Einzelbild herunterladen
 

JV 46.

VtVW U1IV» MV

1837.

m muvw m

P r

Wochenblatt für d i e o i n j H a N a U.

Ha narr, Donnerstag den KL November L8Z^

..um....... -E»M7!«>r«M»SLMW«»sacwi»»w^^n<-----

Kurfürstliche Ernennungen.

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:

dem Untergerichtsanwalts, Wilhelm Moeller zu Lichtenau auch die Advokatur bei dem Justizamte in Weisungen zu gestatten..

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:

den bisherigen Kassirer und Rechnungsführer der Hauptrestenkasse, Oberzahlmeister Arnolch, die erle­digte Stelle eines Sekretars bei der Oberfinanzkam- mer zu übertragen..

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht :

den Lehrer am Progymnasium zu Nietberg, Karl Schwartz, zum ordentlichen Lehrer am Gymnasium in Fulda zu bestellen.

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:

dem Straßenbaumeister Pflaume zu Rinteln das goldene Verdienstkreuz zu verleihen.

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben . gnädigst geruht:

den Premierlieutenants Otto und Schwan er, von der Landgcnsd'ärmerie, den Charakter als Ritt- meister zu ertheilen..

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent Haben Madigst geruhet:

den Kapitän Müller, vom 3. Infanterieregiment seinem Ansuchen gemäß, in den Ruhestand, und

den PremierlicutenantBlum, desselben Regiments, zum Jnvalidenkorps zu versetzen..

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:

den Rechnungsprobator Gundlach bei der Ober- sinanzkammcr zu Cassel zum Rentmeister in Amönc- burg zu ernennen.

G e s e tz g e b n n g.

Die Nr. VIII des Gesetzblattes von diesem Jahr enthält:

Gese tz

vom 30. Oktober 1837,

dre fernere Gültigkeit der bestehenden Z o l l g e s e tz g e bu n g b c t r e f f e n d.

Von Gottes Gnaden Wir Friedrich Wilhelm, Kurpn'nz und Mitregent von Reffen k; re.

ertheilen, nach Anhörung Unseres Gesammtstaats- Ministeriums und mit Zustimmung der getreuen Land­stände ,. nachstehendes Gesetz:

Die, in Folge der Zollverttäge, dermalem beste­henden gesetzlichen. Vorschriften über die Eingangs-,, '"Ausgangs-,. Durchgangs- und Uebergangsabgaberr bleiben bis zum Schlüsse dieses Jahres in Kraft,, so­fern nicht schon früher auf verfassungsmäßigem Wege eine Abänderung Statt findet..