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Vermischte Anzeigen.
1 Wir warnen hiermit Jedermann, auf unsern Namen etwas zu borgen, indem wir für nichts hasten. Hanau den 22. August 1839.
Der Lehnkutscher
Georg Seitz und dessen Ehefrau, Henriette Seitz.
2. So eben ist erschienen und in der Luck- hard'schen und andern Buchhandlungen zu haben:
Erste protestantische Versammlung wider die Feinde des Lichts, gehalten Cassel den 14. August 1839.
Preis 1 ggr.
Cassel den 21. August 1839.
Henkel, Obergerichtsanwalt.
3 Es wünscht ein junger Mensch noch einige Tage zum Nähen ausgehen zu können. Das Nähere bei der Redaktion.
4. Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich bei meinem Onkel, dem, Schneidermeister Richard, wohne, und empfehle mich mit meinem seither geführten Geschäft im Waschen, Bügeln und Nähen von feinen Zeugen, in und außer dem Hause. E m i l i e H e i n tz.
5. Von heute an wohne ich in dem Hause des Herrn Marktschiffers Bein, in der sogenannten Porzellan- fabrik- Hanau am 1. September 1839.
B r a u b a ch. Obergerichtsanwalt.
6. Ich empfehle mich im Deckensteppen; auch mache ich Rückenkissen, Nähsteine, Fensterkissen, Ueberzüge über Stühle und Sophas und andere Näharbeiten. Wittwe Waßmuth, wohnhaft bei Herrn Schlossermeister Jünger, an der Aepfelpumpe.
7. Geschäfts - GevDttMg.
Daß ich, in die hiesige Bürgerschaft mit dem Wohnsitze in der Altstadt und in die Metzgerzunft ausgenommen worden bin, mache ich hierdurch er- gebenst bekannt. — Von künftigem Samstage an sind nun bei mir alle in die Schweine-Metzgerei einschlagende Waaren zu beziehen, mich allen meinen Bekannten und Freunden unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung empfehlend.
Hanau am 14 September 1839.
Heinrich Schwindt, Bürger und Metzgermeister, wohnhaft in der Markrgaffe, Nr. 130, neben Herrn Kaufmann Gläntzer.
8. Unterzeichneter macht einem geehrten Publikum bekannt, daß er Kraut einschneidet, in und außer dem Hause, und bittet um geneigten Zuspruch. Justus Limbach, wohnhaft unweit der kath. Kirche.
9. Johannes Fleischmann empfiehlt sich -hiermit als Schneidermeister allen seinen Freunden und Gönnern und bittet um einen geneigten Zuspruch, unter Zusicherung der modernsten Arbeit und billigsten Bedienung. Wohnhaft in der Herrngasse, bei Maler und Lakirer Herrn Morba, Nr. 9.
10. Gelbe Rüben, Dickwurzeln, Zuckerrüben und Cichorien werden zu den bekannten Preisen jetzt schon angenommen von P. C. Bock. Kesselstadt den 9. Sept. 1839.
11. Ein gebrauchtes, jedoch noch gut gehaltenes Klavier, oder auch ein Flügel wird zu kaufen gesucht. Bei der Expedition das Nähere.
Allgemeine Verfügungen und Bekanntma- chungen der Oberbehörden.
1. Bekanntmachung.
Zum öffentlichen Verkauf der bei der hiesigen Leihbank versetzten und verfallenen Pfänder, ist Termin auf den 14. Oktober dieses Jahrs und folgende Tage anberaumt. Alle von dem 1. September 1838 an, bis Ende Februar 1839 eingelegten und die bis den 1., beziehungsweise den 30. September dieses Jahrs verlängerten Pfänder (wie solches die Leihzettel ohnehin ausweisen) müssen, wenn sie nicht mit zur Vergantung gezogen werden sollen, längstens bis zum Schluß des Monats September dieses Jahrs, weil alsdann die Bücher geschlossen werden, entweder ausgelöset oder umgeschrieben ' sein. Bei Kleidern, wollenen Waaren, und andern verweslichen Mobilien, bei welchen der Vorschuß nach der Lombards-Ordnung nur auf 6 Monate geschiehet, findet keine weitere Umschreibung Statt. Zur Beförderung des Geschäfts wird die Schreibstube während der Umschreibzeit auch am Nachmittag des Mittwochen und Samstag geöffnet.
Hanau den 24. August 1839.
Kurhcss. Leihbankdirektion.
Besondere Bekanntmachungen der Verwal- tungs- und Fmanzbebörden.
1. In dem herrschaftlichen sogenannten Junkern- Wäldchen, bei Rückingen, sollen Donnerstag den 19. d. M., Morgens 10 Uhr, 500 Klaftern Laubholz- wurzeln öffentlich verkauft werden, welches Kauf- liebhabern zur Nachricht hiermit bekannt gemacht wird. Langenselbokd den 9 Sept. 1839.
Die Receptur Rückingen dass Rauch.
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