Einzelbild herunterladen
 

268

und zwar der erste und zweite

jedesmal Vormittags 9 Uhr

in hiesiges Gerichtslokal, der dritte aber deS Nachmittags 3 Uhr

in das RathhauS zu Soden anberaumt worden- Kaufliebhabern dient dieses zur Nachricht, etwa weiter vorhandene Pfandglaubiger aber werden aufgeforderc, ihre Ansprüche an den zu verkau­fenden Immobilien im ersten VerkausSrermin, bei Meidung deS VerlustS ihres Pfandrechts, bezw- der Benachrichtigung inskribirter Pfandglaubiger auf ihre Kosten, anzumelden und zu begründen.

Salmünster am 4. März 1848.

Kurfürstliches Justizamt.

Ubet.

vt Altmannsperger, k. A.

14. Hanau. In der Konkurssache über das Ver­mögen des WeißbindermeisterS Valentin Hetzel von hier soll die Behausung Nr. 568 in der Gart- nergasse der Neustadt, neben Fürster undJmmen- dorf, nebst Seitenbau und Hofraum öffentlich meist­bietend verkauft werden, und ist hierzu erster Stei­gerungstermin auf

’ den 3- April, eventuell zweiter und dritter auf

den 1. und 29. Mai d. I.,

Morgens 11 Uhr, bestimmt worden, was Kaufliebhabern zur Nachricht hierdurch bekannt gemacht wird.

Hanau am 6. März 1848.

Kurfürstliches Landgericht.

Giller.

vt. Kahler-

15- Ahlersbach. Der Bauer Wilhelm Simo.nund dessen Ehefrau, Katharine, geb. Lins, zu AhlerS- bach sind durch Erkenntniß des unterzeichneten Justizamts vom 4. v'. M. für Verschwender erklärt und der eigenen Verwaltung ihres Vermögens entsetzt worden, was mit dem Anfügen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß An­dreas Rüster von Ahlersbach und Philipp Loy von Riederzell alS Kuratoren über dieselben bestellt worden sind.

Steinau am 8. März 1848.

Kurfürstliches Justizamt.

M ü l h a u se.

vt. Keitz.

16- Bellings. Daß der Bauer Johannes Fuß zu BellingS durch diesseitiges Erkenntniß für einen Verschwender erklärt und unter Kuratel deS Mel­chior Jäger von Bellings und Johannes Schau- berger von Niederzell gestellt worden ist, wird hierdurch zur Nachachtung veröffentlicht.

Steinau am 7. März 1848.

Kurfürstliches Justizamt.

M ü i h a u s e.

vt. Keitz.

17. Hanau. Wegen einer gegen den Briefträger Johannes Lipphardt und dessen Ehefrau, An­ne Martha, geb. Nolde, in Hanau ausgeklagten Forderung ist der Zwangsverkauf der Behausung Nr. 36 in der Herrngasse hiesiger Neustadt, neben Burkhard und Jordan, erkannt, und erster Steigerungstermin auf den 3- Mai, eventuell zweiter und dritter auf den 31. Mai und

28. Iu n i d. I.

anher bestimmt, was Kaufliebhabern zur Nachricht, Pfandgläubigern aber mit der Aufforderung be­kannt gemacht wird, ihre Ansprüche, bei Meidung des gemeinrechtlichen Nachtheils, im ersten Termine, unter Vorlage der darüber sprechenden Urkunden, gehörig begründet zu Protokoll anzumelden.

Hanau am 7. März 1848.

Kurfürstliches Landgericht.

Gil ler.

vt. Kahler.

18. Meer Holz. Der dahier wegen FbrstfrevelS in Untersuchung befindliche Heinrich Keßler (Ja­kobs Sohn) von Gelnhausen, welcher von Hause abwesend und dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, hat' sich bei Meidung sleckbrieflicher Verfolgung binnen 3 Wochen dahier zur Vernehmung zu si- stiren.

Meerholz am 11. März 1848.

Kurfürstliches Grast. Jsenb. Forstamt. FreseniuS. ' vt. Menger-

19. Steinau. Wegen einer ausgeklagten.hypo­thekarischen Schuld sollen nachbezeichnete, auf den Namen des Michael Glock dahier katastrirte Immobilien:

1) Pag. 79- d. Kat. S. 35. Mb. 6 N. ein hal­bes Wohnhaus nebst Scheuer und Stallung an der gemeinen Gasse, neben Konrad Roth und Johannes Weitzel;

2) .„ — „ S. 35. Mb. 6 9t'. die an­dere Hälfte des Wohn­hauses- daselbst, neben Konrad Noth und Wil­helm Sanner;

3) „ — 1 I. S- 348 u. 349. Mb. 2 V- 35 R. Acker, so zehnt« darauf demSchiefer, ne­ben Bürgermeister Pauli und Nikolaus Müller von 2 Stücken, zwangsweise verkauft werden, und es ist hierzu erster Termin auf

d e n 5. M a i, eventuell zweiter auf