Einzelbild herunterladen
 

112

hörigen Immobilien, als: ein Wohnhaus und Gar­ten, nebst einem unfern diesem Wohnhaus belege» neu Rotcacker, ist erster Termin auf den 29. März, eventuell zweiter und dritter auf den 28. April und den 26. Mai d. I., Morgens von 10 bis 12 Uhr, anher an beräumt. Kaufliebhabern dient dieses zur Nachricht-, etwaige Hypothekargläubiger aber werden aufgefordert, ihre Ansprüche in dem ange­setzten ersten Termin, bei dem Rechtsnachtheile der Ausschließung, beziehungsweise der besondern Wes­tern Ladung auf eigene Kosten, gehörig anzumel- dcn und zu begründen.

Schwarzenfels den. 1. Febr. 1837.

Kurfürstl. Hess. Justizamt das. Ende.

vi. Israel.

11. Bockenheim. Nachdem der Konditor Wil­helm Weiland dahier vorgestellt hat, daß sein Vermögen zur Befriedigung seiner Gläubiger nicht zureichend sey, so werden dessen sämmtliche be­kannte und Unbekannte Gläubiger, zur Abwendung eines förmlichen Konkurses, vorerst hierdurch öffent­lich zum Termin den 4. März d. J. vorgeladen, um ihre Forderungen summarisch, und unter Vor­legung etwaiger Beweisurkunden anzugeben, und aus die ihnen unter Darlegung einer Uebersicht über die VermögenSverhältnisse des :c. Weiland zu eröffnenden Vergleichsvorschläge, beziehungsweise über die Wahl eine3 Kurators, bei Meldung der anzunehmenden Beistimmung der Mchterscheinen- den zum Beschlusse der Mehrheit der Erschiene­nen sich zu erklären.

Bockenheim ben 16. Jan. 1837.

Kurfürstliches Justizamt. Scheffer.

yt. Busch.

12. Mutterhausen. Peter Dabronne aus Mut- terhausen, in Lothringen, Hammerschmied, dessen Aufenthaltsort dahier nicht bekannt ist, wird aus­gefordert, solchen binnen 4 Wochen dahier anzu- zeigen, oder sich zur Vernehmung in einer hier anhängigen Untersuchungssache zu sistiren, gegen- falls aber zu gewärtigen, daß er steckbrieflich ver­folgt werde. Bieder den 2. Febr. 1837.

Kurfürstliches Justizamt. F. Zahn. vt. Grass.

13. Hanau. Freitag den 24. d. M., Nachmittags 4 Uhr, soll auf freiwilliges Anrufen des Kantors Christian Rüdiger und dessen Ehefrau, Jean- nctte, geb. Schehl, dahier, deren in der Neustadt, in der Kirchgasse, neben Hausotter und Schreiber gelegene Behausung öffentlich an den Meistbieten­den verkauft werden. Hanau am 1. Febr.. 1837. Kurfürstl. Landgericht. Schneider. vt. Marth.

14. Schwarzenfels. Peter Wahn von Jossa- dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, wird hiermit aus,

gefordert, sich binnen 4 Wochen vor der unter­zeichneten Behörde zur Vernehmung in einer Un­tersuchungssache zu stellen.

Schwarzenfels am 27. Januar 1837.

Kurfürstl. Justizamt hierselbst. E n d e.

vt. Mertz.

1S. Meerhol z. Zur Publikation eines, von kur­fürstlichem Obergerichte, Criminalsenat, zu Hanau, in Untersuchungssachen gegen Heinrich Euler von Hailcr, wegen wörtlicher und thätlicher Be- leibigung eines öffentlichen Dieners im Dienste, erlassenen Urtheils, wird der Angeklagte, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, aufgefordert, sich binnen 14 Tagen, bei Vermeidung steckbrieflicher Verfolgung, dahier zu stellen.

Meerholz am 23. Jan. 1837.

Kurf. Hess. gräfl. isenb. Justizamt. K. D o s ch.

16. Enckartroth. In Sachen der freiherrlick) von Huttenschen Renterei zu Romsihal, gegen Johan­nes Betz zu Eckartroth, wird wegen schuldiger Holz - und Pachtgelder des Letzteren Wohnhaus und Brennhotzgerechligkeit, Letztere zu 1 6 Klaf ter Holz und 25 Wellen, mcistbictcnd zum Ver­kauf gebracht und sind hierzu die Verkaufstermine und zwar: der erste auf den 28. März I I., eventuell der zweite auf den 1. Mai l I., der dritte auf den 29. Mai l. J., Morgens 10 Uhr, anberaumt worden. Indem dies Kaufliebhabern eröffnet wird, werden zugleich diejenigen, welche an die zu verkaufenden Immobilien ebenfalls Pfandan­sprüche haben, aufgefordert, solche, bei Meldung des gemeinrechtlichen Nachtheils, im ersten Ver- kaufstermin anzuzeigen und zu begründen.

Romsthal den 23. Januar 1837.

Kurf. früh. v. Huttensches Patrimonialgericht. Ubet.

17. Romsthal. In Sachen des Amtsdieners Lotz zu Steinau, gegen die Heinrich Müllers Ehe­leute zu Romsthal, soll das diesen zustehende, je. nein verpfändete Gut, bestehend a) aus einem Wohnhause nebst Scheuer; b) einer Brennholzge­rechtigkeit zu 2 Klaftern Holz und 75 Wellen;«) 22| Morgen Ackerland; d) 5 Morgen Wiesen, öffentlich meistbietend verkauft werden, und hierzu' erster Verkaufstermin auf ben, 28. März l. I., eventuell zweiter Verkaufstermin auf den

1. Mai l. I., dritter Verkauf-termin auf den 29. Mai l. I., jedesmal Morgens 10 Uhr, aube- . räumt worden. Zugleich werden diejenigen Gläu­biger, welche an die zu verkaufenden Immobilien ebenfalls Pfandansprüche haben, aufgefordert, solche, bei Müdung des gemeinrechtlichen Nachtheils , im ersten Verkaufstermin anzuzeigen und zu begrün­den. Romsthal den 23. Jan. 1837.

Kurf. früh. v. Huttensches Patrimonialgericht.

Ubet.