1837 immmium
Dana«, Donnerstag den 16. März 1837*
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Kurfürstliche Ernennungen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den Oberzeremonienmeister von der Malsburg, mit dem Prädikat Exzellenz, zum Oberstall- meister gnädigst zu ernennen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den Kriegsminister, Generalmajor von Loßberg, zum Generallieutenant zu ernennen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:
den Rechtspraktikanten Georg Ludwig Israel in Beckerhagen, zum Aktuariatsassistenten bei dem Justizamte in Neustadt zu ernennen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:
die erledigte Pfarrei Zwesten, in der Klasse Borken, dem Pfarrer Georg Wilhelm Siebert in Ehlen zu übertragen, und
dem Doktor der Medizin, Johann George Ofenstein aus Burghaun, die ärztliche, wund- ärztliche und geburtshülfliche Praxis, mit dem Wohn- ntze in Volkmarsen zu gestatten.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den Amtssekretar Georg Friedrich Kulen- kamp in Treysa, in den Ruhestand zu versetzen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den geheimen Regierungsrath Joseph Knorz zu Fulda, in Rücksicht seines gestörten Gesundheitszustandes in den Ruhestand zu versetzen;
den Regietungsrath bei der Regierung zu Marburg , Christian Gößmann, dermalen zu Rin- teln, in gleicher Eigenschaft zur Regierung in Fulda, und
den Kreissekretar Konrad Knips von dem Krcisamte zu Kirchhain zu dem zu Hünfeld zu, versetzen ;
den zu der erledigten Rektorstelle an der Stadtschule zu Hofgeismar präsentirten Kandidaten der Theologie, Julius Wetzell, zu bestätigen, und
dem Kreissekretar Wilhelm Ger hold zu Hom- berg, die nachgesuchte Versetzung in den Ruhestand zu bewilligen.
8 a n - t a g.
Sitzung vom 21. Februar1837. .
Der Präsident verkündigte, nach' geschehenen üblichen Vorlesungen, einen Antrag des Dep. Ha rter^ Anlegung einer Verbindungsstraße zwischen Truben- hausen und Homberg betreffend; der Landtagskommissar aber eröffnete einige Ministerialbeschlüssc, insbesondere die Einberufung des Stellvertreters des Dep. Knipping betreffend. Hiernaehst berichtete' der Eingabeuausschuß über mehrere Gesuche, namentlich das der Gemeinde Arnsbach, welches dahin ging-, sich für sie, wegen Zurückweisung der Ansprüche ihre» vorhinniacn Greben auf Fortbezug seines Gehaltes,,