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8- Unterzeichnete besorgt das Färben aller Klei­dungsstücke, als: wollene, seidene, baumwollene, auch gemischte Stoste für Rechnung des Herrn A-L-W- P sa l y in Ossenbach und verspricht den geehrten Gönnern eine promte und billige VedienuuK.

Sophie Schuckhardt, in der Lang mist rase, im Hellwig"schen Hause.

g. Ein kupferner Waschkessel, mehrere Ohm hal­tend, wird zu kaufen gesucht. In der Redaktion das Nähere.

10. Die Behausung Nr- 340 in der Steinheimer-- straße, neben Hartmann und Klein gelegen, ist aus freier Hand zu verkaufen oder zu. vermieten.

11. Ein Knabe oder ein Mädchen, die hiesige Schule oder sonst eine Lehre bestehend, kann gegen billige Vergütung Kost, Wohnung und Pflege bei einer achtbaren Familie erhalten. Näheres in der Redaktion.

12. Gesundheitsrücksichten haben mich bestimmt, mei­ne Apotheke in circa sechs Wochen käuflich abzu- tretenf ich bitte deshalb, Forderungen und Zah­lungen bis dahin an mich gelangen zu lassen.

Hanau am 15. Februar >848.

Dr. Becker, Apotheker, dem Riesen, gegenüber.

Verehelichte, ©eherne und Gestorbene in hiesiger Stadt.

G c ir o r n e.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 27. Januar. Anna Margarethe und Anna Marie, des Bürgers, Bierbrauermeisters und Gast- wirthS Jakob Bauscher, Zwillings-T.

Den 3- Februar. Heinrich Adam, des Bürgers und Kupferschmieden Ernst Dadt, St.

Den 6. Februar. August Friedrich, unehel. S- Den 11. Februar. Anna Dormhee, des Beisitzers und TeppichmacherS Johann Heinrich Daßbach, T.

In der evangel.' Gemeinde der Johanneskirche.

Den 30. Januar: Anna Dorothee, des Bürgers u. Silberarbeitsrs Johann Siegmund Kurz, T. Den 3. Februar. Johann Philipp, des Bürgers und Steindeckermeifters Johann Heinrich Gücke- mus, S-

In der katholischen Gemeinde:

Den 5.. Februar- Johann Ludwig , des Beisitzers und Fabrikarbeiters Paul Weber, S.

Gestorbene.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.

Den 13- Februar. Frau Eleonore, des verlebten Bürgers und Maurermeisters Michael Sturz, nach- gell. Wittwe, geb: Plitt, alt 72 J. 11

Den 16. Februar. Anna Dorothee, des Beisitzers und TeppichmacherS Johann Heinrich Daßbach, T-, alt 5 2.

Den 16- Februar. Frau KÄharine Karoline Ehri- stiane, des Beisitzers und Taglöhners Johann Kaö- par Viel- Ehefrau, geb. Krümmet, alt 52 I, 7 M.. 14 T.

Den 17. Februar. Johannes Tohlfarth, Straßen- wärter.^alt 48 I. 9 M. 7 T-

Den 19. Februar. Johann Friedrich Heinrich , des Bürgers und Schuhmachermeisters Johann Kas­par Heyl, S., alt 2 I. 5 M. 26 T.

In der niederländischen Gemeinde.

Den 20- Februar. Karl Georg Julius, des Bür­gers und Schreinermeisters Peter Karl Lerch, S., alt 3 M. 2 T.

Gemeimrützige Nachrichterr.

Ueber den Tabaksbau in Kinhessen und dessen zeitgemäße Verbesserung,

(Fortsetzung aus NK 7 d. VL)'

Der Tabak gedeihet am. bestem auf reichem Sandboden. Er wird zwar in manchen Gegen­den. auch auf schwerem, fettem Thonboden gebaut und gibt einen reichen Ertrag; aber die da gewon­nenen Blätter werden nicht so hoch geschätzt, als die auf reichem Sandboden erzeugten. Für strengen magern Thon.- und Lehmboden paßt er gar nicht,, zumal wenn derselbe noch dazu an Nässe leidet.. Der Tabak will. einen lockern und fetten und dabei- tiefem Boden habew. Das Land, das eine reiche Tabaks­ernte liefern soll, muß aber nicht nur einen natür­lich fruchtbaren Sandboden haben, sondern auch durch langjährigen und sorgfältigen Anbau», namentlich) durch häufige Düngung, tiefes Ackern und Entfer­nung von Quecken und Huflatlist in guten Stand, gebracht, dem Gartenboden fast gleich fein-

M. Von den beim Tabmtsban nothigem G e sch ä f t e n.

Alle Arbeiten und Berrichtungen: welche der Ta- baksbau erfordert, müssen mit großer Sorgfalt ge­schehen; jede rohe Behandlung des Ackers wie der Pflanze, jede Vernachlässigung und Versäumnis rächt sich empfindlich.. Die Erziehung der Pflanz-n>, 6