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Haushaltung und Erziehung der Kinder, besitzt, auch aufs Beste empfohlen wird, sucht eine pas­sende Stelle als Haushälterin, oder bei Kinder da- hier oder auswärts ; am liebsten in einen solchen Haus­halt, wo die Bewerberin hinreichende Beschäftigung findet. Das Nähere in

B. T. Bsschoffs bestätigten Miethe - und Kommissionsbureau, Sterngasse, Nr. 183.

2. ^b Männliche und weib­liche Dienftfnchenöe

Empfchlungswürdige Personen, welche zum Theil sogleich und auf den 22. Mai d. J. in Dienst zu treten wünschen, sind eingeschrieben. Diejenigen Dienstherrschaften, welche mit ihrem Gesinde eine Aenderung treffen, erlaube ich mir hierauf aufmerk­sam zu machen.

B. T. Bischoffs bestätigtes Miethe- und Kom­missionsbureau, Sterngasse, Nr. 183.

Auszuleiheude Kapitalien.

1. 700 fl. Stiftungsgelder gegen hinlängliches dop­peltes Unterpfand in das Inland.

Todesanzeigen.

1. Wir machen hiermit allen Freunden, Verwand­ten und Bekannten die Anzeige, daß es dem All­mächtigen gefallen hat, gestern, Abends 10 Uhr, unsern resp. Schwiegervater und Großvater, den Küfer und Bierbrauermeister Daniel Baader, in einem Alter von 73 Jahren aus dem Zeitlichen in ein ewiges Leben abzurufen. Wir bitten um stille Theilnahme.

Hanau den 25. April 1839.

Peter Wilhelm Gerhardt.

Louise Philippine Gerhardt und dessen Kinder.

Vermischte Anzeigen.

Geschäftse^öMung.

Unter der Firma:

Allgemeines Kommissionsbureau für das Ausland"

'ch auf hiesigem Platze ein Geschäft etablirt, welches gegen billige Provision die Besorgung fol­gender Angelegenheiten übernimmt:

6te Sorge für möglichst friedliche Ausglei- chung^ zweifelhafter oder bestrittener Ansprüche Vermeidung gerichtlichen Einschreitens; Ertheilung von Gutachten über zweifelhafte Ansprüche unter Mitwirkung der tüchtigsten Rechtsgelehrlen;

3) Besorgung aller in das Justiz-, Werwal- tungs- und Finanzfach gehörigen Angelegen­heiten, beziehungsweise die gründlichste Jn- struirung der hierzu erforderlichen tüchtigsten Sachwalter, verbunden mit der unaufgeforder­ten periodischen Benachrichtigung der Interes­senten über die jedesmalige Lage ihrer Ange­legenheiten;

4) Einziehung von Kapital-, Zinsen-, Wechsel- und Waarenforderungen und, ,wo es erforder­lich ist, die Jnstruirung der erforderlichen Sensale;

5) bei Anlegung von Kapitalien auf Grundei- gcnthum der Prüfung der Sach- und Perso- nalveihaltnisse der Anlehnsuchenden, zum Zwecke der Vermeidung zu besorgender Verluste bei hypothekarischen Forderungen; endlich

6) die möglichst gründlichste Auskunft über Lo­kal-, Sach- und Personalverhältnisse.

Der Geschäftskreis ist vorerst aufKurhessen, die königlich baierischen, großherzoglich hessischen, her­zoglich nassauischen Lande und das Gebiet der freien Stadt Frankfurt bestimmt.

Durch höchste Verschwiegenheit und Beherzi- gung der einzelnen Interessen werde ich das in mich gesetzte Vertrauen meiner geehrten Kommil- tenten zu würdigen mich bestreben.

Hanau den 10. April 1839.

W. F. Marth, Vorstadt Nr. 28.

2- Zuckerrübettbau.

Unterzeichneter macht hierdurch bekannt, daß, wer Zuckerrüben und gelbe Dickwurzeln pflanzen will, nächsten Herbst folgende Preise bezahlt werden, wenn solche in der zugleich festgesetzten Zeit abgeliefert werden:

vom 2. bis 14. Sept. 30 kr. pr. Ctnr. für Zuckerrüben;

vom 2. bis 14. Sept. 28 kr. pr. Ctnr. für gelbe Dickwurzeln;

vom 16. bis 28 Sept. 28 kr. pr. Ctnr. für Zuckerrüben;

vom 16. bis 28. Sept. 24 kr. pr. Ctnr. für gelbe Dickwurzeln; . : was nach Ablauf dieser Zeit geliefert wird, da­für treten die alten gewöhnlichen Preise von 24fr. und 22 kr. wieder ein.

' Kesselstadt den 15. April 1839.

P. C. Bock.

3. Um Irrthümern zu begegnen, sehe ich mich ver­anlaßt, hierdurch bekannt zu macken, daß außer mir, noch ein Bürstenmachermeister, unter dem Namen Johann Daniel Kalb, dahier existirt.

Hanau den 14. April 1839.

Joh. Georg Kalb, neben dem Gasthaus zum Karlsberg wohnhaft.