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blond, Stirn flach, Augenbraunen blond, Augen grau, Nase und Mund mittet, Zähne gut, Rinn länglich, Bart blond, Gesicht länglich, Gesichtsfarbe gesund, Statur Mittel. BcsonvereKennznchen: eine Narbe auf der Nase, eine deßgleichen an der Stirn (über den linken Augen brau neu) und eine deßgleichen am Daumen der linken Hand.
989. Schlitz Wilhelm Hempel aus Schlitz, Sattler und Schuhmacher.
Alter 32 Jahre, Größe 7' 3" 4J" Großh. Hess. M., Haare blond, Äugenbr. blond, Stirn gewöhnlich, Augen blau, Nase proporlionirt, Mund gewöhnlich, Bart braun, Gesicht oval, Gesichtsfarbe gesund
Ursache der Verfolgung: er stand wegen Fälschung und anderen Verbrechen in Untersuchung und entfernte sich mit einem dem Heinrich Marx aus Hutz- dorf gehörenden Abschiede vom Gr. Hess. Militär vom Jahr 1826.
Verfolgende Behörde: das Gr. Hess. Landgericht Schlitz am 27. Mai 1839.
990. Zweibrücken. Andreas Blasius aus Klein- blittersdorf hat sich der wider ihn wegen Prellerei zu Saarbrücken eingeleiteten Untersuchung durch die Flucht entzogen, und es werden daher auf deßsallsi- ges Ansuchen der betreffenden preußischen Behörde sämmtliche polizeiliche Beamten aulgesordert, auf denselben zu »igiiiren, und ihn im Betretungsfalle der betreffenden Staatsbehörde zu weiterer Verfügung vorführen zu lassen Zweibrücken den 25.Mai 1839. Der Kön. Untersuchungsrichter,
Unterz Cotta?
Signalement. Alter 20 bis 23 Jahre, Größe mittlere, Haare schwarz, Augen schwarz, Gesichtsfarbe blühend, Statur untersetzt.
Bei seiner Entweichung trug er eine blaue oder schwarze Tuchkappe mit kleinem Schilde und schmalen Slurmbändchen, ein blaues Ueberhemd ohne Kragen, am Hals herum weiß und blau garnirt, an den Händen rothe Stauchen, dunkelblau tuchcne Weste und Hosen und Stiefel.
991. Fulda. Johannes Heyer, Scblossergeselle aus Kirchhain, Kreises Kirchhain, welcher sich im Jahre 1836 als Handwerksbursche in der Schweiz aufgehalten hat, und wegen Theilnahme an der dortselbst bestandenen politischen Verbindung „das junge Deutschland genannt", von Zürch ausgewicsen worden ist, soll in Gemäßheit ernes, von dem Kriminalsenate des Kurfürstlichen OberappellalionSgerich- tes zu Cassel ertheilten Auftrags, von uns zur Untersuchung gezogen werden.
Da sich aber der genannte Hey er schon im Jahre 1*27 mit einem von dem Kurfürst!. Kreisamte zu Kirchhain am 30 Juni 1827, unter Nr. 57, auf unbestimmte Zeit nach dem In - und Auslande ausgestellten Wanderbuche von Hause entfernt hat, und fein dermaliger Aufenthaltsort unbekannt ist, so beehren mir uns alle Justiz - und Polizeibehörden
ergebenst und unter dem Erbieten zu ähnlichen Ge. geudiensten, zu ersuchen, den erwähnten unten sig- nalisirlen Schloffergesellen Hcyerim BetretungS- falle verhaften und unter sicherer Verwahrung an« her abliefern zu lassen.
Fulda den 4. Juni 1839.
Kurfürst!. Hess. Landgericht. Scheuch.
vt. Gimler.
Signalement
Alter 32 Jahre, Größe 5' 4", Haare blond, Stirn rund, Augenbraunen blond, Augen blau, Nase dick, Mund Mittel, Zähne gut, Kinn und Gesicht oval, Farbe frisch, Statur Mittel. Besondere Kennzeichen, keine.
992. Cassel. Der Kürergesell Dionisius Appel von hier, welcher, um auf die Wanderschaft sich zu begeben, am 29. v. M sein Wanderbuch nach Frankfurt a. M. erhielt, hat sich kurz vorher einer Entwendung hierselbst schuldig gemacht.
Alle betreffende Behörden werden daher ersucht, denselben im Betretungsfalle verhaften und anher abliefern zu lassen.
Cassel am 3. Juni 1839.
Kurfürst!. Landgericht.
M ord) u l t.
993. Cassel. Alle Polizeibehörden werden ersucht, den aus dem hiesigen Zwangsarbeitshause entwichenen Schneidergesell Karl Petervonhier imBetretungsfalle verhaften und an die unterzeichnete Polizeibi- rektion durch die Verbindungspatrouille der Gendarmerie abliefern zu lassen.
Cassel am 30. Mai 1839.
Kurfürst!. Residenzpolizeidirektion.
Gieslcr.
Allgemeine Bezeichnung:
Alter 43 Jahre, Größe 5 Fuß 3 Zoll, Haare braun, Stirn oval, Augenbraunen blond, Augen blau, Nase mitte!, Mund mittet, Gesicht länglich, Gesichtsfarbe gesund, Statur Mittel. Besondere Kennzeichen: Pockennarben.
Verdächtige Umtreiber.
994. Sondershausen. In hiesiger Gegend treibt sich in Handelsgeschäften nicht selten ein Mann umher, der sich Jonas R o se n t ha l nennt, mit optischen Waaren handelt, und gegenwätig mit einem Passe deS K. Hannöverschen Hoheitskommissariates der Grasschaft Hohenstein zu Jlefeld vom 20. Juli 1838 versehen ist. In diesem Passe ist Neusachswer- fen, in der Grafschaft Hohenstein, als sein Geburts- und Wittenburg, in dem Großherzogthume Mecklenburg - Schwerin als sein Wohnort angegeben. Sein Signalement stimmt genau mit dem in öffentlichen Blättern enthaltenen, des, als äußerst gefährlich befdxitbenen, Anschel Rosenthal, welcher aus Braunsbach, im K. Würtemb. Oberamle Künzclsau, ge-