

Ueber den Tabaksban in Kmhcssen und dessen zeitgemäße Verbesserung.

(Fortsetzung auö Nr. 20 d. Bl.)

Mit dem Gährenlassen (der Fermentation) des Tabaks gibt sich der hiesige Tabaksbauer nicht ab, sondern überläßt cö den Kaufleuten in Eschwege, welche ihm seinen Tabak abnehmen. Auch sortirt der Tabaksbauer den Tabak nicht, was doch beim Anschnüren leicht geschehen könnte und ihm einen höheren Gewinn bringen würde, als wenn er grüne und gelbe Blätter durcheinander anschnürt. Der Ta­bak, der Geiz und die Sandblätter bleiben hangen bis zum Verkauf. Geiz und Sandblätter werden gewöhnlich schon im Dezember, der Tabak aber wird erst im Frühjahr verkauft. Dies kann nur bei feuch­ter Witterung geschehen. ~ Ist die Luft warm und trocken, so läßt sich am Tabak nichts machen, weil die Blatter dann leicht zerbrechen. Bei Regenwetter aber und feuchter Luft zieht der Tabak an und wird zäh und biegsam. Dann nimmt man die Schnüre ab, schiebt die Blätter daran dicht zusammen und wickelt den Faden fest oben um die Stiele herum.

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