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rjcb Stock; H eine Wiese in Fischbörner Wiese, neben Melchior Schneiver; 19) eine do. in Unter­wiesen, neben Heinrich Schott; 20) eine do. in Nassenwiesen, neben Bürgermeister Kempel; 21) eine do. im Hägrich, neben Johannes Kaijer; 22) eine do. in der Schmihmiese, neben Heinrich Schott, erkannt, erster Verkaufstermin auf den 27. Dezember d. I., eventuell zweiter auf den 24. Januar f. I, jedesmal Vormittags 10 Uhr, im hiesigen Gerichtslokal und dritter Verkaufstermin auf den 21. Febr. k. I., Nachmittags 1 Uhr, in ’oeo Kirchbrackt anberaumt worden ist, so wird dieses mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß sonstige Pfandgläubiger ihre An­sprüche an die Verkaussobjekre im ersten Termin, bei Meldung des gemeinrechtlichen Nachtheils, da» hier anzuzeigen haben.

Birstein den 30. Oktober 1837.

Kurs. Fürstl. Jsenburg. Justizamt. Für die Ausfertigung.

Poppelmann, Aktuar.

27. Unterreichenbach. Die Wittwe des ohn- längst gestorbenen Wirths Wilhelm Bolz zu Unterreichenbach und der über dessen sieben min­derjährige Kinder bestellte Vormund haben vorge­stellt, daß das vorhandene doppelt verpfändete Ver-, mögen zur Befriedigung der andringenden Gläu­biger bei weitem nicht zureiche, und deßhalb um Konvokation derselben sowie um einen Gütever« such oder Konkurseröffnung gebeten. — Die Gläu- biger des Wilhelm Bolz und dessen Wittwe wer­den daher aufgefordert, ihre Ansprüche im Ter­min den 7. Dezember d. J. vor unterzeichnetem Amt zur Liquidation zu bringen und des Güte­versuchs zu pflegen, als sie-sonst bei einer sich er­gebenden Vermögensunzulänglichkeit von oer Masse ausgeschlossen und bei einem etwa zu Stande kom­menden Nachlaß-, oder Stundungsvertrag als der Mehrzahl der Erscheinenden beistimmend erachtet werben.;

Birstein den 27. Oktober 1837.

Kurfürstl. Fürstl. Jsenburgisches Amt.

H a t cf e.

28. Hellstein. Nachdem in Sachen des Johan­nes Christe von Hellstem, Klägers, gegen Johan­nes, Bolz und Johannes Kreß, letzterer in vä­terlicher Gewalt seiner vier minderjährigen Kinder in Hellstein, Beklagte, wegen Schuld, durch Er­kenntniß vom heutigen Tage der Verkauf nachfol. gender Grundstücke verfügt und erster Versteige- rungstermin auf den 9. Januar f. I., Vormit- ' < 9 Uhr, in das Gerichtszimmer, für den Fall

, r' der Zuschlag in diesem Termine nicht zu ertheilen steht, zweiter Versteigerungstermin auf bl k. I., Vormittags 9 Uhr, dahin, sowie notl)igenfalls dritterVersteigerungstermin auf ven b. März k. I., Vormittags 9 Uhr, dahin an­

gesetzt worden ist, so wird dieses mit der Auffor­derung hierdurch bekannt, gemacht, daß sonstige hypothekarische ©laubiger ihre Pfandrechte an den zu versteigernden Grundstücken im ersten Werstei- gerungstermine, bei Verlust derselben, bezüglich der Benachrichtigung des ausbleibenden Gläubi­gers auf seine Kosten, zu Protokoll anzuzeigen haben.

Beschreibung der Grundstücke:

1) Eine im KEtenteich, an Peter Volz beim Sommerborn; 2) noch eine daselbst, an Christoph Schäfer; 3) eine in der Eisenkauten mit einem Acker, liegen an Wilhelm Oberding und an Jo­hannes Schmidt; 4) eine auf der Wierwiese, an Johs. Eurich; 5) ein Acker im Krötenteich, an Peter Vol;; 6) ein Acker an der Brüchen, an Wilhelm Oberding.

Wächtersbach am 31. Oktober 1837.

Kurfürstl. Gräfl. Jsenb. Justizamt.

Kröber.

vt. Kühles.

29. Hanau. In Sachen des Vierbrauermeisters Wilhelm Rehfeld zu Hanau, Klägers, gegen den Metzgermeister Michael Fauerbach in Althanau, Verklagten, wegen Forderung, ist auf den Antrag des Klägers der Verkauf des dem Verklagten ge­hörigen, in hiesiger Altstadt am Gesaugenthurm, neben Lindenbauer und Dommers Wittwe gelege­nen Wohnhauses, Nr. 162, erkannt und zu des­sen Vollziehung erster Termin auf den 6. Januar k. I., eventuell zweiter und dritter Termin auf den 3. Februar und 3. März k. I., jedesmal Vor­mittags 10 Uhr, angesetzt worden, welches mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß etwaige Pfandberechtigte ihre Ansprüche im ersten Termine, bei Meldung des gemeinrecht­lichen Nachtheils, anzuzeigen und zu begründen haben.

1 Hanau am 3. November 1837. Kurfürstliches Landgericht.

S chner d er.

vt. Jordan, v. c

30. Niederd or fe lde n. In Sachen der Wittwe des Pachters Jakob Diehl auf dem Dottenfelder Hof, Elisabeth, geb. Sommerlade, als Vormünde- rin ihrer minderjährigen Kinder, Klägerin, gegen den Ortsbürger Jakob Kirstein und dessen Ehe­frau, Margarethe, geb. Krasft/zu Niederdorfelden, Verklagte, wegen Hypothekskündigung, ist der auf den 24. November und 21. Dezember d. J. an die gewöhnliche Gerichtsstelle bestimmte 2. und 3 Verkaufstermin auf den 25. November und 23. Dezember b. I.., Vormittags 10 Uhr, auf Antrag des klagenden Theils, nach Niederdorfelden ver­legt worden, welches hiermit bekannt gemacht wird.

Windecken den 27. Oktober 1837.

Kurfürstliches Justizamt.

Neuhof.

vt. Degen.