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Vermischte Anzeigen.

1. Bei dem unterzeichneten, mit Genehmi­gung Kurfürstl. Regierung bestellten Agenten der Comp. Royale (Königlichen Feuer - und Lebensver- sicherungszesellschaft), zu Paris, werden fortwäh­rend Anträge wegen beabsichtigter Versicherungen gegen Brandschaden an Mobilien aller Art ange­nommen ; auch auf frankirte Anfragen jede geeig­nete Auskunft ertheilt.

Bockenheim am 16. August 1839.

Leppert, Stadtkämmercr.

2. Zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten ersuche - ich hiermit Jedermann höflichst, meiner Schwieger­mutter, Elisabeth Witzen rath, geistreiche Ge­tränke, auf ihre Anforderung, weder gratis zu geben noch zu verkaufen, auch ihr sonst nichts zu schenken, indem ich ihr Alles, was zu ihrem Le­bensunterhalt erforderlich ist, reichlich zukommen lasse. Ebenso bitte ich Jedermann, ihr auf mei­nen Namen nichts zu borgen, indem ich für nichts hafte. Hanau im August 1839.

J. H. E. Renkhold, Schneidermeister.

3. Brennstoffe, als: Torf, von meinem Torf­bruch , (Ziel 3 Monate netto oder per comptant mit 3 % Rabatt); ingleichen Braunkohlen und Steinkohlen; auch bestes Ruhrer Sckmje­de g er (frische Waare); sämmtliche Artikel zu den billigsten Preisen. Proben gratis bei

.I. Kratzsch,

am Kanalthor, gegenüber den drei Kronen.

4. Wir warnen hiermit Jedermann, auf unsern Namen etwas zu borgen, indem wir für nichts haften. Hanau den 22. August 1839.

Der Lehnkutscher Georg Seitz und dessen Ehefrau, Henriette Seitz.

5. So eben ist erschienen und in der Luck- Hard'schen und andern Buchhandlungen zu haben:

Erste protestantische Versamm­lung wider die Feinde des Lichts, gehalten gaffet den 14. August 1839.

Preis 1 ggr.

Cassel den 21. August 1839.

Henkel, Obergerichtsanwalt.

6- Billige (Holdeahmen.

Ich habe wieder eine Sendung äußerst billige Goldleisten erhalten, wovon ich den Schuh zu 5, 6, 8, 10, 14, 20 u. 30 kr. w. erlassen kann. Hier­von kommt also eine ganz fertige Goldrahme, von ohngefähr 4 Schuh im Umpfang, auf 32fr.,54 kr.,

1 fl. 20kr., 2 fl. 36 kr. Goldrahmen mit Papier überzogen, findet man auch jederzeit bei mir vor- räthig. C. J. Edler.

7. ES wünscht ein junger Mensch noch einige Tage zum Nähen ausgehen zu können. Das Nähere bei der Redaktion.

8. Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich bei meinem Onkel, dem Schneidermeister Richard, wohne, und empfehle mich mit meinem seither ge­führten Geschäft im Waschen, Bügeln und Nähen von feinen Zeugen, in und außer dem Hause.

E m i l i e H e i n tz.

9' Ab Wohnrmgsveräüdeermg und Geschäftsc-Mpfehlung.

Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich vom 1. September d. J. an bei Schuhmachermei­ster Herrn Winsel in der Sterssgässe wohne. Zu­gleich bringe ich alle in mein Fach einschlagende Arbeiten in empfehlende Erinnerung. Da ich mich bisher eines zahlreichen Zuspruchs im Schleifen zu erfreuen hatte, so bitte ich auch ferner um gütiges Wohlwollen. Durch eine ganz vorzüglich gute Ein­richtung bin ich in den Stand gesetzt, in diesem Fache allen Anforderungen meiner verehrten Gön­ner zu entsprechen, sowohl im Hohlschleifen der Rasirmesser wie in allen übrigen Artikeln, und ich werde stets bemüht sein, das mir geschenkte Zutrauen durch ganz schnelle Bedienung, gute Ar­beit und billige Preise zu rechtfertigen.

M. Warmbold, Messerschmied.

10. Von heute an wohne ich in dem Hause des Herrn Marktschiffers Bein, in der sogenannten Porzellan- fabrik- Hanau am 1. September 1839.

Braubach. Obergerichtsanwalt.

11. Meinen verehrten Kunden mache ich hiermit er« gebenst bekannt, daß der Heinrich Kleb von hier nicht mehr in meinem Dienste steht und deshalb auch keine Fuhre in meinem Namen zu verakkordi- ren oder zu übernehmen hat.

Hanau am 28. August 1839.

Nei chling, Lohnkutscher.

12. Ich empfehle mich im Deckensteppen; auch mache ich Rückenkissen, Nähsteine, Fensterkissen, Ueberzüge über Stühle und Sophas und andere Näharbeiten.

Wittwe Waßmuth, wohnhaft bei Herrn Schlossermeister Jünger, an der Aepfelpumpe.

13. Wer ein gutes Fortepiäno, oder auch ein gutes Klavier zu vermiethen hat, lasse das der Erpedi- tion der Wochennachricht melden.

14. Nachstehende, in der Generalversammlung her dahier bestehenden Privatgesellschaft für Wittwen- und Waisenunterstützung am 12.Juli 1839 gefaßten Beschlüsse, werden hierdurch zur öffentlichen Kennt­niß gebracht.