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bestimmt. Etwaige Realberechtigte haben ihre An­sprüche im ersten Termine, bei Vermeidung des gemeinrechtlichen Nachtheils, gehörig begründet an« zuzeigen.

Bergen den 7. Dezember 1837.

Kurf. Justizamt Schuppius.

vt. Avenarius.

33. Bischofshe im. In Sachen Kurfürstl. Nen- terei dahier gegen des Johs. Müllers rel. zu Bischofsheim ist der Verkauf der der Letzteren eigenthümlich zugehörigen, in dasiger Gemarkung gelegenen Grundstücke, als:

Ackerland im Unter - u. kleinen Oberfeld.

1) Pm. 331. 1 V. 30 R. stößt auf das Hoch­städter Feld, neben Mich KappeS; 2) Pm. 256. 1 V. 30 R. stößt auf die Hohl, neben Jakob Seip und Johannes Bauscher.

Wiesen.

3) Pm. 214. 1 V. 37 4 R. in der Tannwiese, ne­ben dem Bruch und Engelbert Lerch; 4) Pm. 156. 15 3- R. in der Oberwiese, neben Michael Kappes; 5- Pm 195.11 R. im Brcul, neben Jsaak Kaiser, erkannt, und hierzu erster Termin an der Gerichtsstelle auf den 5. Februar, eventuell zwei­ter und drikler nach Bischossheim auf den 6. März resp. 3. April k. I., jedesmal Vormittags 10 Uhr, anberaumt. Es haben etwaige Realbe­rechtigte ihre Forderung, bei Vermeidung des ge­meinrechtlichen Nachtheils, im ersten Termin ge­hörig begründet anzumelden.

Bergen den 7. Dezember 1837.

Kurfürstl. Hustizamt. Schuppius.

vt. Avenarius.

34. Wäcktrsbach. Nachdem in Sachen des Lom- bardskassirers P. J. Schmidt von Hanau, Klä­gers, gegen Reinhard Reichert und dessen Ehe­frau, "Margarethe, geb. Franzheim, zu Wächters­bach, Verklagte, wegen Schuld, durch Erkennt­niß vom heutigen Tage der Verkauf nachfolgen­der Grundstücke verfügt und erster Versteigerungs- termin auf den 25. Januar k. I., Vormittags 9 ltbr, in das Gerichtszimmer, für den Fall aber, daß der Zuschlag in diesem Termine nicht zu er­theilen steht, zweiter Versteigerungstermin auf den -22. Februar k. J., Vormittags 9 Uhr, dahin, so«1 wie nöthigenfalls dritter Versteigerungstermin auf den 22. März k. I., Vormittags 9 Uhr, dahin angesetzt worden ist, so wird dieses mit der Auffor­derung hierdurch bekannt gemacht, daß sonstige hypothekarische Gläubiger ihre Pfandrechte an den zu versteigernden Grundstücken im ersten Verstei- gerungstermine, bei Verlust derselben, bezüglich der Benachrichtigung des ausbleibenden Gläubi­gers auf jseine Kosten, zu Protokoll anzüzeigen haben.

Beschreibung der Grundstücke:

1) Ein Wohnhaus mir Vorplatz in der schwarzen Gasse; 2) 1 V. 28 R. Wiese in der Au, auf der Orb; 3) 1 V. 14 R. do. hinterm Schirm; 4)

22 R. Acker vor der Au, am Belzgarten; 5) 1 V- 28 R do. an der großen Steinrücke.

Wächtersbach am 30. November 1837.

Kurfürstl. Gräfl. Jfenb. Justizamt.

K r ö b e r.

vt. Kühles.

35. Heubach. Zum öffentlichen zwangsweisen Aus­gebote folgender, dem Johann Heinrich Bert hold zu Heubach zugehörigen, daselbst und in dasiger Gemarkung gelegenen Immobilien, als:

1) ein Wohnhans nebst Scheuer, liegt zwischen dem Gemeindeweg und dem Ludwig Jäger;

2) ein Acker am Buch, zwischen Johannes Hoh- mann und Adam Müller gelegen, ohngefähr 1 Morgen;

3) ein Rottstück auf der Buchtrift, zwischen Lud­wig Klüh und Ludwig Hommel gelegen, 1 Morgen,

ist erster Termin auf den 3. Februar, eventuell zweiter und dritter auf den 3. März und den 1. April 1838, Morgens von 10 bis 12 Uhr, an- her bestimmt.

Kaufliebhabern dient dieses zur Nachricht, et­waige Hypothekargläubiger aber werden aufgefor­dert, ihre Ansprüche in dem angesetzten ersten Ter­mine, bei dem Rechtsnachtheile der Ausschließung, beziehungsweise der anderweiten Ladung auf ihre Kosten, anzumelden und durch Vorlage der etwa in ihren Händen befindlichen Urkunden zu be­gründen.

Schwarzenfels den 7. Dezember 1837.

Kurfürstl. Justizamt Hicrs. Ende.

vt. Israel.

36. Steinau. Nachdem durch die am Schlüsse dieses Jahrs' vorgenommene Wahl der Sachver­ständigen. und der Stellvertreter, in Gemäßheit des §. 65 des Ablösungsgesetzes vom 23. Januar 1832, für den hiesigen Amtsbezirk:

1) Der Bürgermeister Creß zu Wallroth,

2) der Bürgermeister Lotz zu Niederzell,

3) der Pachter Christian Carl zu Hundsrück, als Sachverständige, und

1) Dckonom George Staaf zu Wallroth,

2) Oekonom Joachim Leipold zu Dreitenbach,

3) der Bürgermeister Hufnagel zu Steinau, als deren. Stellvertreter ernannt worden sind, so wird dieses in Demäßheit des §. 68* bis Aolo- sungsgcsetzes hiermit öffentlich bekannt gemacht. Steinau am 14. Dezember 1837.

Kurfürstl. Justizamt.

Mülhause.

f , ' vt. Cöster.