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1848.

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Wochenblatt

d i e Provinz H a n a u.

Ha» an, Donnerstag den LL April 1848

Ernennungen und Beförderungen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnadigst geruhet:

den Obergerichtsreferendar Karl August Fritsch zu Cassel zum Sekretar im Kriegsministerium pro­visorisch zu ernennen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aöet* gnädigst geruhet:-

dem Dr. med. Karl Georg Noth Nagel aus Lichtenau die ärztliche und gebuxtshülfliche Praxis mit dem Wohnsitze zu Gudensberg, dem Arzte Dr. Ludwig Friedrich Schotten zu Cassel auch die wundärztliche Praxis und dem Kandidaten der Chirurgie, Heinrich R u d o l p h zu Cassel, die wund- arztliche Praxis als Wundarzt erster Klasse mit dem Wohnsitze daselbst zu gestatten.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnädigst geruhet:

den Revierförster Wolfs zu Rumbeck in gleicher Eigenschaft nach Möllenbeck;

den Revierförster Tauber zuOttensen in gleicher Eigenschaft nach Rumbeck, unter gleichzeitiger Bestel­lung zum Brigadier der Oberförsterei Rinteln, und

den Revierförster Bockenberg zu Möllenbeck in gleicher Eigenschaft nach Ottensen zu versetzen; auch

den Oberbergrath Pfankuch bei der Oberberg- und Salzwerksdirektion in den Ruhestand zu ver­setzen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnädigst geruhet:

Allerhöchstihren bisherigen Gesandter t deutschen Bundestag, sowie an den Königlich Höfen der Niederlande und Belgien, am Großh... glich Hessi­schen Hofe und bei der freien Stadt ^ ikfurt, Ge, Heimerath Franz Hugo Nieß vo Scheuern­schloß, auf dessen allerunterthanig es Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen; auci

den Referendar Viktor von M bom zum Le- gationchekretar bei den vorgenannten Gesandtschaften zu ernennen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnädigst geruhet:

den Sektionschef im Kriegsministerium, Kriegsrath Gottlieb Meyer, zum Titular-Geheime-Kriegsrath zu ernennen, und

dem Kanzlisten Joachim Stoppel beim Kriegs­departement das PrädikatRegistrator" zu verleihen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnädigst geruhet:

den Probater Schember bei der Oberfinanz- kammer zum Rentmeister in Friedewald zu ernen­nen.

Allgemeine Verfügungen der Oberbehörden.

1. Diejenigen Personen, welchen von des Höchstseli- gen Kurfürsten von Hessen, Wilhelm U., König­liche Hoheit, Gnadenpensionen aus dem im §. 7 des Gesetzes vom 27. Februar 1831 erwähnten Zwölftheile der jährlichen reinen Auskünfte -es Kurfürstlichen Hausschatzes bewilligt worden sind, werden andurch aufgefordert, innerhalb 4 Wochen (vom Tage der Einrückung dieses in die öffentlichen Blätter an zu rechnen) ihre des-