Wochenblatt
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Hau au, Donnerstag den 2* März 1837»
Kurfürstliche Emeunnugen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
die erledigte Pfarrei Niedexrodenbach, in der Klaffe Bücherthal, dem Pfarrer Heinrich Gebig in Rum- penhei'm, zu übertragen; und
zur Versetzung des katholischen Pfarrers Bernhard Mehler von Marbach, an die Pfarrei Neuhof, im Landkapitel Großcnlüder; sowie hiernach zur Be- stcllung des geistlichen Lehrers Ernst Dotter in Fulda, zum Pfarrer zu Marbach, im Landkapitel Hünfeld, die landesherrliche Genehmigung zu ertheilen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:
den Nevierförster Hücker zu Görzheim, in der Forstinspektion Ziegenhain, wegen Altersschwäche auf sein unterthänigsteS Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen; und
dem zum Postverwalter in Spangenberg vorgeschlagenen Apotheker Konrad Wender daselbst die höchste Bestätigung zu ertheilen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mlregent haben gnädigst geruht:
. dem Direktor der Oberberg - - und Salzwerksdirek- tton, S ch w edes, die erbetene Erlaubniß zur An- nähme und zum Tragen des demselben von des Kö« Ntgs von Preußen Majestät verliehenen rothen Adr lcrordens zweiter Klaffe zu ertheilen.
G e f e tz g e b u N g.
Das Gesetzblatt Nr. 1 von diesem Jahr enthält:
Gesetz
vom 4. Januar 1837,
die Ueberweisung einzelner Forstbezirke' hinsichtlich der Bestrafung der in denselben vorgefallenen Forst-, Jagd- und Fischereivergehen an bestimmte Unter- gerichte betreffend.
Allgemeine Verfügungen und Vekauntlna- chungen der Oberbehörden.
1, , Bekanntmachung
die Verbesserung der Wiesen im Lande betreffend.
Nachdem die Staatsregierung im Einverständniß mit den Landständen den Landwirthschaftsverein für die laufende Finanzperiode mit den erforderlichen Hülfsmitteln ausgerüstet, und uns in besonderer Anerkennung des, Nutzens, welchen die unter der diesseitigen Anleitung während den letzteren Jahren in den verschiedenen Landestheilen ausgeführten Wiesenverbesserungen bereits im großen Maße gewährt haben, zur Unterstützung solcher Kulturverbesserungen einen angemessenen Verlag bewilligt hat, so ersuchen wir die kurfürstlichen Kreisämter, unsere verehelichen Vereinsmitglicdcr, die Orts- und Wiesenvorstände, sowie alle bieje» nigen, welche sich für diesen, für die Beförderung des Wohlstandes auf dem platten Lande, so wichtigen Kulturzweig interessiren, und die Kraft und den Willen besitzen, für solche Verbesserungen tha-