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Hanau, Donnerstag den 10. November 1836.
Kurfürstliche Ernennungen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:
den Obergerichtssekretar Konrad Grafs in Marburg in den Ruhestand zu versetzen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:
die von dem ersten Pfarrer und Konsistorialassessor Heyl zu Wächtersbach -nachgesuchte Entlassung von der ihm übertragenen Stelle eines geistlichen Rathes bei dem dafigen standeSherrlichen Unterkonsistorium zu genehmigen, und den zu der gedachten Stelle vorgeschlagenen Pfarrer und Schulrektor Calaminus daselbst zu bestätigen;
die erledigte Pfarrei Bottendorf, in der Klasse Frankenberg, dem außerordentlichen Pfarrer Johann Philipp Flügel in Marburg zu übertragen;
zur Bestellung des Domkaplans Karl Wieg and in Fulda, zum Hospitalspfarrer daselbst, und des Kaplans Paul Körber, in Flieden, zum Kaplan der Dompfarrei in Fulda, die landesherrliche Genehmigung zu ertheilen, und
den Kreissekretar Georg H e l l e r zu Hünfeld in gleicher Eigenschaft zum Kreisamte Hersfeld zu versetzen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht:
die erledigte Stadtrezeptorstelle zu Cassel dem bisherigen Theaterkafsirer George Cranz daselbst zu übertragen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben den bei cher Armeegendarmerie bisher gestandenen Wachtmeister Friedrich Floto zum Kassirer der Tageseinnahme bei dem Hoftheater und zum Aufseher des Schauspielhauses gnädigst zu ernennen geruhet.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben den bei dem Oberhofmarschallamte provisorisch angestellten Kanzlisten Christian, Hagemann nunmehr definitiv als solchen gnädigst bestellt.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruhet:
den über das Forstrevier Breitenbach bestellten Re- ‘ Vierförster Steinhau ß zu Asbach zugleich zum Brigadier in der Försterei Schmalkalden zu ernennen ;,
den Nebensteuereinnehmer Völker zu Rodenberg in gleicher Eigenschaft nach Rinteln zu versetzen, und
die dadurch erledigte Nebensteuereinnchmerstelle zu Rodenberg dem Wirthschaftsschreiber Schaub zu Nenndorf zu, übertragen; auch
dem zum Postmeister in Westuffeln vorgeschlagenen Postmeistereigchülftn Wilh. Theodor Berndt daselbst die höchste Bestätigung zu ertheilen.