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gen Körperbaues. Er hat schwarze Haare, eine hohe etwas kahle Stirne, schwarze Augenbraunen, graue Augen, eine gewöhnliche Nase, mittleren Mund, ovales Kinn, schwarzen Bart, ovales Gesicht , und eine braune blasse Gesichtsfarbe.
Am linken Fuße und zwar am Schienbeine hat er eine weite 9tarbe, welche von einer Quetschung oder von einer Brandwunde herzurühren scheint; er hat die Gewohnheit, Taback zu kauen, geht etwas gebeugt mit verhängendem Kopfe, und kann Niemanden in das Gesicht sehen.
Am Leibe trägt er Hosen von olivenfärbigem Wollzeuge, einen Rock von gleicher Farbe doch etwas feinerm Zeuge, ein braunes Tuchgilet mit messin- genen Knöpfen und mit einem solchen Kragen, daß es scheint, es sey von einem Rocke nach Herausnahme der Aermel verfertigt worden; ferner eine schwarze. Sammetmütze mit einer einen halben Zoll breiten Goldborte verziert, und einen schwarzen Hut.
Er spricht deutsch nach der gemeinen Mund art der Bewohner Baicrns, Vorarlbergs, oder der benachbarten Gränzländer.
Von der Kaiserl. Königl. Polizeidirektion.
JnSbruck den S. Febr. 1839.
Hahn,
K. K. Gubernialralh und Polizeidirektor.
Land esverweisung.
337. Hanau. Schneidergeselle Adolph Friedrich S ch u l z aus Leezen, im Meklenburgischen, wegen Diebstahls, durch Erkenntniß Kurfürstl. Obergerichts , Kriminalsenat dahier.
Signalement.
Alter 28 Jahre, Größe 5' 3", Statur • gesetzt, Gesichtsfarbe gesund, Gesichlsform länglich mit vorstehenden Backenknochen, Haare dunkelblond, Augen graublau, Augenbraunen dunkelblond, Bart blond, zieht sich um das Kinn, Mund gewöhnlich, Stirne hoch , Nase gerade und eckig, Kinn lang und spitz, Zähne gut, Sprache Norddeutsche.
338. Han au. Johann Stritz e l aus Bollye, in Ungarn, ist wegen Diebstahls und Urkundenfälschung durch Erkenntniß Kurf. Obergerichts, Kriminasenats dahier, nach feiner verbüßten 3jährigen Eisenstrafe die Rückkehr nach Kurhessen bei Zuchthausstrafe verboten.
Signalement.
Alter 57 Jahre Größe 5' 6", Statur stark, Gesichtsfarbe blaß, Gesichtsform oval, Haare schwarz, Augen groß, Bart schwarz (stark), Bak- kenbart deßgl., Mund mittet, Stirn frei, Nase
stark, länglich, Kinn rund, Zähne vollständig, angelaufen, Sprache hochdeutsch.
Besondere Kennzeichen: eine Narbe an der Hin- terseite des linken Schenkels, auf der rechten Hand, dem linken Fuß, Stirne, rechten Wange, rechien Unterarm, auf dem Rücken 2 erbsgroße braune Male, am ganzen Körper stark schwarz behaart.
Hanau am 8. Febr. 1839.
Kurfürst!. Polizeidirektion.
Ausgewresene, in Gemaßheit des §. 7 der Verordnung vom 29. November 1823.
339. Cassel. Jakob Möller und Carl Deram aus Geisa, im Großherzogthum Sachsen - Weimar - Eisenach , durch Erkenntniß Kurfürst!. Justizamtes zu Hünfeld.
Verlorne Gegenstände.
340 Ein altes silbernes Porteepee.
341. Ein braunseidener Kragen mit schwarzem Pelz besetzt.
342. Ein silberner Schlüsselhaken mit mehreren Schlüsseln, ist am 6. Febr. von der Nürnbergergasse durch die Rosen - und Fahrgasse verloren worden.
343. Am 4. Febr. vom Spilalthor nach dem Theater zu, ein von Golddrath geflochtenes Armbra« oelett, mit einem erhabenen Schlosse und blauem Stein.
344. Ein schwarzwollenes Halstuch mit gewirkten Blumen, in der Haingasse verloren.
345. Ein langer, durchbrochen gewirkter, schwarzsei- dener Damenhandschuh, über die linke Hand passend, ist von der Altstadt bis zum Neustädter Marktplatz verloren worden.
346. Ein weiß und braungefleckter jJagdhund mit braunen Ohren, hört auf den Ruf: „Manto".
347. Ein weiß und schwarzgeflecktrr Wachtelhund, (Männchen), mit schwarzem Behänge und langer Ruthe.
Die redlichen Finder dieser Gegenstände werden zu deren Abgabe anher ersucht.
Hanau den 14. Febr. 1838.
Kurfürstl. Polizeidirektion Hiers.
Erledign nge n.
348. Joh. Friedrich Richter aus Roitzsch (Stckbr. Nr. 263), und Daniel Gottlob Louis Weiß aus Göttingen (Stckbr. Nr. 276), sind verhaftet.
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