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lusi, zu dem allwissenden Gotte trostvoll aufblickend, zeige ich meinen Bekannten statt des gewöhnlichen Leivansagens hierdurch an. Hanau den 6. August 1837. Doro th ee Sträub,
geb. Schäfer.
Elegie
am Grabe der Jungfrau Glifabeth S t x a u b.
Gewidmet von ihren Freundinnen K. C. u. H. ©,.
Ob sie gleich blühete wie im, Frühling eine Rose, so hatte doch für sie der Frühling keine Blumen, und die Welt keine Freude mehr.
Ruhet sanft wohlthätige Gebeine, bis zu der Zeit da euer Leben ein ewiger Frühling, und eure Empfindungen eine ewige Freude seyn wich.
Vermischte Anzeigen.
f- Bon Unterzeichnetem werden Knochen, in großen und kleinen Partien, jedoch nicht unter -> Zent- ner, eingekaufr.
Michael Blcß, am Krahnen.
L ■ Wer Lieferungen in Cigarrenkisten übernehmen will, hat sich bei der Hosse'schen Tabaksfabrik zu melden.
3. Es wird ein nicht ganz schwerer Wagen mit Zugehör zur Anspanne für 2 Kühe zu kaufen ge- suchr. Das Nähere im Waisenhause, bei
Baumann.
4. Daß ich meine Wohnung verändert, und jetzt beim Schreinermeister Hrn. Jäger, an der Aepfelpumpe, gegenüber Hrn. Bäckermeister Müller, wohne, mache rch hiermit bekannt, empfehle mich fortwährend im Verfertigen von Sonn- und Regenschirmen, und bitte umgeneigten Zuspruch. Elise Schommer.
5. Anzeige.
, Wir beehren uns , hierdurch ergebenst anzuzes- gen, daß wir unserer seit vielen Jahren hier bestandenen Töchterschule eine bessere und zweckmäßigere,. den Wünschen der verehrten Eltern, wie dem Fortschritten der Zeit, mehr entsprechende Ein- richrung geben wollen. Wir beabsichtigen nämlich, unsere Anstalt, die seit unserer Mutter Tode nur von der jünger» von uns beiden als kleine Kinderschule fortgeführt wurde, jetzt, da die ältere wiedergekehrt ist, welche während sechs Jahren zu ihrer Vervollkommnung im Lehrfach in andern Anstalten als Lehrerin mitwirkte, eine angemessene Erweiterung zu gebend durch die erforderliche Aus
wahl der Unterrichtsgegenstände, wie durch die Befolgung einer Erfolg versprechenden Lehrweise den Eltern zu genügen, und unter Mitwirkung anerkannt trefficher Lehrer gemeinschaftlich ein das Vertrauen unserer Mitbürger rechtfertigendes Ziel zu erstreben. Unser beiderseitiger Wunsch durch die Ansichten mehrerer geschätzten Personen unterstützt, und durch die Anforderungen einer, das was Noth thut, besser erkennenden Zeit bestimmt, iß zunächst auf gemüthliche und häusliche Entwicklung gerichtet, mit welcher die geistige und gesellige Bildung so verbunden werden dürfte, daß die ächt weiblichen Eigenschaften in Sinn und That gehoben und geläutert, nicht aber durch öfter schon beklagte Aeußcrlichkeit und Vorbildung ihren inneren Gehalt und ihre thätige Wirksamkeit einbüßen. Indem wir vorzüglich die Bildung von Mädchen vom fünften oder sechsten bis. zum zwölften oder vierzehnten Lebensjahr und zwar mehr der mittleren Stände vor Augen haben, bezwecken wir die Erziehung zur Sittsamkeit und Häuslichkeit, zu Fleiß und Ordnung, zu religiöser und geselliger Pflichterfüllung, als Hauptsache^ wobei Unterricht und Uebung wohl Mittel, aber nie einziger Zweck seyn kann. Wir wollen darnach streben, die uns anver- trauten Töchter für das. Haus wie für das Leben, zu bilden, damit sie jeder Fügung der Vorsebrmg ruhig entgegen sehen und für' alle Lagen des Lebens vorbereitet, in jeder sich würdig zu benehmen wissen.
. Erweckung und Befestigung religiöser und sittlicher Grundsätze, Uebung im Nachdenken und Urtheilen, Belehrung über wissenswürdige Gegenstände naturgeschichtlichen, erdbeschreibenden, gc. schichtlichen Inhalts, so weit solche in den engern Kreis weiblicher Bildung gehören, wird sich dem Unterricht in der deutschen und französischen Sprache, im Rechnen und Zeichnen, so wie dem übrigen Unterrichte, den wir, um den Wrmschen der verehrten Eltern zu entsprechen, etwa später noch er* theilen könnten, schicklich «»schließen Der Unterricht in der französischen und deutschen Sprache, sowie in weiblichen Handarbeiten, wird unsere vorzügliche Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, und wir werden in diesem, wie in allem Uebrigen, uns des Vertrauens der geehrten Eiterst würdig zu machen suchen. ' . .
. Mit dem vierten September d. J. wird unsere kleuringerichtete Anstalt in Wirksamkeit treten, welche wir der gütigen Beachtung unserer bisherigen Gönner und Freunde, sowie allen geschätzten Eltern, die uns mit ihrem gütigen Zutrauen beehren wollen , ehrerbietig empfehlen.
Hanau im August 1837.
S. und G. Mutzbauer.
6; Ich zeige hierdurch ergebenst an, daß ich nunmehr bei Herrn Giot im Zuckerhut wohne.
Marie Pannet.