1837.
IM VUUWM tu
JV 47. lUWUÜMUÜ
Hanan, Donnerstag den T2. November L8AV4
Kurfürstliche Ernennuktzen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:
den Regierungsdirektor von Dörnberg zu Marburg , zugleich zum Direktor t>e§ Konsistoriums daselbst und den Geheimenregierungsrath Pfeiffer zu Cassel zugleich zum Direktor des Konsistoriums daselbst und der Generalbrandassekurationskommission gegen Nie- derlegung der bisher versehenen Stelle eines Mitglieds der Direktion der Casselschen Lotterie, des resormirten Waisenhauses daselbst und der Prinz Georg'schen Fundation, zu ernennen;
den Regierungsrath Robert zum vortragenden Rathe im Ministerium des Innern zu bestellen, und die erledigte Pfarrei Langenschwarz, in der Klaffe Fulda, dem Pfarrgehülfen Karl Peters, aus Ram- Holz, zu übertragen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den Stadtgerichtsassessor August Wähler zu Cas- sel, zum Assessor bei dem (Zivilsenate des dortigen Obergerichts, sowie
den außerordentlichen Landgerichtsaffessor Hermann Kerstin g dahier, zum Assessor bei dem Obergerichte in Rinteln, und
den Obergerichtsreferendgr Edwin von Bischosfs- Hausen zu Cassel, zum Amtsassessor bei dem Justiz» amte in Rodenberg, zu ernennen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den Staatsrath Hermann Koch, zu Cassel, zum Mitgliede der Direktion des resormirten Waisenhau
ses daselbst, der dasigen Klassenlotterie und der Prinz Georgschen Fundation zu ernennen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den Rechtspraktikanten Karl Uhrhan zu Kirch- Hain zum Aktuar bei dem Iustizamt in Neuhof zu ernennen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den Oberflnanzassessor von Hanstein bei dem Obersteuerkollegium, zum Obersinanzrathe zu ernennen;
den ReviersörsterS ch m i n k e zu Wippershain, in der Oberförstern Friedewald, aus das Forstrevier SJHtteb sinn, irr der Oberförsterei Sterbfritz, und
den Revierförster Köhler in Mittelsinn aus das Forstrevier Wippershain in gleicher Eigenschaft zu versetzen.
Landtag.
Sitzung vom 7. November 1837.
Als der Landsyndikus das Sitzungsprotokoll und Eingabenregister verlesen hatte, legte der Landtagskommissar neue Gesetzentwürfe, die Aufhebung des Mühlenbannrechtes und die. Staatsangehörigkeit betreffend , vor, welche dem Rechtspflegeausschusse über- wiesen wurden. Sodann berichtete Dep.Eberhard, Namens des Budgetausschusses, über mehrere Posten des Etats der Kirchenbehörden und zwar zuerst über einen Zuschuß zum Gehalte des Pfarrers zu Uttrichshausen, der mit 220 Thlr. gewährt wurde. Dagegen lehnte man ab, zur Errichtung einer eigenen Pfarrei für die Gemeinde Heimarshausen einen Zuschuß von 238 Thlrn. zu verwilligen, weil der