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Wo große Kessel angewendet werden, müssen solche auf Lauffeuer und mit weitem Rost verse­hen seyn; Stubenofen und Sparherde müssen eben­falls einen weiten Rost haben. Auch kann die Asche von diesen Kohlen benutzt werden, zum Düngen der Accker, Wiesen und Gärten.

Jakob Gauff, Bierbrauermeister, zum goldnen Herz.

3. Ich zeige ergebenst an, daß ich außer meinen be­kannten Arbeiten alle Farben Seide, sowie, auch Flor und Sammet färbe, und Gold- und Sil­berborden wasche.

M. Lucan, ohnweit der weißen Lilie, Nr. 987.

4. Ich wohne nunmehr neben der holländischen Schule, in der Paradiesgasse, woselbst ich meine Kleinkinderschule unverändert fortsetze. Kinder von 4 Jahren finden darin Aufnahme und sorgfältige Erziehung. Ich mache hierauf alle respektiven El­tern aufmerksam, und bitte um ferneres Zutrauen, das ich zu red'fertigen eifrigst bemüht seyn werde.

Elise Mutzbauer.

5. C, ch o r i e n w rr r z e l b a u.

Da nun die Zeit kommt, wo jeder Ländercibe- sitzer die Einteilung seiner Accker bestimmt, so bringe ich den sehr einträglichen Bau der Cicho- rienwurzeln in Erinnerung, und ersuche diejeni­gen Herren Pflanzer, welche wieder Land dazu zu bestimmen gesonnen sind, mir die festgesetzte Morgenzahl spätestens bis zu Ende dieses Mo­nats anzugeben, um den Saamen darnach kom­men zu lassen.

Der Preis der Wurzeln für nächsten Herbst ist, wie vergangenes Jahr, nämlich fl. 1. pr. Zenter.

Kesselstadt den 14. Februar 1837.

P. C. Dock.

6. Alle diejenigen, welche noch gerechte Forderun­gen an meine verstorbene Frau zu haben glauben, fordere ich hiermit auf, dieselben binnen vier Wo­chen zu meiner Kenntniß zu bringen, indem ich späterhin durchaus auf nichts mehr reflektiren werde. J. Jakob Traudt,

Zmmermeister.

7. Ein Garten am Waldesel, etwas über ein vier­tel Morgen haltend, ist aus der Hand zu ver­kaufen oder auf mehrere Jahre zu vermiethen. Bei der Expedition das Nähere.

Verehelichte, Geborne und Gestorbene tu hiesiger Stadt.

Verehelichte.

2» der evangelischen Gemeinde der Johanneskirche.'

Den R Febr. Johann Kaspar Viel, Beisaß und Taglohner, mit Jungfrau Katharine Karoline Chri- stme Krummel. z

Geborene.

In der evangelischen Gemeinde der Marienkirche.

Den 22. Jan. Katharine Jakobine, des Bürgers und Küfermeisters Heinrich Jakob Stück, T. Den 27. Jan. Karl Adalbert und Rudolph Wilhelm, des Feldwebels im 3 kurh. Linieninfanterieregi« ment dahier, Heinrich Wilhelm Bornemann, Zwil- lingssvhnchen.

Den 31. Jan. Marie Petronelle, des Hautboisten im 3. kurh. Linieninfanterieregiment dahier, Jo­hannes Sauer, T.

In der evangelischen Gemeinde der Johanneskirche.

Den 24. Jan. Marie Sophie Friederike, des Bür­gers und Kaufmanns Friedrich Wilhelm Kraus, T. Den 26. Jan. Philipp Heinrich, des Bürgers und Bäckermeisters Adam Rothermel, S, Den 26. Jan. August Heinrich, unehel. S. Den 30. Jan. Marie Margarethe, des Beisassen und Taglo'hncrs Franz Küfer, T.

In der französischen Gemeinde.

Den 9. Febr. Des Bürgers, Küfer - und Bier- brauermeisters Philippe Stein, todtgeb. T.

In der katholischen Gemeinde.

Den 6. Febr. Walentin Ludwig, des Beisitzers zu Großkrotzenburg^ Valentin Lindenfeld, S.

Gestorbene.

In der evangelischen Gemeinde der Marienkirche.

Den 5. Febr. Frau Juliane, des Bürgers und Bäckermeisters Heinrich Kohl, Ehefrau, geb. God- däus, alt 64 J. 9 M. 11 T.

Den 6. Febr. Jungfrau Auguste Susanne, des ver­lebten Bürgers und Kaufmanns Johann Jsaak Andreas Brand, nachgel. ehel. Tochter, alt 62 J. 10 M. 19 T.

Den 6. Febr. Asmuth Grünewald, Bürger und Hausmeister, alt 68 I.

Den 8. Febr. Frau Amalie, des Bürgers nnd Zim- mcrmcisters Jakob Traudt, Ehefrau, geb. Henkel, alt 67 J.

Den 8. Febr. Jakob Winkler, Schneider, alt 19 J.

Den 9. Febr. Frau Friederike Esther, des Bürgers und Seidenwebers Ernst Steinmacher, Ehefrau, geb. Otto, alt 59 J.

Den 10. Febr. Frau Anne Margarethe, des Bür­gers und Bauaufsehers Heinrich Orth, Ehefrau, geb. Jost, alt 65 J. 7 M.