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S ig n a l e m e N f.

der Katharine Bey von Gersfcld.

Alter 23 Jahre Größe 5 Fuß, Statur' fMmf, Gesichtsfarbe gesund , Haare blond , Gesichte form breit, Augen grau, Augenbraunen blond, Mund klein, Lippen gewöhnlich, Stirne hoch , Nase etwas dick, Kinn gespalten, Zähne fehlen mehrere Ba­ckenzähne, Sprache Fuldaische.

Besondere Kennzeichen: Hat unter der Nase auf der Lippe eine" Warze und im Oberkinnladen zwischen den oberen Scheidezähnen eine von Na­tur erzeugte Zahnlücke.

Kleidung: Ein baumwollenes Halstuch mit grünen und rothen Streifen, ein Jacken von baum­wollenem Zeug mit weißen, blauen und rothen Streifen, einen baumwollenen Rock mit gelbem Grunde und dunkelrothen Streifen, veilchenblaue Strümpfe und Frauenschuhe.

4W. Hanau. Elisa Calmar aus Offenbach, we­gen Diebstahls, durch Erkenntniß Kurfürstl. Ober- gerichts Kriminalsenats.

S i g n a l e m e n t

der Elisa C a ( m a r von Offenbach.

Stand Magd, Alter 17 Jahr, Größe 4 Fuß 6 Zoll, Statur schlank, Gesichtsfarbe gesund, Ge. sichtssvrm länglich, Haare blond, Augen blau, Augenbr. blond, Mund gewöhnlich, Lippen deß- gleichen, Stirn frei, Nase gewöhnlich, Kinmrund, Zähne gut, Sprache deutsch.

Besondere Knnnzeichen: Ueber dem rechten Auge ein kleiner Leberfleck.

Hanau den 8. Fcbr. 1839.

Kurfürstl. Polizeidireklion.

Gefundene Gegensiälide.

Mt. Ein Kommodenschlüssel.

402. Ein französischer Stubenthürschlüssel. 403V Ein großer französischer Hausthürschlüssel.

404. Ein etwas kurzer französischer Schlüssel.

405. Ein Strumpfband von grüner, gelber, blauer und rother Wolle genäht.

400. Ein weißes Taschentuch, E. L gez. 4071. Ein braundamastner Halbermel, aus einem Mamtel; hinten am Einschlupp ist ein Stückchen Merino eingenäht, und vorne ist er mit dunkel­braunem Sammet besetzt.

408; Ein paar braune durchwirkte Kinderhandschuh. 409V Eine Tabakspfeife.

410; Ein Leihzettel.

411. Ein Pclzfausthandschuh.

412. Auf der Kesselstädter Chaussee ein rothkattune­nes Gelobeutelchen mit etwas Geld.

413. Eine messingene DcgensHnilme, vergoldet.

414. Eine porzellanene Tabakspfeife ohne Beschlag.

415. Eine Brille mit Horngestell.

410. Zwei kleine Schlüssel an eine Kordel gebunden.

4i7. Ein eiserner Zollstock.

418 Eine Blieftasche mit mehreren Quittungen u. Briefen ic.

Die Eigenthümer dieser Sachen wollen sich bald­möglichst zur Empfangnahme derselben melden.

Hanau den 27. Fcbr. 1839.

Aus Kurs. Polizeidtrektion.

Verlorne Gegenstände.

419. Ein blauwollenes viereckiges Tuchgeldbeutel- äten, oben mit einem Perlmutterknöpfcheu zu in Zuknöpfen, in welchem sich ungefähr 48 kr. Mün­ze und 12 Stück silberplattirte Schlingen, in ein Papier gewickelt befanden.

420. Ein weiß und fleckiger Wachtelhund mit gel­bem Behäng und langer Ruthe, hört auf den 9?amenZampa".

421. Am 22. Febr. d. I. ist aus dem Vorplatz der hiesigen Briespost ein schwarzbaumwollener Regen­schirm mit durchaus schwarz lakirtem Gestell, ste­hen geblieben.

422. Ein rothseidenes Taschentuch mit schwarzen Fi­guren k. , ein grünseidener Geldbeutel mit 2 Rin­gen, woran ein kleiner Kdmmodenschlüssel befestigt war, und eine kleine Haarbürste mit Spiegel.

423. Ein grün und weiß sein karirter Beutel, in welchem sich ein gclbgeblümtes Sacktuch befand.

Die redlichen Finder dieser Gegenstände werden zu deren Abgabe anher ersucht. Hanau den 27. Febr. 1839.

Aus Kurf. Polizeidirektion.

Erledign nge n.

424. Wilhelm A sch e n bre n n e r von Abterode ^Stckbr. Nr. 1112 de 1838), Dorothee Elisabeth Fahn aus Bischhaufen (Stckbr. Nr. 546, 1029 u. 1251 de 1837) , Joh. Iost LaNdgrebe aus Efchen- struth (Stckbr Nr. 1686 de 1838), Leopold H o f- fe ld aus Volkmarfen (Stckbr. Nr.375), Johann H a p p aus O P p e r z (Stckbr. Nr. 74), Johannes Schaad aus Haumühle bei Nothemann (Stckbr. Nr. 74),, und Joseph Geiger aus Eisenthal, Florian Schleiß aus Bühlenthal, und Bernhard Späth aus Schweighausen, sind verhaftet. Johann Hecht Schreinergeselle aus Allersberg (Stckbr. Nr. 273) ist, wie sich nach geschehener genauer Ermittelung ergeben hat, seines Wanderbuchs nebst Felleisen selbst beraubt worden, und hat der zur Zeit noch unbekannte Dieb das Wanderbuch des Hecht zu sei­nem Fortkommen gemißbraucht. (Kön. Pr. Inqui­sitor. zu Breslau den 1. Febr. 1839)