381 —
fl. kr. hlr.
Aus dem Op ferstock daselbst:
1) In einem Papier mit der Inschrift: „Eine arme betrübte Wittwe gibt eine kleine Gabe für die armen Waiselein mit der innigsten Bitte, das 266. Lied,, den 4. Vers des 272. Lieds u. das 466. Lied den Abend singen zu lassen. In Jesu Namen Amen . . — 17 2 2) in einem deßgl. von P. Ma. 1 45 — 3) - - - . . . 1 45 — 4) - - deßgl. mit der Jn- ' torift: Zengengebühr in der ■ Prozeßsache Hausmann c Reuter — 21 — 5) deßgl. mit der Aufschrift: Aus Dankbarkeit . .. . . — 30 —
6) deßgl mit der Inschrift: Von M. Reif aus Roth mit der Bitte, das Lied: Wer nur den lieben Gott läßt walten ic. zu singen . — 35 — 7) deßgl. . ., .. ,. . — 12 — 8) deßgl. . . ' . . . 3 — 9) deßgl......— 11 2
10) deßgl. mit der Inschrift: Bei Vermiethung einer Wohnung — 24 — 11) deßgleichen . „ . . . — 6 1
12) bloß gelegen . . . 4 9 1
April 8.
Aus dem Opferstock unterm Thurm der Johann eskirche: b'ioß gelegen . . . .. 2 21 Zl
Summa 128 28 3
L. An so nstigen Geschenken:
Den 20. Januar. Von M S. Kaffee, Zucker, 60 Milchbrödchen und 30. kr. für Milch, für die Waisenkinder zu 4 Uhr, den 20. Jan. 1839.
Den 2. Febr. Von Hrn. Christoph Marx, 10 87 Kalbsteisch, mit der Bitte das 354. Eieb, im luth. Gesangbuch singen zu lassen.
Den 9. Febr. In einem Papierchen mit der Jn- fckrnr: 2 fl. 20. kr. für die Waisenkinder zu Kaffee u. Milchbrod aus morgen, mit der Bitte, das 479 Lied zu. singen
Den 13. Von Herrn Schneider Backe 1 Stück dlaues Tuch unentgeltlich dekadirt.
Den 17. Febr. Aus jiurf Polizeikommission 6’ S nugezognes Sckweinfleisch
Den 18 Febr.. Von Frau Wittwe Großer 51 8. Flachs.
Den 19. Febr. 60 Milchbrödchen mit einem Pa- p-erchen des Inhalts: hier schicke ich den Waisenkindern 60 Milchbrödchen mit. der.
Bitte, den Morgen um ; nach 10 Uhr, das Lied zu singen: Was Gott thut u. f. w.
Den 20. Febr. Von einem Freund der Waisen 1 fl. 36 kr. zu Kaffee und Brödeben.
Den 28. Febr. Von einem Freunde 19 8. Rindfleisch.
Den 2. März. Aus Kurfürstlicher Polizeikommssion 49 Milchbrödchen.
Den 18., März. Von Mittelbuchen 5 Schoppen Milch.
Den 20. März. Aus Kurs. Polizeikommission Ochiengelinge.
Den 28. März. Won Herrn Koch 1 fl. 45. kr. für Milch zu den Feiertagskuchen.
Den 29. März. In einem Papierchen 1 fl. zu Kaffee mit der Inschrift: eine Freundin der Waisen bittet, die Lieder Nr. 364 Mein Herz cr- munt’re dich und Nr 438 Dir, mein Gott, will! ich lobsingen, singen zu lassen.
Den 30. März. Von Frau Krauch * Ohnu Acp- felwein.
Hanau den 13. April. 1839.
Kurfürstl. Waisenhausvorsteheramt.. Heppe.
Gerichtliche Bekanntmachungen.
1. H a n a u.. Auf den Antrag der Erben des Kel- lereidieners Philipp Hildebrand, namentlich: 1) des- Gastwirtbs Jakob Diehl, 2.) Nikolaus Guthmann dahier, 3) Wilhelm^ Guthmann ^a Petersburg, 4) Margarerhe Krapp, geboine Guthmann, und 5) Christoph Schäfer, als Vormund seiner mit Marie, geborne Diehl, erzeugten minderjährigen Kinder, sollen nachstehende,, demselben zugehörige Grundstücke r
Acker im neuen Feld, so gnädigster Herrschaft zur 10. Garbe zehnibar.
1) Pmb. 100 s. 2 V. 17 R. in der Gewann Nr.
11, neben Heinrich Müller' und Theopbilus Kurz;. 2) Pmb. 101. s. 2 Vl 17 R in der Gewann Nr.
11, neben Philipp Hildebrand und Wilhelm Will- mann.
Acker im Thöngesfeld, so angeblich zehntfrei:
3) Pmb^ 195. m. 3 V. 8 R. in der Gewann Nr.
36, neben Konrad Heus und Christoph Braune- wald, gibt 1 Schtr. 1' Gschb. Packtkorn; 4) Pmb. 148. g 1 V. 291 R. in der Gewann Nr 24, neben Philipp Blum und Andreas Häuser, gibt gewöhnlichen Haserzins.
Acker im Nürnbergerfeld, auf dem Kinzdorf, so zehntbar, wird aber mit Gelo befahlt.
5) Pmb ' 10 g. 181 R. in der Gewann Nr. 1. neben sich selbst und Kaspar Schmidt; 6) Pmb.
10 g. 16 R. allda, neben sich selbst und Philipp Blum. » , . .
Wiesen,. so angeblich zehntfrei:
7). Pmb: 336. g. 2 SS.' 6 R. Buum- und Gras- 5)