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Lhlr. gGr. H/r.
Mit obiger Einnahme verglichen, würden disponibel bleiben . 2460 — —
Von diesem Ueberschusse werden jedoch durch den Zuwachs an Pensionen im laufenden Jahre noch erforderlich seyn ungefähr 700 Thaler, mithin Ende 1839 nur disponibel bleiben 1760 Thlr
Da nun nach dem Durchschnitte von 1837 und 1838 anzunehmen ist, daß die Zahl der Wittwen und Waisen im Jahre 1840 sich noch um 18 vermehrt, für welche die Pensionen durchschnittlich an- zuschlagen sind zu 1050 Thalern und die vorstehende Berechnung ergibt, daß dieser Bedarf aus keinen geringeren als den dermaligen Beiträgen von vier Prozenten des verhaltenen Berufseinkommens der Mitglieder der Civilwittwen - zc. Gesellschaft besinnen werden kann, so haben wir, in Gemäßheit des §. 8 der Verordnung vom 29. März 1827, die Erhebung eines dem diesjährigen gleichen Betrages, nämlich von vier Prozent des jährlichen beitragspflichtigen Berufs einkommens für das
1 Jabr 1840 bestimmt, und machen solches den mit der Kürzung der Beiträge an den Gehalten beaüflragten Kassenführern, sowie den ihre Beiträge selbst einzahlenden Theilhabern der Anstalt hierdurch zur Nachricht und Nachachtung bekannt. Cassel am 8. Juli 1839. Kurs. Civilwittwen - rc. Commission hierselbst. B o ckw itz. Schrader.
vt. Bachmann.
8; Der beabsichtigte Ucberzug des Apothekers Christian Ludwig Kasimir Weber von Langenselbold nach Lich, im Großherzogthum Heffen, wird, bestehender Vorschrift gemäß, hierdurch bekannt gemacht. Hanau am 23. Juli 1839.
Curf. Kreisamt. Für den Landrath der Kreissekretar Rauh.
9 . Nachdem durch Reskript Kurfürst! Regierung dahier vom 5. d. M., zur Nr. 1231 C. u. J. Pr., der Waifenhausbuchhalter Weiß auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt — und dagegen dem Rechnungsführer der ü Waisenhaushauptkaste, Franz Limbert, zugleich die Stelle eines Buchhalters und Verwalters der Waisenhaus-, Buchhandlungs-' und Buchdruckerei- sowie der Provinzialwochen- blattskaffe, vom 1. Juli d. J. an, mitübertragen worden ist, so wird dieses hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Hanau am 20. Juli 1839.
Kurfürstliches Waisenhausvorstehcramt. Eberhard. Falk. E. Gärtner.
Erlcdiglmg von Schullehverstellen.
1. Die Erledigung einer der Elementarlehrerstellen bei der hiesigen Stadtschule wird hierdurch zur ös-
sentlichen Kenntniß gebracht, und diejenigen Schulmänner, welche sich um dieselbe zu bewerben beabsichtigen, werden aufgesordert, dieses in kürzester Frist zu thun.
Homberg am 17. Juli 1839.
Der Stadtschulvorstand.
F. Rang. Hofsmann. Brand au. Becker.
Baumann. Eckhardt. Mohr-
' Gerichtliche Bekanntmachungen,
1. Schwarzenfels. Nachdem die Erben des dahier verlebten RentmeisterS Wilhelm Ludwig B eck dessen Nachlaß mit der Rechtswohlthat des Inventars angetreten haben, so werden sämmtlicbe Gläubiger desselben hierdurch aufgesordert, in dem auf den 19. k M., Morgens 10 — 12 Uhr, an- her bestimmten Termin entweder in Person oder durch gehörig Bevollmächtigte zu erscheinen, und der zu versuchenden gütlichen Vereinigung beizu- wohnen, widrigenfalls sie als' dem Beschlusse der, Mehrzahl beitretend werden angesehen werden.
Schwarzenfels am 10. Juli 1839.
Kurfürst!. Justizamt. Ende.
vt. Jordan.
2. Oberaula. Der Wilhelm Vieh mann aus Weiffenborn, dessen dermaliger Aufenthalt unbekannt,ist, hat sich binnen 4 Wochen, bei Meldung steckbrieflicher Verfolgung, vor der unterzeichneten Behörde zu sistiren, um sich in einer gegen ihn anhängigen Untersuchung vernehmen zu lassen.
Oberaula den 1. Juli 1839.
/ Kurjürstliches Justizamt.
Prchle r.
Beglaubigt Hoose.
3. Salmünster. Wilhelm Neuling von Stei- nau, dessen gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt ist, wird hiermit öffentlich geladen, sich zur Vernehmung wegen einigen ihm zur Last gelegten Vergehen , so gewiß binnen 4 Wochen bei dem unter- zeickneten Justizamte zu sistiren, als er sonst steckbrieflich verfolgt werden wird.
Salmünster am 9. Juli 1839.
Kurfürstliches Justizamt.
U d e t.
vt. Simon.
4. Nauheim. Auf Ansuchen der nachgelassenen Verwandten der in Nauheim verstorbenen Eva Ka- tharine Stoll, geb. Reuß, soll das von dieser gerichtlich hinterlegte Testament vom 18. Januar