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klagten, wegen Hypotheksforderung, sind die dem Letzteren, siuher eigenthümlich zugestandenen Jm- mobilien, als: Wohnhaus, Garten und Bau­platz, belegen bei der dasigen Ziegelhütte, durch Zuschlagsbescheid vorn 3. November v. 3- dem Phi­lipp Lins von Oberzell für 521 fl. adjudizirt, ohne daß eine Aufforderung der Hypolhekargläubiger zur Anmeldung und Begründung etwaiger mit Pfandrecht bestärkten Forderungen vorausgegangen. Bor der Vertheilung des Erlöses der adjudizirten Immobilien erscheint die nachträgliche Aufforderung der Hypolhekargläubiger nothwendig, und werden daher alle diejenigen, welche an dem vorgedach- ten Zuschlagspreise von 521 fl. mit Pfandrechte bestärkte Forderungen zu haben vermeinen, zu de­ren Anmeldung und sofortiger Begründung auf den 17. Mai d. I., Vormittags, bei dem Rechts- nachtheile der Ausschließung, hiermit vorgeladen.

Schwarzenfels am 1. April 1836.

Kursurfil. Justizamt hieß Scheffer.

25. Altengronau. Philipp Höfling von Al- tengronau hat Behufs Beschaffung der Nachweise, daß er alleiniger Erbe des zu Eaffel verstorbenen Korporals Nikolaus Höfling von Altengronau ge­worden, dahier darauf angetragen, alle diejenigen, welche Erbansprüche an dem Nachlasse des gedach­ten Korporals Nikolaus Höfling zu haben vermei­nen, ediktaliter vorzuladen. Diesem Anträge ist Statt gegeben und werden dem zu Folge alle diejenigen, welche aus irgend einem Grunde Erb­ansprüche an dem Nachlasse des zu Eaffel verstor­benen Korporals Nikolaus Höfling von Altengro- näu zu haben glauben, hiermit aufgefordert, ihre deßfallsigen Ansprüche in dem auf den 30 Mai d. I., Vormittags, anberaumten Termine so ge­wiß anzumelden und zu begründen, als widrigen­falls der oben gedachte Philipp Höfling von ,2(1- tengronau, Bruder des Erblassers, als alleiniger und nächster Erbe des Verlebten angesehen wer­den wird. Schwarzenfels am 23. März 1836.

Kurf. Justizamt. S ch e f f e r.

vt. Israel.

26. Altengronau. In der Debitsache des nun- . mehr verstorbenen Wirths Johannes Fischer von Altengronau findet sich noch ein Betrag von Einhundert Gulden 4 kr. 2 Z hlr. bei dem hiesi­gen Depositenamte hinterlegt, whne daß aus den Akten mit Sicherheit zu entnehmen ist, welchem der Gläuber der gedachten Konkursmaffe ein be­vorzugtes Recht auf Auszahlung jenes Betrags zur Seite stehe. Zum Zwecke der definitiven Erle­digung des vorgedaaten Debitverfahrens werden daher alle diejenigen, welche vorzüglichere Ansprü­che an der obengedachten Summe zu haben glau­ben, hiermit öffentlich aufgefordert, dieselben im Termine den 16. Mai d. I., bei dem Rechts­

nachtheile der Ausschließung, zu begründen. Schwar- zenfels am 26. März 1836.

Kurfürst!. Justizamt hies.

S ch e f f e r.

vt. Israel.

27. Hanau. Auf die Erklärung der Jntestatcrben des am 16. v. M. verstorbenen Sekretars der Ar­menkommission Friedrich Wilhelm Joseph dahier, daß sie die ihnen angefallene Erbschaft ausschlügen, werden alle diejenigen, welche An­sprüche an den auf 26 fl. 11 Er. abgeschätzten Nach­laß des gedachten Joseph zu haben glauben, hier­mit aufgefordert, solche im Termin den 19. f. M, Vormittags 10 Uhr, bei Meldung des Ausschlus­ses von diesem Verfahren dahier anzuzeigen und zu begründen In diesem Termine soll auch auf den wahrscheinlichen Fall der Ueberschuldung die Güte zur Abwendung eines Konkurses versucht wer­den, und haben daher die auftretenden Bevoll­mächtigten sich auch noch mit der dazu erforderli­chen Spezialvollmacht zu versehen.

Gegeben Hanau am 2. April 1836.

Kurfürstliches Landgericht. B e ch t c l.

vt. Marth.

28. Fischborn. In Sachen derDemoiselle Schmidt in Wiesbaden, gegen Johannes Lißmann und dessen Ehefrau zu Fischborn, pto. <55. hyp., ist der anderweite Verkauf 6er von Heinrich Lrß- Mann in Fischborn erkauften Unterpfaudsstücke, na­mentlich: 1) ein Acker auf dem Berg-, an Hein­rich Schädel; 2) ein do. auf der Steinback, an Johannes Bauscher; 3) ein do auf den Seeäckern an Johannes Kempel; 4) ein do. auf dem Gru- benacker, an Heinrich Gerhard: 5) ein do. auf dem Höschen, an Johannes Kempel, Nr. 59; 6) ein do. am Steinges, an Johannes Sauer; 7) ein do. auf der Hasel, an Georg Lysink; 8) ein Gras­garten auf dem Schmidtenplatz, an Kaspar Sau­er; 9) ein Acker hinter der Lehr, an Heinrich Gerhard Nr. 55; 10) ein do. im Unterfeld, an Georg Schneider; 11) eine Wiese in Hitzhecken, an Adam Wagner, auf dessen Kosten und Gefahr erkannt und zu dessen Vornahme Termin auf den 16. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr, auf hiesiger Amtsstube anberaumt worden, welches hierdurch öffentlich bekannt gemacht wird.

Birstein den 22. März 1836.

Kurf. fürstl. isenb. Justizamt. Für die Ausfertigung P opp elm ann, Akt.

29. Fischborn. Nachdem in Sachen der Frau Dr, Salonw zu Frankfurt, Klägerin, gegen Johan­nes Lißmannn und besten Ehefrau zu Fisch­born, Beklagten, pto. debiti bypoth., der ander­weite Verkauf der von Heinrich Hißmann zu Fisch­born erkauften Unterpfaudsstücke, namentlich: 1) ein Acker an der Larrgensteege, neben BlasiuL