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Hanan, Donnerstag den 9. März 1837»

Kurfürstliche Ernennungen.

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:

den Oberappellationsgerichtsrath Christoph Hein­rich Burchardi in den Ruhestand zu versetzen.

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:

den Postverwalter Rüppel in Grosallmerode das Prädikat:Postmeister" zu verleihen; und

den Skribenten Reichet bei dem Obersteuerkolle- gium in gleicher Eigenschaft zur Oberberg - und Sälz- werksdirektion zu versetzen.

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:

den praktischen Arzt Dr. Christian König in Ro- tenburg, zum Phyfikus für das Amt Wetter zu be­stellen;

dem Kreissekretar Karl Christian Friedrich Wolf in Schmalkalden, die nachgesuchte Entlassung auT dem Staatsdienste zu bewilligen; und

den Amtswundarzt Wilhelm Brand, zu Allen- dors a. d. Werra, auf sein Ansuchen in den Ruhe­stand zu versetzen.

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:

den Oberstallmeister von der Malsburg zu­gleich zum Mitgliede Les Oberhofmarschallamtes zu ernennen.

Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:

den Oberstallmeister von der Malsburg von den Geschrien eines Mitgliedes der Direktion des Haupthofhospitüls gnädigst zu entbinden;j hiernach aber den Hosmarschall von Buttlar zum Mitgliede der Direktion des Haupthofhospitals zu ernennen.

Allgemeine Verfügungen und Bekanntma­chungen der Oberbehörden.

1. Bekanntmachung

die Verbesserung der Wiesen im Lande betreffend.

Nachdem die Staatsregierung im Einverständniß mit den Landständen den Landwirthschaftsverein für die laufende Finanzperiode mit den erforderli­chen Hülfsmitteln ausgerüstet, und uns in beson­derer Anerkennung des Nutzens, welchen die un­ter der diesseitigen Anleitung während den letzteren Jahren in den verschiedenen Landestheilen ausge­führten Wiesenverbesserungen bereits im großen Maße gewährt haben, zur Unterstützung solcher Kulturverbesserungen einen angemessenen Verlag bewilligt hat, so ersuchen wir die kurfürstlichen Kreisämter, unsere verehrlichen Vereinsmitglieder, die Orts - und Wiesenvorstände, sowie alle dieje­nigen, welche sich für diesen, für die Beförderung des Wohlstandes auf dem platten Lande, so wich­tigen Kulturzweig interessiren, und die Kraft und den Willen besitzen, für solche Verbesserungen thä­tig zu seyn, in dem rühmlich begonnenen Elfer fortzufahren, und den Landwirthschaftsverein in feinem Bestreben, den Wiesenbau immer mehr zu heben, und auf die Stufe der Vervollkommnung