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b. ab ändernde.

Stadt Cassel g. Staatsanwalt, w. stistungswidriger Behandlung des Lycei Friederieiani; am 6. Juli.

Privat Verkäufe.

1. Zellhäuser Formtorf, bester Lage, habe ich wieder in Kommission erhalten, das 1000 zu 3 fl., frei vor das Haus geliefert. Die Pro­ben werden gratis bei mir abgegeben.

Peter Sö. Gerhardt, in der goldnen Gerste.

2. Ein Reisewagen mit Koffern, und allen sonstigen Requisiten, im besten Stande und von gefälliger Fayon, ist zu verkaufen. Bei der Expedition das Nähere.

3 Brennstoffe, als: Torf von eignem Bruch, und Braunkohl len, beide Artikel zahlbar in 3 Monaten netto, oder yr. Comptant mit 4 % Sconto, auch beste Ikuhrer Steinkohlen, von welchem Artikel ich aufs neue eine Schiffssendung empfangen, zu den billigsten Preisen, und groben gra­tis bet I Kratzsch, wohnhaft am Kanalplatz, bei Herrn Wilke, Zinngießermeister.

4. So eben erhielt ich eine neue Zusendung der als o h n fe hl bar h e l fend anerkannten Holland. Hühneraugensalbe, (Preis per Schächtelchen 15 kr.;) lion. Wanzenvertilgungspomade, (Preis per Töpfchen 15 kr.;) Gc bräuchszettel gratis. J. Kratzsch, wohnhaft am Kanalplatz, bei Herrn Wilke, Zinngießermeister.

5. Eine Kelter, 4 Ohm haltend, und noch 2 klei- nere sind zu verkaufen. Bei der Expedition das Nähere.

6. Torfverkarrfspreife.

(Zahlbar in zwei Monaten, oder pr. compt. mit 4 % (Sconto.

1) EmmerichShoscr Slichtorf 1000 Stuck fl. 3.30fr. Auf eigenem Torfbruch genommen, wel­cher eine Viertelstunde von Emmerichshofen nach Hanau liegt.

2) Stichtorf . . . 1000 St. fl. 3. 20 fr.

3) Formtorf, groß Format do- - - 3. 24 - 4) deßgl. zweites do. - - 1. 50 - Diese Preise verstehen sich auf dem Torfbruch genommen; frei vor das Haus geliefert, beträgt derselbe so viel mehr als der Fuhrlohn ausmacht. NB. Proben werden gratis abgegeben, und wird noch bemerkt, daß der Stichtorf 2. seiner andern Sorte nachsteht..

G. Adelmanns Wittwe.

7- Zum Anstrich fertige DeLfarben,

in ieder Nuance und zu den billigsten Prei­sen, sind stets vorräthig bet

Eduard Braun, Material - und Farbwaarenhandlung, am Neustadter Markt.

8. Meine sämmtlichen zum Spezereigeschäft auf das allervollständigste eingerichteten Ladengeräthschaften stehen billig zu verkaufen. , Mein hold, in der Sterngasse.

9. Es ist eine Presse mit eisernem Schwengel und messingener Mutter, und ein Bettschirm mit einer Thüre, welcher ein Schlafkabinet bildet, zu ver­kaufen. Die Redaktion sagt wo.

io. Anzeige für die Herren GaR Wirthe, Bierbrauer und Effigfabrikanten.

Wein-, Bier^, Branntwein- und Essigschön, von vorzüglicher Qualität, die binnen 24 Stun­den vollkommen klar macht, ist zu billigem Preise zu haben, bei Maquinet u. Weiß.

11. Ein Sekretair von Nußbaumholz, mit eingesetz­tem Mahagoniholz und Verzierungen, ein Meister­stück, verfertigt von Chr. Wolf, ist zu verkaufen und zu besehen, bei Schreinermeister

W. Nehm, gegenüber dem goldnen Hammer.

12. Eichene und tannene Kleider- und Küchen- schränke, gebrauchte und neue Kommoden, neue nußbaumene zweischläserige Bettstellen, Tische und sonst fertige Schreinerarbeit sind zu haben, bei Schreinermeister Buddenklepper, am Frankfurterthor.

13. Ein noch wenig gebrauchter viereckiger Unterofen mit Aussatz ist billig abzugeben. Bei der Expedi. tion das Nähere.

14 He^enprozeffe.

Meine neulich in der Casselschen Zeitung ange­kündigte Schrift über Wiedereinführung der Heren- prozesse ist nun unter dem Titel: Einige Worte wider die Feinde der Vernunft und der Glaubensfreiheit, erschienen und in allen Kurhessischen Buchhandlungen für 1 ggr. zu haben.

Sie ist zunächst gerichtet gegen die Schrift des Oberappellationsraths Wickel, über die Verpflich­tung der evangelischen Geistlichen auf die symbo­lischen Bücher und es handelt sich darum, ob wir ferner Protestanten bleiben oder unter ein Joch sollen, welches schlimmer wäre, wie vor Alters das des Papstes. Cassel den 18. Juli 1839.

Henkel, Obergerichtsanwalt.