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21. Fechenheim. In Sachen Kurfürst!. Renterei dahier, gegen Wilhelm Eberhard zu Fechenheim, wegen Rückstände, ist der öffentliche Verkauf der tem Letzteren in gasiger Gemarkung zustehenden Grundstücke, als:

1) 230 1 V. 30 R. auf die Oberwiese;

2) 246. 15 R. hinter der Kirche;

3) 375. 7 R. auf der Mannseite;

4) 251. 21 R. am Gründensee;

5) 544. 4 R. in den Krautgärten, erkannt und zu Vollziehung desselben erster Ver­kaufstermin auf den 15. April an hiesige Gerichts- stelle, eventuell zweiter und dritter nach Fechen­heim auf den 14. Mai resp. 11. Juni d. I., je­desmal Vormittags 10 Uhr, anberaumt, und ha­ben etwaige Realberechtigte ihre allenfallsige An- : spräche, bei Vermeidung des gemeinrechtlichen Nach­theils , im ersten Verkaufstermin, gehörig begrün­det anzumelden.

Bergen den 14. Febr. 1839.

Kurfürst!. Justizamt. Schuppius.

vt. Apenarius.

22. Ginnheim. Auf Ansuchen der Erben des ver­storbenen Daniel Pflug zu Ginnheim ist der öffentliche Verkauf des zum Nachlasse desselben ge­hörigen, daselbst gelegenen Immobile, als:

Pag. 794. 1 V 1k R. ein halbes Wohnhaus, erkannt und Termin zur Vollziehung desselben auf den 16. d. M., Nachmittags 2 Uhr, in das Gemeindehaus zu Ginnheim anberaumt worden.

Kaufliebhabern diene dieses zur Nachricht.

Wochenheim am 1. März 1839.

Kurfürstl. Hess. Justizamt.

W a l t h e r.

vt. Busch.

23. Hanau. Auf den Antrag der Erben des StrumpfweberS Johann Wilhelm Rück, des Me­tropolitan Handwerk zu Wachenbuchen und des Seidenfärbers Johann Heinrich König dahier, soll das denselben zugehörige Wohnhaus Nr. 224 in der Wolfsstraße hiesiger Neustadt, neben Moreau und in der Langengasse, neben Rothweil, den 22. k. M., Nachmittags 3 Uhr, in hiesigem Landge­richtslokale meistbictend öffentlich verkauft werden. Hanau am 25. Febr. 1839.

Kurf. Landgericht.

Schneid er.

vt. Beschor.

24. Hanau. Nach bei dem unterzeichneten Gerichte verhandelten Akten ist Karl Martin Ihm am 26. Januar *1769 zu Hanau geboren, seit dem Jahre 1798 unbekannt wo, abwesend, dessen Vermögen aber von gerichtlich angeordneten Kuratoren ver­waltet worden. Da der Abwesende mit dem 26. Januar L I. das 70- Lebensjahr zurückgelegt ha- den würde, so werden, auf den Antrag eines Bruders, der Abwesende Karl Martin Ihm, wenn

er noch am Leben seyn sollte, oder dessen Leibes, Testaments- oder sonstige Erbberechtigte hierdurch ediktaliter aufgefordert, das kuratorisch verwaltete Vermögen längstens bis Mittwochen den 12. Juni d. I. in Empfang zu nehmen, beziehungsweise sich als Erben zu legitimiren.

Würde weder der Abwesende selbst sich melden, noch ein Anspruch von Seiten eines Anderen auf dessen Vermögen begründet werden, so wird, nach Reproduktion dieser Ediktalen, der Abwesende Karl Martin Ihm für todt erklärt, dessen Vermögen aber dem Antragsteller, ohne Kaution, überwiesen werden.

Hanau am 27. Februar 1839.

Kurfürstl. Hessisches Obergericht, Civilsenat.

Carlshausen.

vt. Metz.

25- Soden. Nachverzeichnete dem Johannes Wolf, Leinenweber, zu Soden, zugehörige, in Sodener Gemarkung gelegene Immobilien, als:

1) das Wohnhaus mit Zubehör, Nr. 114;

2) 4 Viertel Tagwerk Brillwiese;

3) j von der sogenannten Goldwiese;

4) 1| Land im Brillgarten;

5) ein Land am Aßbach;

6) 4 aus 3 Länder, am Wahlerter Weg, sollen öffentlich zwangsweise verkauft werden, wozu erster Verkaufstermin auf den 24. April l. I., eventuell zweiter auf den 22. Mai und dritter auf den 19- Juni I. I., jedesmal Morgens 9 Uhr, auf hiesige Gerichtsstube anberaumt worden ist.

Zugleich werden etwaige weitere Hypothekgläu­biger aufgefordert, ihre Ansprüche im ersten Ver- kaufstermine, bei Meidung des gemeinrechtlichen Nachtheils, dahier anzuzeigen und zu begründen. Salmünster den 21. Febr. 1839.

Kurfürstl. Justizamt. Udet.

vt. Simon.

26. Leisenwald. Nachdem in Sachen der Ehefrau des Jakob Möser, Katharine, geb. Geiß, von Leisenwald, Klägerin, gegen Johannes Steinberger, Adam Steinberger, Philipp Steinberger, Johs. Steinberger II. zu Leisenwald, Georg Stein­berger zu Ravolzhausen und Christoph Stein ber­ge r zu Walvensberg, Verklagten, Forderung betref­fend, der nach Bekanntmachung vom 10. Mai 1838 auf den 4. Sept. desselben Jahres anberaumte dritte Verkäufstermin circumducirt worden ist, so wird nunmehr auf Anrufen des betreibenden Theils zum öffentlichen Verkauf der den Beklagten zugehöri­gen, nachfolgend beschriebenen Immobilien:

Beschreibung der Grundstücke:

1) 1 V. 36 R. Acker am Mühlweg, an Johan­nes Reifschneider, a Philipp Steinberger, 4 Ge­org Steinberger; 2) 32 R. do. unter dem Fürsten« hvfweg, an Heinrich Möser, Johs. Steinberger u.