Einzelbild herunterladen
 

1009

2. Das am 11. d. M. erfolgte Ableben meines Soh­nes O livier, zeige ich hierdurch Verwandten und Freunden ergebenst an, und bitte um stille Theil­nahme. Wilhelmsbad den 13. Nov. 1837.

B. Schweickhardt Wittwe.

V e r M i s ch t e A ll z e i g e N.

1. Eine Auswahl der neuesten Stickmuster, sowohl zum Verkauf, als zum Verleihen, in der

Rühl' schen Papierhandlung.

2. Wohrsrntgsverandermtg.

Ich wohne nun in der Vorstadt, im Hause der Frau Rechnungsprobator Fuchs, Nr. 30, "roß Mon- tags und Samstags, in den Stunden von 2 bis 4 Uhr, Nachmittags, die religiöse Leihbibliothek offen seyn wird, zum Wechsel der Bücher, und zur Ab­gabe von Abonnementskarcen, für solche, welche An­theil daran nehmen wollen.

Hanau den 30; Okt. 1837.

L. H. Voute.

3. , Bei Herrn Stein, im meisten Faß, ist Anfangs dieses Monats eine zweite Sparkasse errich­tet morden, wozu noch Mitglieder jeden Samstag Abends 7 Uhr angenommen werden.

Hanau den 28. Okt. 1837.

4- Frische Ganselebern kaust

Karl Toussaint.

5- Die Union,

Feuer - m Lebeusaffekurauzkompagkrie in Maris,

fährt fort, sowohl alle Arten von Mobi- um gegen Feuersgefahr, wie auch Kapi­tänen, Renten u. drgs. auf das menschliche Leben zu versichern. Ihre Prannensätze und, aufs allerbilligste gestellt, und die bereits brs auf LZGG Millionen gestie­gene Summe der bestehenden Verstehet eeweißt auf das deutlichste, wie groß das Vertrauen ist, welches die Konwaanie, ih­rer- Solidität, als ihrer loyalen und billi- meßt^^^luugsweise halber, allgemein ge- . lluterzeickmeter ladet daher Jedermann ein, sich fernerhin mit Versicherungsauf- trägen-- dieser mit größter Diskretion und Punküchkeit allsführen wird an ch^ ^kuden 5ii wollen; auch wieder auf

frankirte Briefe mit Vergnügen jede ge­wünscht werdende Auskunft ertheilen.

Hanau im Okt. 1837.

Der Hauptagent der Astekurauz- konlpaguie Union zu Paris, für die Provinz Hanau.

Scheurer, wohnhaft neben der Briefpost.

6. Die Zufriedenheit, mit welcher mich meine Freunde und Gönner seit einer langen Reihe von Jahren über meine geleisteten Arbeiten beehrten, läßt mich hoffen, daß dieselben sowie ein vereh- rungSwürdiges Publikum mich ferner damit beeh­ren werden. Da ich meine bekannte Waare in allen Artikeln von Sattlerarbeit mit Versicherung guter und äußerst billigsten Preisen, sowie auch jede Sattler- und Tapezirarbeit auf Bestellung auf das pünktlichste besorgen werde, mich hiermit ergebenst zu empfehlen. Auch stehst mein Ba- tardwagen, welcher sich zum Neffen wie zu Stadt­fuhren eignet, täglich zu verleihen,

G. I. Sommer, Sattlermeister, Nr. 32.

7. Da ich mit einer schönen Auswahl Blumen jeder Art, eigener Fabrik, versehen bin, so empfehle ich mich meinen Freunden und Gönnern, sowie auch im Waschen und Krausen der Federn und Schwa- nenpelze. Ich bitte um geneigten Zuspruch.

Margarethe K a m m a n d c l, an der franz. Allee, bei Maurermeister Hrn. Bender,

Erledigung von Schullehrerstellen.

1. Die durch Pensionirung des seitherigen Lehrers erledigte Schulstelle zu Dörnigheim soll gegen den bisher damit verbundenen Gehaltanderweit besetzt werden.

Geeignete Bewerber werden deßhalb aufgefordert, ihre Gesuche unter Beifügung der erforderlichen Zeugnisse binnen 3 Wochen dahier oder bei dem Herrn Pfarrer zu Dörnigheim einzureichen.

Hanau am 11. Nov. 1837.

Kurfürstl. Kreisamt.

Cöster.

Gemeinnützig.

Im Gothaschen ist den Apothekern aüfgegeben worden, das von B u n se n und Berthold als Gegengift des Arseniks empfohlene und bewährt gefundene Eisenoridhydrat stets vorräthig zu hal­ten,. damit es augenblicklich angewendet werden könne. Wo die Apotheken zu weit entfernt find, kan» man statt dessen den Schlamm des Lösch- wassers der Schmiede, ein bis zwei Eßlöffel voll alle Stunden, geben.

Aus dem PvIizeianzeiAcr für den Mhnnkreis.

6