Einzelbild herunterladen
 

114

2. Der Unterzeichnete ist Willens nach Nordame­rika auszuwandern und beabsichtigt deshalb seine sämmtlichen Mobilien und Immobilien: ein Haus mit einer aus zwei Gängen bestehenden Mahl­mühle und einer Sägemühle, nebst den dazu gehö­rigen, im guten Stande befindlichen Oekonomiege- bauden, Gärten, 35 M- 77 R- 3 S> Ackerland, 4'7 M. 101R. Wiesen :c-, zwei guten Pferden, drei Kühen, zwei Kalbinnen, Wagen, Pflügen und sonstigen Oekonomie- und Hausgeräthschaften meist bietend gegen baare Zahlung zu verkaufen, und ladetKaufliebhaber hierzu ergebenft ein. Ter­min ist auf

den 9. Februar, und im Falle des nicht alsbald zu ertheilenden Zuschlags eventuell zweiter auf

den 17. Februar d. I.,

Morgens 10 Uhr,

in loco Gundbelm anberaumt worden. Die Kauf­bedingungen können auch vor dem Termine ein­gesehen werden.

Gundhelm, im Kreise Schlächtern, am 15- Ja­nuar 1848-

A d a m M err.

3- Die von dem verstorbenen Großh. Hess. Medi­zinalrathe und Hofmedikus Dr. von Ploennses zu Darmstadt erfundene Pomade zur Beförde­rung und Erhaltung des Haarwuchses, sowie zur Wiedererzeugung Verlorner Haare, welche bereits glänzende Resultate geliefert hat, ist ä 36 kr. pr. Töpfchen in Hanau allein zu haben bei

G» H. Gelhaar.

Zeugniß.

Daß die auS dem fltachlasse des Großh. Hess. MedizinalrathS und Hofmedikus Dr. v- Ploe n- nies mir vorgelegte Vorschrift zur Bereitung der vieljährig von Letzterem erprobten Haarwuchs­pomade nicht nur durchaus keine schädlichen Stoffe enthält, sondern eine ausgezeichnete zweck­mäßige eigenthümliche Zusammensetzung der be­währtesten altern Mittel mit einem neuesten, glücklich gewählten Präparate, zur gesundheitöge- maßen Erhaltung und Beförderung eines beein­trächtigten Haarwuchses darbietet, wird hierdurch pflichtmäßig nach ärztlichen Grundsätzen bezeugt.

Darmstadt am 26- Dezember 1847.

Dr. F. W. Rieger, Großh. Hess. Medizinalrath u. Hofmedikus.

4. Braunschweiger Flachs zu 22 bis 26 kr., und Uelzener Flachs zu 29 bis 36 kr. das Pfund, frisch angekommen, bei

Johann Will). Gaquoin, am Markt-

5. 8 bis 10,000 Fuß schöne trockne Erlenfour- niere zu Cigarrenkistchen. Näheres bei Joh. Philipp Müller, vor der Kinzigbrücke.

6. Durch Vortheilhaften Einkauf kann ich glatte und brochirte Merinos und Thibets zu sehr billigen Preisen erlassen. K J. E^ahn, an der Hauptwache.

7. 25 Malter Eicheln, im Malter oder im Kleinen auszumessen, sowie sehr schönes trocknes Felgen- Holz von allen Gattungen, für Wagner, sehr billig, bei Gerhardt, im Schwanen.

Privatvermiethungen und Verpachtungen.

1. Vier tapezirte Stuben mit allen Bequemlich­keiten und Eintritt in den Hausaarten; ferner eine tapezirte Stube mit Möbeln, täglich, bei Phil. Engel.

2. In Nr- 587 eine Stube mit Möbeln, den 1. Februar. Näheres in der Redaktion.

3. Eine heitzbare Giebelstube. In der Redaktion das Näheres

4. Zwei Wohnungen mit Möbeln bei Phil. S. Meyer, am Paradeplay.

5. Eine Wohnung, bestehend aus zwei tapezirte« Stuben, Kammer, Küche und Holzkammer nebst einem sehr geräumigen Keller und Wasser im Hause, Anfangs März, bei

Wilhelm Horst, Oekonom, an der Aepfelpumpe.

6. In Dir- 166 der Frankfurterstraße eine Woh­nung von 8 Stuben, Bodenkammer, Küche, Kel­ler und Waschküche, sogleich; auf Verlangen kann auch Stallung für zwei Pferde nebst Heuboden dazu gegeben werden.

7. In der Langengasse Nr. 899 die mittelste Wohnung, ganz oder vertheilt, Anfangs April, bei Heinrich Neitz.

8. Eine Stube mit Möbeln bei

W. S ch l i n g l o f f, in der Stadt Frankfurt.

9. Eine angenehme Wohnung bei

C. I. Gerhardt, gegenüber der Gießerei des Hrn. Lotz.

10. Eine Wohnung, bestehend aus zwei tapezirten Stuben nebst Schlafkabinet und Bodenkammern, Brunnen- und Regenwasser im Hause, den 1. April, bei W. Busch, Schlossermeister, neben dem Spiegel.

11. Zwei Stuben gleicher Erde mit Möbeln für einen auch zwei Herren; auf Verlangen auch die Kost und Eintritt in den Hausgarten, bei

Kappenmacher Hafner, am Sceinheimerthor Nr. 290.