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Asrporals Nikolaus Höfling von Altengronau ge­worden, dahier darauf angetragen, alle diejenigen, welche Erbansprüche an dem Nachlasse deS gedach­ten Korporals Nikolaus Höfling zu haben vermei­nen, ediktaliter vorzuladen. Diesem Anträge ist Statt gegeben und werden dem zu Folge alle diejenigen, welche aus irgend einem Grunde Erb- ansprüche an dem Nachlasse des zu Cassel verstor­benen Korporals Nikolaus Höfling von Altengro­nau zu haben glauben, hiermit aufgefordert, ihre deßfallsigen Ansprüche in dem auf den 30 Mai d. I., Vormittags, anberaumten Termine so ge­wiß anzumelden und zu begründen, als widrigen­falls der oben gedachte Philipp Höfling von Al­tengronau, Bruder des Erblassers, als alleiniger und nächster Erbe des Verlebten angesehen wer­den wird. Schwarzenfels am 23. März 1836. Kurf. Justizamt. Scheffer. vt. Israel.

4. Altengronau. In der Debitsache des nun­mehr verstorbenen Wirths Johannes Fischer von Altengronau findet sich noch ein Betrag von Einhundert Gulden 4 kr. 2 Z hlr. bei dem hiesi­gen Depositenamte hinterlegt, ohne daß aus den Akten mit Sicherheit zu entnehmen ist, welchem der Gläuber der gedachten Konkursmasse ein be­vorzugtes Recht auf Auszahlung jenes Betrags zur Seite stehe. Zum Zwecke der definitiven Eüe- digung des vorgedachten Tebitverfahrens werden daher alle diejenigen, welche vorzüglichere" Ansprü- - che an der obengedachten Summe zu haben glau­ben , hiermit öffentlich aufgefordert, dieselben im Termine den 16. Mai d. I., bei dem Rechts- nachtheile der Ausschließung, zu begründen. Schwar­zenfels am 26. März 1836.

Kurfürstl. Justizamt Hies. Scheffer.

vt. Israel.

5. Fischborn. In Sachen der Demoiselle Schmidt in Wiesbaden,, gegen Johannes Lißmann und dessen Ehefrau zu Fischborn, pto. dek hyp., ist der anderweite Verkauf der von Heinrich Liß­mann, in Fischborn erkauften Unterpfandsstücke, na­mentlich: 1) ein Acker auf dem Berg, an Hein­rich Schädel;, 2) ein do. auf der Steinbach, an Johannes Bäuscher; 3) ein do auf den Seeäckern, an Johannes Kempel; 4) ein do. auf dem Gru- benacker, an Heinrich Gerhard; 5) ein do. auf dem Höschen, an Johannes Kempel, Nr. 59; 6) ein do. am Steingcs, an Johannes Sauer; 7) ein do. auf der Hasel, an Georg Losink; 8) ein Gras- garten auf dem Schmidtenplatz, an Kaspar Sau- rr; 9) ein Acker hinter der Lehr, an Heinrich Gerhard Nr. 55; 10) ein do. im Unterfeld, an Georg Schneider; 11) eine Wiese in Hitzhecken, an Adam Wagner, auf dessen Kosten und Gefahr rrrannt und zu dessen Vornahme Termin auf den

16. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, auf hiesiger Amtsstube anberaumt worden, welches hierdurch offentlid) bekannt gemacht wird.

Birstein den 22. März 1836.

Kurf. fürstl. isenb. Justizamt. Für die Ausfertigung Poppelmann, Akt.

6. Fischborn. Nachdem in Sachen der Frau Dr, Salonw zu Frankfurt, Klägerin, gegen Johan­nes List im nun und dessen Ehefrau zu Fisch­born , Beklagten, pto. debiti bypoth., der ander- weite Verkauf der von Heinrich Lißmann zu Fisch­born erkauften Unterpfandsstücke, namentlich: 1) ein Acker an der Langensteege, neben BlasiuS Müller; 2) ein Acker am Reitzlögen, an Johannes Kempel, 3) ein Acker auf dem Hape, an Georg Wien; 4) ein do. am Marschborn, an Konrad Zeller; 5) ein do. auf dem Säuberg, an Konrad Schleich; 6) ein do. auf der Hitzhecke, neben Kon­rad Zeller; 7) ein do. oben dem Steingcs, an Johs. Kempel; 8) ein do. auf der Steinbach, an Blasius Reifschneider; 9) eine Wiese am Born­graben, an Johs. Bäuscher; 10) ein do. in der Fischborn, an Heinrich Schädel; 11) ein do. am Sinnenacker, an Johannes Kempel, auf dessen Kosten und Gefahr erkannt und hierzu Termin auf den 16. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, auf hiesiger Amtsstube anberaumt worden ist, so wird solches hierdurch öffentlich bekannt gemacht.

Birstein den 22. März 1836.

Kurf. fürstl. isenb. Justizamt. Für die Ausfertigung. Poppelmann, Akt.

7. Bergen. Die nachbeschriebenen dahier hinter­legten letzten Willen sollen, da die Disponenten verstorben von Amtswegen im Termin den 25. Mai l. J. eröffnet werden. Den Betheiligten dient dieses zur Nachricht.

Bergen den 1. April 1836.

Kurfürstl. Hess. Justizamt. Schneider.

Für diese Ausfertigung. Avenarius.

Verzeichn

der eröffnet werdenden letzten Willen.

1) Kornelius Schulz und dessen Ehefrau, Katha- rine Christiane, geb. Krill, in Hanau, hinter­legt den 25. April 1794.

2) Pfarrer Brand und dessen Demoiselles Schwe­stern in Seckbachs hinterlegt den 1. April 1803.

3) Maria Margarethe, Ehefrau des Jeremias Hinkel, in Vilbel, hinterlegt den 19. März 1804.

4) Balthasar Kolters Wittwe, Wilhelmine, in Bergen, hinterlegt den 26. Novemb. 1804.

6) Nikolaus Nuppel und dessen Ehefrau in Ber­gen, hinterlegt den 26. Nov. 1804.

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