H a na n, Donnerstag den TL. Dezember L8Z^.
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Kurfürstliche Ernenunngen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den Premierlieutenant von Humbert, im dritten Infanterieregiment, zum Kapitän zu ernennen, sowie
den Sekondlieutenant Renouard vom Schützen- bataillon zum dritten Infanterieregiment, und
den Sekondlieutenant Wiederholt) vom zweiten Infanterieregiment zum Schützenbataillon zu versetzen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den Obergerichtsrefcrendür Gustav Kraushaar und den Rechtspraktikanten Friedrich Oetker zu Gaffel zu Obergerichtsanwälten daselbst, auch
den Feldwebel im dritten Linieninfanterieregiment, Elias Ebell allhier, zum Kanzlisten bei dem hiesigen Obergerichte zu ernennen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den Assistenten Heinrich Doll bei dem Hauptzollamte zu Lasse! zum Assistenten bei dem Steuer» und Niederlageamte in Wannfried, und .
den auf Wartegeld stehenden Hauptzollamtsassisten- ten Christian Sippe! zum Assistenten bei dem Hauptzollamte in Cassel zu ernennen, auch
dem zum Postverwalter in Gudensberg vorgeschla- genen Hospitalsprovisor Johann George. Wagner daselbst die höchste Bestätigung zu ertheilen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet: '
dem Metropolitan und Pfarrer Karl Wilhelm Saul zu Trendelburg die nachgesuchte Dienstentlassung zu ertheilen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:
den Sekondlieutenant von Stückradt, vom ersten Infanterieregiment, Leibregiment, zum Schützenbataillon zu versetzen.
Landtag.
S i tz u n g v o m 25. N o v e m b e r 18 3 7.
Nach Vorlesung des Sitzungsprotokolls und Ein- gabenregisters, sorvie Eröffnung einiger Ministerialbe- schlüsse, den Regierungsetat und den Straßenbau in und jenseits Gelnhausen betreffend, erledigte man noch einige Fragen, in Beziehung auf die Nachwei- .sung über Verwendung des Staatseinkommens vom Jahre 1831 und ging dann zur Tagesordnung, zunächst zur Berathung eines Ministerialbeschlusses'über, welcher Auskunft über den bei Rinteln zu übernehmenden Bau einer Weserbrücke ertheilte, sich wiederholt gegen eine Eisenbrücke erklärte, und die Entscheidung der Frage, in welcher Art und von welchem Material zu bauen sey, der Staatsregierung vindi- cirte. Man verwilligte für den Fall des Anschlusses von Lippe an den Zollverein 67,000 Thlr. zu einer hölzernen oder eisernen Brücke. Zu dem Brückenbau bei Mengshausen bewilligte man die verlangte Summe von 6000 Thlrn. — Der Antrag des Dep. Hey- mel auf Anlegung einer neuen Straße im Schmal- kaldischen soll der' Staatsregierung zur Berücksichtigung empfohlen werden.