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Die Ausgabe für bereits ausbezahlte und noch zu zahlend? Entschädigungen, so wie für Verwal- tungs- rc. Kosten beträgt 7314 Rthl. 12 Gr. 12 Hlr.

Die Einnahme vom Dersickerungskapital der 241640 Rthl. . . . , 2647 - 3 - 7 -

Bleibt minus . . . 4667 - 9 - 5 «

Zu Deckung dieses minus wurde von der Kom­mission die Erhebung einer Nabzahlung von 8 Heller vom Thaler Versicherungskapital nöthig ge-> funden, und deßhalb werden die resp. Mitglieder, welche im Jahr 1836 ihr Vieh versichert hatten, aufgefordert, diese Nachzahlung in Gemäßheit des Artikel 16 der Nachträge binnen 4 Soeben vom Lage der ersten Bekanntmachung dieses Erlasses durch das-ProvinzialwochenMatt angerechnet, bei Meldung der Ausklagung an ihren Agenten zu zahlen.

Homberg am 1. März 1837.

Limberger, Vorstand.

2. Daß ich jetzt mit'meiner Frau und Sohn, Georg Appunn, bei Hekrn Spenglcrmcister Bröscher, gegenüber der Heuwaage, wohne, mache ich erge- benst bekannt. I. G. Bronn er,

Chirurg.

3- Ich bringe hiermit in Erinnerung, daß das Tuch- bleichen nun wieder seinen Anfang nimmt, auch bemerke ich noch dabei, daß nicht nur große Wa­schen in meinem Bleickgarten aufgelegt, sondern auch große Waschen in meinem Lokale gehalten werden können; auch wird feines Geräthe gewa­schen.

Kurz, Bleicher, in der grünen Scheere.

47 Mehrfachem Verlangen zu entsprechen, habe ich mich entschlossen, im Spitzenftopsen und in ver­schiedenen Haararbeiten Unterricht zu ertheilen. Den 1. April wird dieser Unterricht seinen An­hang nehmen. Nähere Auskunft darüber ertheile ich "mündlich. Hanau den 21. März 1837.

Elise Holzapfel, gegenüber der campe'schen Schule.

5. Unsern verehrten Freunden und Gönnern machen wir hierdurch bekannt, daß wir unsere bisherige Wohnung verlassen haben und jetzt bei Herrn Pfarrer Trinthammer in der Frankfurterstraße woh­nen. Zugleich empfehle ich mich denselben im Schönwaschen der Strohhüte, welche nach der neue­sten Fanon gemacht werden können, sowie auch der Lüllhauben. Ich verspreche billige und schnelle. Bedienung.

K. Hochreuther, geb. Bärenfanger.

6 Die Mitbeständer zur hiesigen Leibheegejagd sehen sich abermals genöthigt, den Eigenthümern von Hunden, insbesondere den Gutsbesitzern all- W. wiederholt anzuzeigen, daß dieselben ihre Hunds nicht in dem Felde herumlausen lassen. Im

Unterlassungsfälle werden dieselben ohne Weiteres erschossen und zur Anzeige gebracht.

- ' G. Weiland.

7. Mit einer schönen Auswahl neuer Strohhüte und moderner Bänder versehen, bringe ich meinen verehrten Gönnern zur Kenntniß, daß ich auch zu­gleich das Waschen getragener Strohhüle besorge.

M. Z i m m e r m a n n , geb. Scirsert, neben der Briefpost.

Besondere Bekanntmachungen der Verwal- tungs- und Fmanzdebörden. j

1. Nächsten Montag, den 10. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen die herrschaftlichen Weiden, und das Gegrase am Mginufer von der Großauheimex Mar- kungsgrenze bis nach Kesselstadt und zu beiden Seiten des Kunstgrabens daselbst, von der Groß- auheimer Grenze anfangend, pro 1837 öffentlich an den Meistbietenden verpachtet weiden.

An besagtem Tage, Nachmittags 1 4 Uhr, fin­det auch die Verpachtung zweier Weidenstücke am rechten Kinziguser oberhalb der Lamboibrücke, so­wie um 3 s Uhr der Weiden am Mainufer, ge­genüber Hainstadt, und um 44 Uhr derjenigen bei Großkrotzenburg Statt. ^-"-H' Pachtlustige werden hierzu an Ort unb Stelle eingeladen.

Hanau den 4. Apbil 1837.

Der Wafferbaumeister Herman n.

Verehelichte, Geborne und Gestorbene in hiesiger Stadt.

Verehelichte.

In der evangelischen Gemeinde der Marienkirche.

Den 3. Aprils Jakob Ströbel, Bürger und Han« delsmann, mit Jungfrau Magdalene Marx.

In der französischen Gemeinde.

Den 27. März Guillaume Eifländer, Bürger und Handelsmann, ein Wittwer, mit Jungfrau Cache- rine Louise Christine Adam.

In der katholischen Gemeinde.

Den 3. April. Wilhelm Ferdinand Jakob Meyers Bürger, Weißgerber und Säcklermeister zu Bacha­rach , und Jungfrau Charlotte Germain.

Geborene.

In der evangelischen Gemeinde der Marienkirche.

Den 14. März. Johann Philipp, des Bürgers und Handelsmanns Konrad Maisch, S-