Einzelbild herunterladen
 

37

tuch, M. G. roth gezeichnet; 3) ein Knaben- überrock von braunem Tuch mit 2 Reihen Las- tingknöpsen, dessen Oberärmel etwas dunkler ist als der Unterärmel; 4) ein blaues klein karrir- teS Taschentuch und ein Paar naturgraue wolle­ne Handschuhe (Stauchen), welche Sachen in der Tasche des Knabenüberrocks gesteckt haben; 5) eine Knabenhose von gestreiftem Tuche, und- 6) eine alte schwarzseidene Halsbinde.

Indem wir dieses hierdurch öffentlich bekannt machen, fordern wir Jeden, der über diesen Dieb­stahl Auskunft zu ertheilen vermag, auf, diese so­fort dahier zur Kenntniß zu bringen.

Hanau am 24. Februar 1848.

Kurfürstliches Landgericht.

Merz- vt. Gerlach.

226. Langenselbold- In der Nacht vom 16. auf den 17. 6. M. ist von einem der Gemeinde Langenselbold gehörigen, in der Nähe der Frank­furt-Leipziger Straße gestanden habenden Kasten­karren ein Rad von eichenem Holze, 4 Fuß im Durchmesser, mit einer Nabe von 1 Fuß Länge, und einem halben Zoll dicken und 3s Zoll breitem eisernen Reife, entwendet worden.

Etwaige auf den Thäter und die That bezüg­liche Spuren ersucht man Datier anzuzeigen- Langenselbold am 21. Februar 1848.

m Kurfürst!- Fürstlich Jsenburg. Justizamt.

Schmidt. vt. Scherer.

227. Gelnhause n. Dem Christian Huth von Bern­bach sind in der Nacht vom 26- auf den 27. l. M. 3 Gänse, nämlich 2 Legeganse und 1 Gänsert, wovon erstere wesß und auf den Flügeln hellblau, letzterer dagegen hellgrau und nur an der Brust weiß war, aus einem Stall entwendet worden. Dieser Diebstahl wird hiermit mit der Auffor­derung zur öffentlichen Kenntniß gebracht, alle zur Entdeckung des Thäters und' der gestohlenen Gänse führende Spuren dahier oder bei der näch­sten Polizeibehörde zur Anzeige zu bringen. Gelnhausen am 29. Februar 1848- Justizamt.

Z i N ck. vt. Geist.

228. Gelnhausen. In der Nacht vom 26. auf den 27. l. M. ist dem Schäfer Jakob Koch von Bernbach auS dem Stalle des Heinrich Aul I. daselbst ein weißes Schaf mit einem langen Schwänze ent­wendet worden.

Dieser Liebstahl wird hiermit mit der Auffor- c«un3 zur öffentlichen Kenntniß gebracht, alle zur Entdeckung des Thäters und des gestohlenen Schafes führende Spuren dahier oder bei der nächsten Polizeibehörde zur Anzeige zu bringen. Gelnhausen am 29. Februar 1818.

Kurfürstliches Justizamt.

Z i n ck. vt. Geist.

Fahndlmgsschreihen und Steckbriefe.

229- Cassel- Es werden alle betreffende Behörden ersucht, den bei uns in Untersuchung befangenen Eisenbahnarbener Gottlob Knoche aus Heygen- dorf, welcher im Beginn der 20r Jahre, von mitt­lerer Größe und blasser Gesichtsfarbe ist sowie den Sächsischen Dia-ekt spricht, im BeiretungS- falle verhaften und uns zuf-phren zu lassen.

Cassel am 18. Februar 1848.

Kurfürstliches Landgericht. Göbell.

230. H o fg e i s m a r. Da sich der Wilhelm S ch in i d t von Holzhausen auf die an ihn erlassene öffent­liche Aufforderung dahier nicht gestellt hat, so werden nunmehr alle Justiz- und Polizeibehörden ersucht, denselben im Benetungssalle zu verhaften und an unterzeichnetes Amt abliefern zu lassen.

Hofgeismar am 11. Februar 1848.

Kurfürstliches Justizamt. Etienne.

231. WolEagen. Da sich der Schuhmacherlehr­ling Wilhelm Wollenhaupt von hier auf dir erlassene öffentliche Ladung dahier nicht sistirt hat, so werden nunmehr alle betreffende Behörden er­sucht, denselben im Betretungsfalle verhaften und anher transportiren zu lassen.

Wolfhagen am 14. Februar 1848.

Kurfürstliches Justizamt. Uth.

232. WitzestHaufen. Der hierunter signalisirte, am3. d. M. auS dem Zwangsarbeitshause entlassene Knabe Peter Reuter aus Gertenbach hat sich ergangener Weisung entgegen nicht in seiner Hei­mat!) eingefunden und treibt sich wahrscheinlich seiner Gewohnheit gemäß bettelnd umher.

Alle Polizeibehörden werden ergebenst ersucht, denselben im Betretungsfalle vermissten und anher abzuliefern.

Witzenhausen am 19. Februar 1848.

Kurfürstliches Kreiöamt. Schlott, k. A. Signalement: Alter 11 Jahre, Größe 3' 10", Haare schwarzbraun, Stirn frei, Augen­braunen blond, Augen blau, 9?afe und Mund Mittel, Zahne gut, Kinn rund, Farbe gesund, Gesicht rund, Starur klein.

233- Bieder. Alle Civil- und Militärbehörden werden ersucht, den Zeugweber Johann S> t e i g er- wald von Partenstein, welcher dringend verdächtig ist am 147 d. M. gemeinschaftlich mit anderen Verbrechern im Rieneker Walde einen (Straßenraub verübt, in der Nacht vom 14. auf den 15. d. M. zu Partenstein eine Kuh entwendet sowie andere schwere Verbrechen begangen zu haben, im Betre- tungSfalle zu verhaften und unter sicherer Eskorte anher dirigiern zu lassen.

Bieder am 22. Februar 1848.

Kurfürstliches Justizamt. Wach s tu uth.

Signalement: Älter 27 Jahre, Größe 5' 3", Gesichtsfarbe gesund, Gesichtsform klein, Haare