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Den 14. Febr. Karl Meichwarl, Taglöhner, aus Gelnhausen, alt 48 I.

Den 17. gebt. Frau Christine, des verlebten Bür­gers und Hetzgermeisters Christian Fauerbach, nach- gel. Wittwe, geb. Brenkmann, alt 74 J.

Den 18. Febr. Heinrich, deS Bürgers und Zimmer­meisters Johannes Siebert, S-, alt 11 M. 24 T.

In der evangelischen Gemeinde der Johanneskirche.

Den 11. Febr. Frau Anne Elisabeth, des verlebten Bürgers und Rolbgerbermeisters Ludwig Roch zu Ridda, nachgel. Wittwe, geb. Roth, alt 80 J. 5 M. 21 T.

Den 16. Febr- Frau Katbarine Elisabeth, des Bür­gers und Melkermeister? wie auch evangel. Kir- ebenältesten bei der Gemeinde der Johanneskirche, Ernst Rudolph Häußer, Ehefrau, geb. Kitz, alt 78 I. 10 M. 6 T.

Den 16. Febr Wilhelm Friedrich Otto Rudolph, des Kurbess. Hauvtmanns im 3. Lin. Ins. Neg. dahicr, Friedrich Wilhelm Gustav Adolph Freiherrn Rau von und zu Holzhausen, S., alt 3 M. 28T.

In der französischen Gemeinde.

Den 17. Febr. Frau Anne Christine, des Bürgers und Bäckermeisters Jean Pierre Hartmann, Ehe­frau, geb. Jollas, alt 34 J. 3 M. 2 T.

In der katholischen Gemeinde.

Den 14. Febr. Frau Elisabeth, des verlebten Bür­gers und Jnstrumentenschlcifers Johann Peter Zimmermann, nachgel. Wittwe, geb. Fischer, alt 39 J.

Den 16. Febr. Johann Mathias Zimmermann, Bür­ger und Goldarbeiter, alt 37 I. 11 M. 17 T.

Gefundene Gegenstände.

349- Ein Kommodenscblüfsel.

350. Ein französischer Stubentbürschlüssel.

351. Ein großer französischer Hausthürschlüssel.

352. Ein etwas kurzer französischer Schlüssel.

353. Ein Strumpfband von grüner, gelber, blauer und rother Wolle genäht.

354. Ein weißes Taschentuch, E. Z. gez.

355. Ein braundamastner Halbermel, aus einem Mantel; hinten am Einschlupp ist ein Stückchen Merino eingenäht, und vorne ist er mit dunkel­braunem Sammet besetzt.

356. Ein paar braune durchwirkte Kinderhandschuh.

357. Eine Tabakspfeife.

358. , Ein Leihzettel

359. Ein Pelzfausthandschub.

360. Auf der Kesselstädter Chaussee ein rothkattune­nes Gelobeutelchen mit etwas Geld.

Die Eigenthümer dieser Sachen wollen sich bald­möglichst zur Emvfangnahme derselben melden. Hanau den 20. Febr. 1839.

Aus Kurf. Polizeidirektion.

Verzeich niß der in den nachbenannten hiesigen Gasthäusern vom 12 bis zum 18. Febr. 1839 angekommenen Fremden.

Im Wiesen. Den 13. Febr. Kaufm. Sieg­mund , a. Fürth. Kaufm. Scholl, a. Messungen. Kaufm. Schomerus, a. Rotterdam. Kaufm. Kegel­mann , a. Frankfurt. Den 14. Kaufm. Knierim, a. Alsfeld. Den 15. Renlirer v. Wöhrstein, a. Frank­furt. Kaufm. Quambusch, a. Gewelsberg. Den 16. Kaufm. Jmhof, a Cöln. Lehrer Wiegand, a. Frank­furt. Kaufm. Wiegand, a. Gaub. Den 17. Kaufm. Muerin, a. Crefeld. Den 18. Kaufm. Courtial, a. St. Peray. Kaufm. Schomerus, a Rotterdam.

Im grünen Baum. Den 12 Febr. Fab­rikant Zimbelmann, a. Herrnhag Den 13. Privat Eirich, a. Fischborn. Den 14. Gasthalter Leipold, a. Schlächtern. Den 15. Kaufm, Rupp, a. Bieber. Kaufm. Senftenberger, a. Offenbach. Den 16. Pri­vat Gerhard, a. Gelnhausen. Den 17. Gasthalter Leipold, a. Schlächtern. Privat Kümmel, a. Mainz. Den 18. Kaufm. Thorcy, a. Eschwege. Pripat- fer, a. Steinau.

Im Warlslrerg. Den 13. Febr. Kaufm. Bann, a. Frankfurt. Kaufm. Schellenberg, a. Frank­furt. Den 14. Kaufm. Götze, a. Leipzig. Hütrenbe- sitzer Buderus, a. Hirtzenhain. Kaufm. Werner, a. Hirtzenhain. Kaufm. Schlingloff, a. Frankfurt. Kaufm. Tabour, a. Palsbourg. Den 15. Madam Müller nebst Tochter, a. Frankfurt. Baron von Leonhardy, a. Frankfurt. Den 17. Kaufm. Schreck, a. Mainz. Kaufm. Hildebrand, a. Leipzig. Den 18. Kaufm. Meidinger, a. Erfurt. Bierbrauer Lind- heimer, a. Frankfurt.

Verlorne Gegenstände.

361. Am 6. Febr. ist auf dem Wege zwischen Nop- persbain und Lendorf ein Sack mit 14 Stück Fuchs- balgen und einem Fell von einer wilden Katze verloren. Der Finder wird aufgefordert, diesen Sack an das Kurh. Kreisamt zu Homberg abzu- liefern.

362. Ein grünseibener Strupsgeldbeutel, mit einem Ringe, in welchem sich 3 Zähne mit Goldspitzen und ohngefähr 35 kr. an Geld befanden. Das darin befindliche Geld ist dem Finder als Belohnung zugesichert.

363. Gin weiß und braun gefleckter Wachtelhund. 364. Ein armer Landbote hat am 18. Febr. zu Geln­hausen einen grobleinenen Sack, in welchem sich circa 34 fl. baares Geld, ein Päck en Galante­riewaare und mehrere Frachtbriefe befanden, ver­loren.

Die redlichen Finder dieser Gegenstände werden zu deren Abgabe anher ersucht. Hanau den 20. Febr. 1839.

Aus Kurf. Polizeidirektion.

Gedruckt unb verlegt in der Buchdruckerei des vereinigten evangelischen Waisenhauses.