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1839.

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Wochenblatt

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d i e Provinz H a n a u.

H a n a «, Donnerstag den ^8. Februar L8ZO.

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Kurfürstliche Ernennungen.

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:

den Bataillonsschreiber im ersten Linieninfanterit- regimcnte, Philipp Ludewig Peter Deich wann zu Cassel, zum Kanzlisten bei dem Obergerichte in Marburg zu ernennen.

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:

die erledigte Pfarrei Reichenbach, in der Klasse Lichlenau, dem Pfarrgehülfen Adolph Badenhau­sen, zu Witzenhausen, zu übertragen; und

den Rektor der Stadtschule zu Esedwege, August Heuser, zugleich zum zweiten Pfarrer an der 91eu= üädter Kirche daselbst, — sowie

den Lehrer an der Realschule zu Marburg, Konrad Fliedner, zum Hauptlchrer der Realklasse der Bür­gerschule zu Hersfeld zu bestellen.

Gesetzgebung.

Die Nr. II. des Gesetzblattes von diesem Jahre ent­hält :

Verkündigung

der zwischen Kurhessen, den Königreichen Preußen, Baiern, Sachsen und Wür- t c m b e r g, den G roßherz o g t hüin ern Ba­den, Hetsen und Sachsen-Weimar- Eise- nach, den Herzoglich Sächsischen Regie­rungen, dem Her zogt hume Nassau, den Fürstlich S chwarzburgi sche n und Fürstl. Reussischeu Regierungen und der freien

StadtFrankfurtabgeschlosscnenMünz- Verträge.

Von Gottes Gnaden Wir Friedrich W i l h e lm, Kurprinz und"Mitregent von Hessen k. :c.

bringen nach Anhörung Unseres Gesammtstaatsmi- nisteriums nachstehende zur Ausführung des Art. 14 der Zollverträge über das Münzwesen abgeschlossene Verträge, nämlich:

1) die zwischen sämmtlichen genannten Staaten ab­geschlossene allgemeine Münzkonvention

3. d. Dresden den 30. Juli 1838;

2) die zwischen Kurhessen, den Königreichen Preu­ßen und Sachsen, dem Großherzogthume Sach­sen-Weimar- Eisenach, den Herzogthümern Sach­sen - Koburg-Gotha (wegen Gotha) und Sach­sen-Altenburg, den Fürstenthümern Schwarz­burg - Rudolstadt (wegen der Unterherrschast), Schwarzburg - Sondershausen, Reuß älterer Li­nie, Reuß- Schleitz und Reuß -Lobenstein - Ebers, dorf abgeschlossene besondere protokollarische Uebereinkunft über die Ausmünzun- g e n nachdem V i e r z e h n t b a l e r fu ß e d. d. Dresden den 30. Juli 1838

mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß die erste Abtheilung der Hauptstaatskasse dahier als dieje­nige Kasse bestimmt worden ist, bei welcher die im Artikel 13 der allgemeinen Konvention unter c er­wähnte Umwechslung der Scheidemünze Statt findet, daß jedoch hinsichtlich der kurhessischen ZweialbUS- und Eingroschenstücke, welche nach dem §. 2 des Münz- gesetzes vom 3. Mai 1834 vorläufig als dem Einund- zwanzigguldenfuße gleichstehend betrachtet werden sol­len, vermöge besonderer Vertragsbestimmung die Ver­bindlichkeit zur Umwechslung für jetzt lediglich auf den