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31. Hanau. In Sachen der kurfürstlichen Renterei Hanau, Jmplorantin, gegen die Kinder der ver­storbenen Wittwe des Adam Neuling von hier, Philipp, Elisabeth, Marie und Elise, dahier, so­dann Louise, in Frankfurt dienend, Jmploraten, wegen Steuerrückstände, ist der öffentliche Verkauf der den Jmploraten zugehörigen in hiesiger Alt­stadt und deren Gemarkung gelegenen Immobilien, als: Ein Wohnhaus in hiesiger Alistadt, neben der Wittwe Suppes und Christoph Meerbotts Wittwe, sodann ein Morgen Acker im Neuenfeld, so gnädigster Herrschaft zur 10- Garbe zehntbar, in der Gewand Nr. 23, neben Wilhelm Deibel und der Bruchwiese, erkannt und dazu erster Ter­min auf den 30. Dezember d. I., Nachmittags 4 Uhr, sowie auf den Fall, daß es nöthig werden sollte, zweiter auf den 21. Januar k. J. und drit­ter auf den 24. Februar k. I., jedesmal Nachmit­tags 4 Uhr, an gesetzt worden. Allenfallsige Pfand- berechtigtc haben ihre Ansprüche in dem ersten Ter­mine,.bei Meidung der Ausschließung, gehörig anzuzeigen und zu begründen.

Hanau den 31. Oktober 1836.

Kurs. Landgericht.

Bech tel.

vt. Marth.

V e rzei ch n i ß

der bei kurfürstl. Oberappellationsgerichte erfolg# ten Entscheidungen in Civilsachen.

Dekrete, zurückweisende.

Fais z. S. Abt g. Schaub und Jmgrund, weg. Schuld; am 8. Okt.

Schorge's Ehefrau g. ihren Ehemann, Ehescheidung betr.; am 15. Okt.

Chabert g. Chabert, w. Entschädigung; am 18. Okt.

Chabert g. Chabert, w. Exmission; eod.

Markus g. Neumann, pto. debiti; am 22. Oktbr."

Grosch g. Schneider, w. Kapitals und Zinsen; eod. Kuttersack z. S. Steitz g. Buttersack, w. Forderung, jetzt Eigenthums; eod.

Drill'scher Vorm., die Beschwerde der rc. v. Han- stein betr.; eod.

Semmel g. Staatsanw., w. Forderung; eod

b. abändernde.

Dromm g. Jüngst, weg. Berechnung und Heraus­gabe angeblich eingenommener Gelder aus der Martellschen Vormundschaft; am 22. Oktbr.

Vorbesch eid e.

Wundlach g. Looft'fche Erben, w. Erfüllung eines Kaufkontrakts; am 15. Oktbr.

Dörger g. Küchlersche Erb., w. Schuld; am 22.

Endbescheide.

a. bestätigende.

Jakobson g. Ruppert'sche Erben, puncto debiti; am 15. Oktbr.

Hellmuth sche Erben g. Heyder, w. Forderung; eod. Nichter'sche Kinder g. Ricktcr scken Kur., jetzt Rich- tersche Gläubiger, bevorzugtes Pfandrecht betr.; eod.

Schäfers Ehefrau g. ihren Ehemann, Ehescheidung betr.; eod.

Gmde. Marjoß g. Staatsanw., Streulaub- und Brennholzberechkigung betr.; am 22. Oktbr.

v. Hoffmanns Wittwe g. Staatsanw., Eingriffe m den Besitz einer Beholzigungsgcrecktsame betr.; eod.

Deubel und" dessen Ehefrau .g. Ohky's Wittwe und Köns., w. Auszugs; cod.

Mandt z. S. Bromm, jetzt dessen Erben g. Mandt, Kapital und Zinsen betr.; eod.

b) abändernde.

Matthäus g. Staatsanwalt, w. Entziehung von Diensteinkommen; am 15. Oktbr. &

Zindel g. Gervinus, w. Entschädigung; eod.

P r i v a t v e r k a u f e.

1. Ein zehn Ohm haltendes Weinfaß ist zu verkau­fen. Wo? sagt die Expedition.

2. Schöner Braunschweiger Flachs, das Pfund zu 32 und 36 kr., ist zu haben, bei

I. Paul Weber, Seilermeister, in der Rosengasse.

3. Meine schon bekannten Tuchschuhe empfehle ich zu dem bevorstehenden Winter um annehmbaren Preis. D. Wirth, wohnhaft bei Hrn. Wagner Brill in der Frankfurterstraße.

4. Bei Unterzeichnetem finb vorzüglich gute Obstar- ten, in Hock- und Zwergstämmen fortwährend zu haben, als: Aepfel, Birnen, Aprikosen, Pffirschen, Mirabellen, Reineklauden und gute Weinsorten.

- Nickt minder vorzüglich schöne Ziersträucher, Km gelakazien, sehr schöne Landrosen, hohe und nie­drige, "scköne blühende perrennirende Landpflanzen zur Anpflanzung von Blumenbeeten, in großen und kleinen Quantitäten, und noch eine gute Aus­wahl Harlcmer Blumenzwiebeln, sowohl zum Frühtreiben als auch für den Gartenflor.

I. Jäger,

Kunst - und Handelsgärtner, vor dem Steinheimerthor.

5. Bei Johannes Ihm an der, Marienkirche, im engen Gäßchen, sind wieder frische Kronenberger Kastanien zu haben..

6. Nackstehende Aecker, als: 1) 1 Morgen 54 Ru­then im Nürnbergerfeld; 2) 1 Viertel 31 Ruthen;